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Großbrand

F6
Brand
Zugriffe 165
Einsatzort Details

Wiefelstede OT Metjendorf
Datum 06.05.2020
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger und Sirene
Mannschaftsstärke 160+
eingesetzte Kräfte

Freiwillige Feuerwehr Wiefelstede
Freiwillige Feuerwehr Gristede
Freiwillige Feuerwehr Neuenkruge-Borbeck
Freiwillige Feuerwehr Metjendorf
Freiwillige Feuerwehr Spohle
Freiwillige Feuerwehr Rastede
    Freiwillige Feuerwehr Neusüdende
      Freiwillige Feuerwehr Elmendorf
        Freiwillige Feuerwehr Aschhausen
          Freiwillige Feuerwehr Ipwege-Wahnbek
            Freiwillige Feuerwehr Kayhausen
              Freiwillige Feuerwehr Ofenerdiek
                Polizei
                Rettungsdienst Ammerland
                SEG vom DRK
                Berufsfeuerwehr Oldenburg Wache 1
                  Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreis Ammerland
                  Rettungsdienst Oldenburg
                    THW
                      Gefahrgutzug des Landkreis Ammerland
                        Energieverorger EWE
                          sonstige Kräfte
                          Fahrzeugaufgebot   ELW  LF8/6  MTW  RW  SW 1000  TLF 20/25  LF10  LF 20/16  TLF 16/25  LF 10  MTW  LF 10/6  Einsatzfahrzeug der Polizei  Rettungstransportwagen RTW  Notarzteinsatzfahrzeug NEF  Div.Fahrzeuge der SEG  DLK 23/12  ELW 2 Elmendorf  Diverse Fahrzeuge aus verschiedenen Wehren

                          Einsatzbericht

                          Ein großes Aufgebot mussten die zahlreichen Einsatzkräfte aus dem Landkreis 
                          Ammerland und die Berufsfeuerwehr der Stadt Oldenburg am Mittwoch aufbringen. 

                          Mit dem Alarmstichwort „unklare Rauchentwicklung“ ist die ortsansässige Wehr aus 
                          Metjendorf(Gem. Wiefelstede, LK Ammerland) 

                          zu einem Entsorgungsbetrieb alarmiert worden.

                          Bereits auf der Anfahrt zum Feuerwehrhaus war die Lage von den Einsatzkräften

                          zu erkennen. Ein großer Rauchpilz stieg in den blauen Himmel auf. 

                          Sofort wurden weitere Wehren aus der Gemeinde Wiefelstede 

                          und von der Technischen Zentrale des LK Ammerland nachalarmiert. 

                          Zusätzlich wurden auch noch eine Drehleiter und Löschfahrzeuge

                          aus der benachbarten Stadt Oldenburg hinzugezogen. 

                          Gepresste Papierballen hatten sich aus bisher ungeklärten Umständen entzündet. 

                          Ein Betreten der Halle war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr möglich. 

                          Eine Riegelstellung zu in der Nachbarschaft befindlichen Wohnhäusern wurde aufgebaut 

                          und auch die auf dem Hof lagernden Papier-und Kunststoffballen 

                          wurden mit mehreren C-Rohren vor den Flammen geschützt. 

                          Mit zwei Wasserwerfern und zwei zusätzlichen Wasserwerfern von den Drehleitern konnte der erste Löschangriff der über 1600 qmgroßen Halle dann erfolgen. 

                          Mitarbeiter der Entsorgungsfirma kämpften mit Baggern und Radladern 

                          unermüdlich darum verbliebene Fahrzeuge, die an der Lagerhalle 
                          standen, zu retten und Teile der Blechverkleidung der Halle zu entfernen. 

                          Die in der Lager- und Sortierhalle gepressten Papierquader 

                          konnten so von mehreren Seiten mit bis zu 9 C-Rohren und 2  B-Rohren gelöscht werden. 

                          Durch die enorme Hitze verformte sich die 
                          Stahlkonstruktion so stark, dass kein Innenangriff möglich war. 

                          Mit Hilfe eines THW-Fachberaters für den BereichStatik 

                          wurde ebenso wie mit einem vor Ort befindlichen Baustatiker 

                          entschlossen den vorderen Hallenbereich einzureißen. 

                          Ein Bagger aus dem Ort und ein angeforderter Räumtrupp des THW,

                          die ebenfalls mit Bagger angefordert waren, konnten so die verformten Teile beseitigen. 

                          Zwischenzeitlich war durch die Art der Bedachung der zweiten, in Brand 

                          geratenen Halle der Verdacht auf Asbestverbauung aufgekommen. 

                          Daraufhin wurden der Zugführer Gefahrgut und die Dekon-Gruppe des Gefahrgutzuges 

                          des Landkreises Ammerland, die Umweltbehörde und das Ordnungsamt,

                          sowie der Bürgermeister der Gemeinde Wiefelstede alarmiert. 

                          Nach labortechnischen Untersuchungen wurde der Verdacht ausgeräumt. 

                          Das Deutsche Rote Kreuz aus dem Landkreis Ammerland 

                          versorgte mit drei Ortsgruppen über den ganzen Einsatzverlauf hinweg die 

                          Einsatzkräfte mit Verpflegung. Die Nachlöscharbeiten dauerten durch die immer 
                          wieder aufflammenden Papierquader noch bis in den Folgetag. 

                          Leider kam es im Einsatzverlauf auch zu 7 Verletzten. 

                          6 Mitarbeiter des Entsorgers hatten Rauchgase eingeatmet. 

                          Einer wurde vorsorglich in das Klinikum gebracht und konnte dieses wenig später wieder verlassen. Auch ein Feuerwehrmann zog sich Schnittverletzungen 

                          an der Hand zu und wurde ambulant behandelt. 

                          Im Verlauf des Einsatzes wurden immer wieder Wehren ausgetauscht, 

                          teils um Kräfte zu schonen und auch um den 
                          Brandschutz in den Gemeinden aufrecht zu erhalten. 













                          Mit über 160 Einsatzkräften aus den 
                          Wehren Metjendorf, Neuenkruge-Borbeck, Neusüdende, Gristede, Rastede, 

                          Kayhauserfeld, Aschhausen, Ofenerdiek, Bad Zwischenahn, Petersfehn, der Technischen 
                          Zentrale Ammerland, Wiefelstede, Wahnbek, Elmendorf , Spohle und der 

                          Berfufsfeuerwehr Oldenburg, sowie  rund 40 Helfern des DRK und THW  waren  
                          einige Wehren trotz Corona unter allen Sicherheitsvorkehrungen bis in den  
                          Donnerstag im Einsatz. Die Ortsdurchfahrt war im Einsatzverlauf über die ganze Zeit voll 
                          gesperrt. Der Regierungsbrandmeister, sowie Kreisbrandmeister und 

                          Gemeindebrandmeister nebst Stellvertetern verfolgten neben Gemeindevertretern vor Ort 
                          sowie im Einsatzleitwagen 2 das Einsatzgeschehen. Einen entscheidenden Vorteil konnte 
                          man von der angeforderten Drohengruppe der Stadt Oldenburg verzeichnen. Einsatzlagen 
                          beurteilen und Löschangriffe planen ohne Einsatzkräfte zu gefährden hat sich auch in 
                          Metjendorf bei dem 24-Stunden-Einsatz voll bewährt. 

                           

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