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News Wiefelstede

https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/wiefelstede-polizei-fussgaenger-stuerzt-und-wird-von-auto-erfasst_a_51,4,2556213017.html

WIEFELSTEDE Nähere Erkenntnisse zum tödlichen Unfall auf der Oldenburger Landstraße am Donnerstagabend, bei dem ein 64 Jahre alter Mann überfahren wurde, hatte die Rasteder Polizei am Freitagvormittag noch nicht, wie Dienststellenleiter Frank Soostmann berichtete. „Die Ermittlungen laufen.“ Am Nachmittag wollte die Polizei noch einmal mit der 33 Jahre alten Unglücksfahrerin aus Wiefelstede sprechen.

Sie war mit einem schwarzen Kastenwagen unterwegs. 

Zeuge wollte aufhelfen 

Um 18.17 Uhr kam es am Donnerstagabend zu dem schrecklichen Ereignis. Nach Zeugenaussagen wollte der Mann, vom Aldi oder dem angrenzenden Getränkemarkt kommend, die Straße überqueren. Plötzlich sei er gestürzt und mit dem Gesicht auf den Asphalt geschlagen. Ein Zeuge habe ihm noch aufhelfen wollen, so Soostmannn. „Der hat wahrscheinlich auch noch Glück gehabt, dass er nicht mit in den Unfall verwickelt wurde“, so der Polizeibeamte. Die Fahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den am Boden liegenden Mann. Ob das Opfer noch von dem Wagen mitgeschleift wurde, konnte der Rasteder Dienststellenleiter noch nicht sagen. Der Mann starb an der Unfallstelle.

 

Gemutmaßt wurde am Donnerstagabend, dass das Unfallopfer angetrunken gewesen sei. Auch das konnte die Polizei am Freitag noch nicht bestätigen. Ob der Mann tatsächlich Alkohol konsumiert hatte, werde eine Obduktion ergeben, so die Polizei. Die Oldenburger Landstraße war in dem Bereich bis 21.20 Uhr gesperrt.

Gegenüber dem Aldi- und Getränkemarkt liegt ein Wohngebiet. Das Unfallopfer habe in der Nähe gewohnt, wie Soostmann sagt. Statt über den einigermaßen dunklen Straßenabschnitt beim Aldi zu gehen, hätte der Mann die Ampel an der Kreuzung Kortebrügger Straße/Am Breeden/Oldenburger Landstraße nutzen sollen, so Frank Soostmann. Die ist zwar rund 100 Meter Richtung Ortsmitte vom Aldi entfernt, aber wesentlich sicherer, als den dunklen Straßenabschnitt zu queren, so der Ordnungshüter. 

Kein Unfallschwerpunkt

Ein Unfallschwerpunkt sei der Straßenabschnitt allerdings nicht.

Er befindet sich bereits im innerörtlichen Teil Wiefelstedes. Dort gilt eine Geschwindigkeit für Kraftfahrzeuge von 50 km/h.

Die Frau, die mit dem Bulli den 64-jährigen Mann erfasst hatte, werde weiter psychologisch betreut, berichtete der Rasteder Polizeileiter. Befragt werden zum Unfallhergang sollen noch drei Zeugen, die das schlimme Geschehen auf der Oldenburger Landstraße am Donnerstagabend verfolgt haben.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/wiefelstede-pandemie-wiefelsteder-wehr-freut-sich-ueber-neue-mitglieder_a_51,3,2699546512.html

WIEFELSTEDE Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) verkündete am Montag freudestrahlend, dass die Feuerwehren im Bundesland wieder Zulauf zu verzeichnen haben. Aber wie sieht es vor Ort in der Gemeinde Wiefelstede aus?

Man habe die schlimme Phase der Corona-Pandemie, als gar keine Dienste stattfanden, gut überstanden, sagt Wiefelstedes Feuerwehrsprecher Heiko Pold. „Abgänge haben wir nicht zu verzeichnen.“ Im Gegenteil, man freue sich über einen Zuwachs von acht neuen Mitgliedern in den vergangenen Monaten bei der Wiefelsteder Einheit. Vier neue Wehrleute seien aus der Jugendfeuerwehr nachgerückt, so der Pressesprecher.

Monatelang keine Dienste

Als wirklich selbstverständlich sieht Pold das nicht an. Denn: Man habe wegen Corona über Wochen und Monate keine aktiven Dienste für die Feuerwehrleute anbieten können. „Uns wurde verboten, das Feuerwehrhaus in der Gemeinde zu betreten“, so Pold. Außer natürlich, es gab einen scharfen Alarm. Selbst in den Grünanlagen rund um das Gerätehaus durften die Frauen und Männer nicht tätig werden, wie Heiko Pold berichtet. Am kommenden Montag gingen die regulären Dienstabende mit allen Angehörigen der Löschgruppe Wiefelstede wieder los.

Auch im Wiefelsteder Rathaus nimmt man die Konstanz in den Wehren der Gemeinde mit Freude zur Kenntnis. „Wir halten unsere Wehren in Schuss. Das macht sie attraktiv für neue Mitglieder“, so Johann Plenter, in der Verwaltung auch zuständig für das Feuerwehrwesen. Er zählt auf: Vor zwei Jahren bekamen die Retter in Gristede ein neues Fahrzeug. Im kommenden Jahr soll für die Feuerwehr in Wiefelstede ein neues Mannschafts-Transportfahrzeug angeschafft werden. Im Jahr drauf ein neues, großes Löschfahrzeug ebenfalls für die Freiwillige Feuerwehr im Kernort. Ein sogenanntes HLF 20. Und so ein Wagen gleichen Typs soll 2024 dann nach Metjendorf gehen. Diese Ausführung von Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug kostet rund eine halbe Million Euro, je nach Ausstattung, so Plenter. 

Wichtige Rolle in der Dorfgemeinschaft

Dass sich die Wehren vor allem in den beiden großen Orten Wiefelstede und Metjendorf guter Beliebtheit erfreuen, hat für Gemeindebrandmeister Heiko Bruns aber noch zwei andere Gründe. „Die Leute, die zu uns kommen, suchen die Gemeinschaft und wollen etwas Gutes tun.“ Man sei wirklich glücklich darüber, dass die Feuerwehren in Wiefelstede und den Ortsteilen noch so verankert seien und auch eine wichtige Rolle in der Dorfgemeinschaft einnehmen, so der Gemeindebrandmeister. Neben Nachwuchs aus den eigenen Reihen seien auch immer wieder so genannte Seiteneinsteiger dabei.

In den Ortschaften rund um Wiefelstede seien die Zahlen in den vergangenen Jahren konstant geblieben. Laut Johann Plenter gebe es in der Gemeinde 245 aktive Feuerwehrleute. Davon sind 73 in Wiefelstede unterwegs, Metjendorf verfüge über 46 Kräfte, in Spohle sind es 32 Männer und Frauen im blauen Rock, ebenso in Borbeck-Neuenkruge. In Gristede sind 37 Wehrleute im Einsatz und in Mollberg 25.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/kleinwagen-im-thienkamp-voellig-ausgebrannt_a_51,3,2614714673.html

 AUCH NACHBARGRUNDSTÜCK BETROFFEN

Kleinwagen in Wiefelstede völlig ausgebrannt

„Hauptsache, niemand ist verletzt“, sagte Wiefelstedes Feuerwehrsprecher Heiko Pold am Montagnachmittag. Gegen 14.30 Uhr ging in der Siedlung Thienkamp ein Kleinwagen in Flammen auf. Die Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede rückte mit 26 Einsatzkräften aus. Deren Fahrzeughalle befindet sich gleich an der Ecke Thienkamp/Hauptstraße. Auch Kräfte aus Mollberg und Metjendorf waren halfen beim Löschen. Der Holzzaun eines gegenüberliegenden Grundstücks wurde in Mitleidenschaft gezogen und brannte zum Teil ab. Ein Nachbar hatte den Flammenschein des brennenden Fahrzeuges gesehen und die Feuerwehr alarmiert. Zuvor war die Eigentümerin mit dem Kleinwagen unterwegs gewesen. Rund zehn Minuten nachdem sie ihr Auto geparkt hatte, brannte es aus. Die Feuerwehr konnte es nicht mehr retten. Zur Brandursache konnte die Wehr am Montagnachmittag noch nichts sagen.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/wiefelstede-einsatz-streit-bei-geburtstagsparty-eskaliert-14-verletzte_a_51,3,2059523116.html

GROSSEINSATZ IM AMMERLAND

Streit bei Geburtstagsparty eskaliert - 14 Verletzte durch Reizgas

WIEFELSTEDE Ein sogenannter Massenanfall von Verletzten hat im Ammerland für einen Großeinsatz von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei gesorgt. Auf einer größeren privaten Geburtstagsfeier in einem Wohngebiet in Wiefelstede gerieten in der Nacht zu Sonntag gegen 1.20 Uhr ein Gast der Feier und zwei hinzugekommene Männer in Streit, teilte die Polizei mit. Dabei wurde der Gast von einem 31-jährigen Oldenburger und einem bislang unbekannten Beschuldigten mehrfach ins Gesicht geschlagen und auch verletzt.

In dem „großen und unüberschaubaren Handgemenge“ setzten die beiden Beschuldigten außerdem Reizgas oder Pfefferspray ein, bevor sie in ein Auto stiegen und davonfuhren. Kurz nach diesem Vorfall klagten zahlreiche Geburtstagsgäste über starke Reizungen der Augen und Atemwegsbeschwerden, so dass der Notruf verständigt wurde. Als kurze Zeit später der erste Rettungswagen und die Polizei eintrafen und sich insgesamt 14 Verletzte zu erkennen gaben, wurde ein sogenannter Massenanfall von Verletzten ausgelöst. Folglich wurden zahlreiche Rettungswagen, zwei Notärzte und auch die freiwillige Feuerwehr Wiefelstede alarmiert.

 

Drei Menschen wurden aufgrund ihrer Verletzungen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die anderen wurden lediglich leicht verletzt und konnten nach einer kurzen rettungsdienstlichen Versorgung vor Ort den Heimweg eigenständig antreten.

Der Großteil der Rettungskräfte rückte bereits nach kurzer Zeit wieder ab. Die Polizei beendete die Geburtstagsfeier schließlich.

Warum es überhaupt zu diesen Streitigkeiten zwischen den Personen gekommen ist, ist bislang gänzlich unbekannt.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/wiefelstede-feuerwehr-befreit-schwerverletzten-aus-autowrack_a_51,3,2004158713.html

 Ein Autofahrer ist bei einem Unfall auf der Bokeler Landstraße nahe Wiefelstede schwer verletzt worden.

Sein Wagen war am Freitagabend von der nassen Straße abgekommen und gegen mehrere Bäume geprallt, wie die Polizei mitteilte. 

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto zurück auf die Straße geschleudert und blieb auf der Seite liegen.
Der Fahrer wurde in dem Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.
Der 38-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Bokeler Straße war am Freitag bis circa 20.40 Uhr gesperrt. Rund 70 Rettungskräfte waren im Einsatz.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/wiefelstede-retter-corona-macht-auch-der-feuerwehr-zu-schaffen_a_51,3,1103893170.html

WIEFELSTEDE Unter strengsten Corona-Hygienemaßnahmen, bei denen sogar die bereits geimpften Kräfte der Wiefelsteder Feuerwehrwehr sich vor der Versammlung testen lassen mussten, konnte Ortsbrandmeister Dennis Koopmann die im Februar verschobene Versammlung am Sonntag eröffnen. Neben Wiefelstedes Bürgermeister Jörg Pieper und dem zukünftigen Kreisbrandmeister Friedrich Delmenhorst waren auch der Gemeindebrandmeister Heiko Bruns sowie der stellvertretende Gemeindebrandmeister Andre Steingräber zu Gast, schreibt die Feuerwehr in einer Pressmitteilung. Nur 4300 Dienststunden

In seinem Jahresbericht machte Koopmann noch einmal die schwierige Pandemielage für die Wiefelsteder Feuerwehr deutlich. Die sonst üblichen Dienststunden von weit über 10.000 Stunden haben sich im vergangenen Jahr auf nur 4300 Stunden beschränkt. „Wir durften nur zu Einsätzen raus“, so Ortsbrandmeister Koopmann. Der sonst immer montags stattfindende Übungsdienst musste ausfallen. Lediglich online konnte wenigstens das Nötigste aufgefrischt werden.

Auch die Einsatzzahlen hielten sich im vergangenen Jahr in Grenzen. Größere Einsätze waren der Brand eines Entsorgungsbetriebes in Metjendorf und ein Schuppenbrand ebenfalls in Metjendorf. Wichtige Anschaffungen wie eine weitere Wärmebildkamera oder Absturzsicherungsgerätschaften und Zuschüsse für die Kinder- und Jugendarbeit konnten dennoch verzeichnet werden.

Der Jugendfeuerwehrwart Andreas Grüß berichtete, genau wie Kinderfeuerwehrwart Karl-Heinz Jürgens, dass es zum Glück keine abgehenden Kinder und Jugendlichen während der Pandemie aus der Feuerwehr gab. Bei den Sechs- bis Zehnjährigen gibt es sogar eine Warteliste von 31 Kindern. Der Wiefelsteder Wehr gehören mit der Jugendfeuerwehr, der Kinderfeuerwehr, den aktiven und den Alterskameraden nun 122 Mitglieder an. Der Gemeindebrandmeister Heiko Bruns betonte ebenfalls die überaus große Leistung aller Feuerwehrleute.  

Gerade beim Thema Katastrophenschutz, Unwetterlagen und Waldbrand seien alle gefragt. Für 40 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit wurden gleich drei Feuerwehrmänner mit einer Medaille ausgezeichnet. Gemeindebrandmeister Heiko Bruns, Gemeindesicherheitsbeauftragter Jörg Pfenning und Thomas Schellstede erhielten die Auszeichnung.

Freuen konnten sich auch einige Feuerwehrleute über eine Beförderung. Zum Feuerwehrmann befördert wurden Kevin Cramer und Daniel Göse, zum Oberfeuerwehrmann wurde Thomas Kobbe befördert. Zum Hauptfeuerwehrmann ernannt wurden Thomas MeyenburgDennis PilleSönke Schäferdiek und Keno BrunkenMarcel Meyer wurde zum Hauptlöschmeister befördert. Der Gemeindepressesprecher Heiko Pold wurde zum Oberlöschmeister ernannt. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Maik Hillen wurde zum Oberbrandmeister befördert.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/wiefelstede-rettung-neues-feuerwehrwesen-fuer-den-sueden-der-gemeinde_a_51,2,2886955227.html

GEMEINDEBRANDMEISTER MAHNT MEHR PERSONAL FÜR DIE WEHREN AN

Neues Feuerwehrwesen für den Süden der Gemeinde

WIEFELSTEDE Im Süden der Gemeinde werde ein ganz neues Feuerwehrwesen aufgebaut werden müssen. Das sagte unlängst Wiefelstedes Gemeindebrandmeister Heiko Bruns in der Sitzung des Feuerwehrausschusses. Wie die NWZ berichtete, werden die Wehren Neuenkruge/Borbeck sowie Metjendorf fusionieren. Sie sollen eine Einsatzzentrale für den Süden der Gemeinde am Kornweg/Ecke Heidkamper Landstraße erhalten. Das hatte der Rat in seiner vergangenen Sitzung, der letzten vor der Sommerpause, beschlossen. Das Gerätehaus in Metjendorf ist nicht mehr zeitgemäß und auch zu klein.

Heiko Bruns betonte, dass es mit Neubauten allein nicht getan sei.
Im Süden der Gemeinde müsse weitere Personalstärke aufgebaut werden,
so der Gemeindebrandmeister.

Ausreichend Wasserversorgung für Grote Placken

Bruns machte auch darauf aufmerksam, das für das Neubaugebiet Grote Placken am südlichen Ortseingang von Wiefelstede an den Brandschutz gedacht werden müsse. Da seien noch Gespräche mit dem Wasserversorger OOWV erforderlich, damit entsprechend große Wasserleitungen verlegt würden, damit im Ernstfall ausreichend Wasser für die Wehrleute zur Verfügung stehe.

Eine weitere Herausforderung für die Retter in der Gemeinde Wiefelstede sei der Ausbau der Autobahn 20, die über 8,5 Kilometer im Norden der Gemeinde über Wiefelsteder Gebiet verlaufen werde. „Da sind wir dann zuständig. Auch bereits in der Bauphase“, wie der Gemeindebrandmeister klarstellte.

Die Zusammenlegung der Wehren im Norden ist ebenfalls ein Thema. 

Löschen im Container

Und auch die zunehmende Elektrisierung des Autoverkehrs stelle die Retter vor weitere Aufgaben und Herausforderungen, wie Heiko Bruns berichtete. Gerät ein E-Auto in Flammen, könne es nur in einem gefluteten Container gelöscht werden. Heißt: Das brennende Fahrzeug kann nicht mit herkömmlichen Löschtechniken und -mitteln vom Feuer befreit werden. Das wäre zu gefährlich für die Feuerwehrleute. Also wird es mittels eines Krans in einen Container voller Wasser getaucht, wie der Gemeindebrandmeister erklärte.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/wiefelstede-politik-neue-funktechnik-fuer-die-ortswehr_a_51,2,1492283601.html

 
NEUES MATERIAL FÜR WEHREN

Neue Funktechnik für Wiefelsteder Ortswehr

WIEFELSTEDE Für die Feuerwehren der Gemeinde sind einige Dinge anzuschaffen. Im Feuerwehrausschuss am Montag, 12. Juli, soll darüber beraten und eine entsprechende Empfehlung an den Verwaltungsausschuss gegeben werden. Das Gremium tagt in der Mensa der Grundschule Metjendorf um 17 Uhr.

 

Die Schwerpunktfeuerwehr Wiefelstede hat 2020 damit begonnen, einen neuen Funkraum einzurichten. Das Projekt soll fortgesetzt werden, so die Vorlage. Der Funkraum werde zukünftig bei Schadenslagen wie Stürmen genutzt. Die Großleitstelle alarmiert die Ortswehr Wiefelstede, die alle weiteren Einsätze in der Gemeinde delegiert und koordiniert. Dies bedeutet, dass die eingehenden Alarmierungen direkt vom Einsatzleitwagen 1 der Wiefelsteder Feuerwehr abgearbeitet werden. Der Wagen koordiniert dann die Einsätze aller Ortswehren in der Gemeinde. Dabei handelt es sich dann im Wesentlichen um Einsätze, die den Sturm betreffen, wie umgestürzte Bäume zersägen und von der Straße ziehen.

 

Sollte es während dieses Einsatzes zu einer weiteren Alarmierung, wie zum Beispiel einem Brand kommen, wird der Einsatzleitwagen hierfür freigestellt und die Sturmschäden werden weiter über den neu eingerichteten Funkraum abgearbeitet.

Sichtschutzwand

Die Ortswehr Wiefelstede beantragt hierfür für das kommende Haushaltsjahr ein Besprechungssystem für Funkgeräte, Netzwerktechnik sowie eine Anbindung der Funkgeräte. Die Einrichtung erfolgt über die Technische Zentrale des Landkreises Ammerland, so die Vorlage.

Die Ortswehr Wiefelstede beantragt ebenfalls für das Haushaltsjahr 2022 außerdem eine Sichtschutzwand für den Rüstwagen. Diese Sichtschutzwand soll nach einem Unfall Verletzte davor schützen, von sogenannten Gaffern fotografiert oder gefilmt zu werden, heißt es in dem Papier.

Nach der Gründung der Kinder- und Jugendfeuerwehr in Wiefelstede und Metjendorf haben sich die Mitgliederzahlen positiv entwickelt, schreibt die Verwaltung. In Metjendorf sind 23 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr und 38 Kinder in der Kinderfeuerwehr angemeldet. Die Wiefelsteder Ortswehr betreut derzeit 23 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr und 20 Kinder in der Kinderfeuerwehr. Für die Teilnahme an eigenen und auswärtigen Veranstaltungen benötigt die Kinder- und Jugendfeuerwehr eine Transportmöglichkeit für ihr Material.

 

Kofferanhänger

 

Aus dem Grund wurde von der Metjendorfer Wehr für 2022 ein Kofferanhänger beantragt. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr Wiefelstede verfügt bereits über einen Kofferanhänger. Die Kapazitäten dieses Anhängers reichen jedoch für beide Kinder- und Jugendfeuerwehren nicht aus, da die Gruppen der Ortswehren an denselben Veranstaltungen teilnehmen.

 

Die Ortswehr Spohle beantragt für ihr Fahrzeug eine Wärmebildkamera. Die Ortswehren Wiefelstede, Metjendorf, Neuenkruge-Borbeck und Mollberg verfügen bereits über eine Wärmebildkamera auf ihren Fahrzeugen. Durch den Einsatz einer Wärmebildkamera können beispielsweise Personen bei Bränden aufgespürt und Glutnester entdeckt werden. Die Beschaffung einer Wärmebildkamera für Spohle ist zeitgemäß und gehört zur Normbeladung des dort stationierten Fahrzeugs.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/rastede-starkregen-feuerwehr-zu-mehr-als-100-einsaetzen-gerufen_a_51,1,3453336537.html

Samstag 05.06.2021

 STARKREGEN IN RASTEDE

Feuerwehr zu mehr als 100 Einsätzen gerufen 

RASTEDE Ab 17.45 Uhr am Samstagabend waren die Feuerwehren in Rastede im Dauereinsatz.

Wie einige Tage zuvor in Bad Zwischenahn reichte ein kurzer aber mehr als heftiger Starkregen aus, um sämtliche Entwässerungssysteme völlig zu überlasten.

Wie eine Sprecherin der Freiwilligen Feuerwehr Rastede am Sonntagvormittag erklärte, habe es ungefähr 30 Minuten lang extrem geregnet. Die genaue Regenmenge war zunächst unklar, die Feuerwehr schätzt aber, dass vermutlich deutlich mehr als 70 Liter pro Quadratmeter in einigen Teilen der Gemeinde heruntergekommen seien.

 

Die Freiwillige Feuerwehr richtete eine Führungsstelle ein, um die Einsätze zu koordinieren.
Alle sechs Feuerwehren der Gemeinde Rastede waren im Einsatz, drei aus Wiefelstede, dazu die Feuerwehren aus Jaderberg und Westerstede.
Tauchpumpen wurden von allen Ammerländer Feuerwehren nach Rastede gebracht. „Einige Keller sind bis unter die Decke voll gelaufen“, schilderte die Sprecherin, 30 Haushalte seien zeitweise ohne Strom gewesen. Im Freibad wurde die Technik durch eine Überschwemmung in Mitleidenschaft gezogen, wann es wieder geöffnet werden kann, war zunächst unklar. Auch Schulen, das Jugendzentrum und mehrere Supermärkte seien betroffen gewesen.

 

Bis nach ein Uhr nachts waren die Feuerwehren im Einsatz, am Sonntagmorgen rückten die Wehren dann erneut aus, um weitere Keller leer zu pumpen. „Den Ellernteich muss man jetzt Ellernsee nennen“, sagte die Sprecherin. Der Teich sei komplett über die Ufer getreten, alle Wege um den Teich überschwemmt worden.

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Land unter

Samstag 05.06.2021

Auch wir sind seit dem späten Nachmittag in Rastede zur Unterstützung

 

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Es geht wieder los

Montag 17.05.2021

Es geht wieder los. Nach sehr langer Corona Zwangspause konnten wir heute nun endlich wieder in kleinen Gruppen den Dienst aufnehmen.
Mit gebotenen Hygienemassnahmen und einem negativen Coronatest waren unsere Einsatzkräfte wieder mit Freude dabei.

Schwerpunkt heute waren die Beladung der Fahrzeuge sowie der mitgeführten Aggregate und Brunnenprobe.
Ein schönes Gefühl nach etlichen Onlinediensten wieder mit den Materialien real arbeiten zu dürfen.

Interessierte sind bei uns auch wieder herzlich willkommen.
Info hierzu gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/unfall-bei-spohle-frau-aus-der-wesermarsch-toedlich-verletzt_a_51,0,442602034.html

SPOHLE Tödlicher Unfall auf der Wapeldorfer Straße bei Spohle: Freitagvormittag gegen 10.30 Uhr krachte die Fahrerin eines Fiat Panda aus Spohle kommend gegen einen Baum. Dabei geriet der Wagen zum Teil in Brand. Die Spohler und Wiefelsteder Feuerwehren rückten aus, um das Fahrzeug zu löschen. „Als wir ankamen, lag eine Person neben dem Fahrzeugwrack“, berichtet Jens Gerdes, stellvertretender Sprecher der Wiefelsteder Feuerwehr. Die 69 Jahre alte Fahrerin aus der Wesermarsch war laut Hilmar Diekmann, Leiter der Polizeistation Rastede, die den Unfall bearbeitet, wohl nicht angeschnallt gewesen. „Sonst wäre sie wohl nicht aus dem Auto geschleudert worden“, so Diekmann.

Straße bis 14 Uhr gesperrt 

Als Ursache vermuten die Beamten in Rastede ein medizinisches Problem. Die Auswertung der Spuren am Unfallort ließen diese Annahme zu. Denn: „Die Reifenspuren gehen stetig von der Straße ab nach rechts. Die Frau hat also nicht reagiert“, wie Hilmar Diekmann erklärt. Wäre ein Tier auf die Straße gelaufen oder ein weiteres Fahrzeug beteiligt gewesen, wäre die Spurenlage eine andere gewesen, so der Beamte. 

Die Landstraße in dem Abschnitt war am Freitag bis 14 Uhr gesperrt.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/feuerwehr-einsatz-hoflader-in_a_51,0,207713134.html

Ein Teleskopradlader ist auf einem Bauernhof in Conneforde am Wochenende in Brand geraten.

Die eintreffenden Einsatzkräfte begannen sofort mit den Löscharbeiten. Da sich in unmittelbarer Nähe auch eine Wagenremise – angrenzend an ein Wohnhaus – befand,

wurde von den nachrückenden Kräften eine sogenannte Riegelstellung vorbereitet.

Aus den Wehren Spohle und Mollberg sowie aus Wiefelstede waren die Kräfte mit acht Fahrzeugen ausgerückt.

Die Löscharbeiten konnten aber mittels zwei C-Rohren schnell abgearbeitet werden, so die Mitteilung der Feuerwehr. Verletzt wurde niemand.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/wiefelstede-feuerwehr-muelltonnen-in-flammen_a_50,11,4070464115.html 

Mülltonnen in Flammen

Bild: Friso Gentsch/DPA

WIEFELSTEDE Drei Mülltonnen gingen Freitagvormittag unter einem Carport auf einem Grundstück am Wiefelsteder Thienkamp in Flammen auf. Die Nachbarn reagierten schnell und löschten das Feuer. Die Feuerwehr, deren Wache in unmittelbarer Nähe ist, habe mit Schaum nachgelöscht, so Feuerwehrsprecher Heiko Pold.

 

„Die Nachbarn haben Schlimmeres verhindert. Wenn das Feuer auf den Carport übergegriffen hätte, wäre die Lage eine ganz andere gewesen“, so Pold.
Die Ursache des Brandes war am Freitag noch nicht bekannt.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-weihnachtsbaeume-in-wiefelstede-sammlung-ist-dieses-jahr-gestrichen_a_50,11,2742140836.html

WIEFELSTEDE Alle Jahre wieder kommen die Überlegungen, wohin mit dem ausgedienten Weihnachtsbaum?

Und alle Jahre wieder kommen eigentlich die Jugendlichen der Feuerwehr und des Schützenvereins Wiefelstede und holen die Bäume im gesamten Ort ab.

Dieses Jahr ist dies aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. „Nicht nur, dass die gemeinschaftliche Arbeit der beiden Organisationen ausgebremst wurde,

auch die wohlgemeinten Spenden fehlen so“, bedauert der Gemeindepressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede, Heiko Pold.

„Dabei wären die Spenden für die Jugendarbeit der beiden Vereine sehr wichtig“, so Pold weiter

Die Wiefelsteder Bürger müssen sich so in diesem Jahr selbst um die Entsorgung kümmern.

Am Bauhof in Wiefelstede können an diesem Samstag, 9. Januar, und am darauf folgenden Samstag, 16. Januar, in der Zeit von 8 bis 12 Uhr,

sowie am Freitag, 15. Januar, die ausgedienten Tannenbäume kostenlos abgegeben werden.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/wiefelstede-retter-in-wiefelstede-ortswehren-verschieben-ihre-jahresversammlungen_a_50,11,2354441933.html

WIEFELSTEDE Traditionell treffen sich die Wiefelsteder Ortswehren zu Beginn des Jahres zur ihren Hauptversammlungen. Ehrungen und Beförderungen stehen dann neben den Berichten auf der Tagesordnung. Nicht so in diesem Jahr. „Wir haben alles nach hinten geschoben“, sagt Wiefelstedes Gemeindebrandmeister Heiko Bruns.

Im ersten Vierteljahr werde es keine Versammlungen der Wehren geben.
„Anstehende Beförderungen werden dann zum Sommer hin rückwirkend nachgeholt“, sagt Heiko Pold, Sprecher der Wiefelsteder Feuerwehr.

In einer Videoschalte habe man das im alten Jahr beschlossen, so Bruns. Corona habe den normalen Dienstbetrieb der Wiefelsteder Wehren bereits seit Monaten nahezu lahmgelegt. „Treffen in den Gerätehäusern gibt es nur, wenn wir zu einem Einsatz müssen“, sagt Pold. Schulungen werden nur noch online durchgeführt, so der Pressesprecher. Schließlich müssten die Wehrleute ja irgendwie ein wenig am Ball bleiben. 

Regelmäßig bewegt würden indes die Fahrzeuge der Wehren. So will man verhindern, dass beispielsweise die Bremsen festrosten.

Wann genau die Termine der Jahresversammlungen der Wiefelsteder Ortswehren im Frühjahr angesetzt sind, sagte Bruns nicht. Auch Alexander Geisler, 

Sprecher der Metjendorfer Feuerwehr, teilte in einer Pressenotiz mit, dass die ursprünglich für Februar geplante Versammlung abgesagt sei.

Man hoffe später im Jahr auf gesunkene Infektionszahlen und die Wirkung der Impfungen, so Bruns.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/wiefelstede-feuerwehr-in-wiefelstede-buergermeister-zeichnet-altgediente-wehrmaenner-aus_a_50,11,1213964425.html

FEUERWEHR IN WIEFELSTEDE

Bürgermeister zeichnet altgediente Wehrmänner aus

WIEFELSTEDE Ehrung in ganz kleinem Rahmen: Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie ehrte Bürgermeister Jörg Pieper am Mittwoch nur in ganz kleinem Rahmen verdiente Feuerwehrleute der Gemeinde Wiefelstede.

Für 60 Jahre in der Feuerwehr Neuenkruge-Borbeck wurde Hauptlöschmeister Johann Schulte ausgezeichnet.

Jeweils 40 Jahre Dienst absolvierten Hauptfeuerwehrmann Heinz Uchtmann in der Löschgruppe Metjendorf

und Hauptfeuerwehrmann Manfred Meyer in der Wehr von Wiefelstede.

50 Jahre in der Wehr

Brandmeister Wilhelm Wulf war 50 Jahre lang in der Ortsfeuerwehr Mollberg tätig.
Er war bei der Ehrung im Hof Kleiberg aber nicht anwesend.
Eine Feier soll nach der Coronazeit im größeren Rahmen nachgeholt werden.
Dann gibt es mehr als Blumen und eine Urkunde, versprach Pieper.

In lockerer Runde unterhielten sich die ehemals aktiven Wehrleute im Ruhestand und der Bürgermeister Jörg Pieper noch auf Platt.

Thema: Corona, was sonst.

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https://www.nwzonline.de/kommentare-der-redaktion/kommentar-es-knirscht-reden-hilft_a_50,11,743034288.html

KOMMENTAR

Es knirscht – Reden hilft

Das nenn ich mal couragiert: Da schreibt der Gemeindebrandmeister an den Bürgermeister, dass die Feuerwehr der Gemeinde nicht mehr voll einsatzfähig ist. Es fehle an der Beschaffung von Ausrüstung. Hinzu kommt, dass der Feuerwehr-Chef selbst Angestellter der Gemeinde ist. Dennoch entschließt er sich zu so einem öffentlichkeitswirksamen Schritt. Mahnt dabei eine „deutlich bessere Abstimmung seitens der Verwaltung“ an. Unterstrichen wird das Ganze noch, dass in der Sitzung des Finanzausschusses neben dem Gemeindebrandmeister und seinem Stellvertreter fast alle Ortsbrandmeister in Uniform im Publikum sitzen.

Das macht deutlich, dass es offenbar zwischen der Feuerwehr in der Gemeinde Wiefelstede und der Verwaltung knirscht.
Da kann man nur sagen: reden hilft.

Jens Schopp über die Kritik der Wiefelsteder Feuerwehr an der Gemeindeverwaltung

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/brandbrief-der-wiefelsteder-feuerwehr_a_50,11,743069888.html

POLITIK IN WIEFELSTEDE

Brandbrief der Wiefelsteder Feuerwehr

WIEFELSTEDE Alarmstimmung bei der Wiefelsteder Feuerwehr: Die sieht ihre Einsatzfähigkeit stark gefährdet. Gemeindebrandmeister Heiko Bruns hatte Anfang des Monats einen Brandbrief an Bürgermeister Jörg Pieper, seinen Stellvertreter im Amt Tobias Habben, Fachdienstleiter Bernd Rohloff, die Ortsbrandmeister sowie die Fraktionsvorsitzenden geschrieben. In einem Dringlichkeitsantrag hob die SPD den Feuerwehrbedarfsplan am Dienstag auf die Tagesordnung des Finanzausschusses.

Schutzziele gefährdet

Im Fadenkreuz der Kritik: die Verwaltung. „Leider mussten wir feststellen, dass die von den Feuerwehren erstellten Konzepte für die Beschaffung von Fahrzeugen und Hygienekomponenten zur Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplanes scheinbar nicht berücksichtigt wurden“, schreibt Bruns. Gemeint ist ein Fahrzeug für Ausrüstung zum Dekontaminieren. Es geht um rund 100 000 Euro.

Schließlich heißt es: „Damit sehen wir insgesamt die Realisierung der Maßnahmen aus dem aufgestellten und vom Gemeinderat beschlossenen Feuerwehrbedarfsplan als unmöglich an. Die Erreichung der gesetzten Schutzziele ist stark gefährdet.“

Bürgermeister Jörg Pieper nannte die Situation unglücklich. Man habe im September den Feuerwehrbedarfsplan beschlossen – mit der Maßgabe, eine zweite Sitzung des Feuerwehrausschusses anzusetzen. Das sei wegen Corona nicht möglich gewesen, so Pieper. Gleichwohl habe man in der ersten Sitzung beschlossen, ein neues Fahrzeug für die Wiefelsteder Wehr anzuschaffen. Er stellte heraus, dass in den kommenden zehn Jahren Anschaffungen für die Wehr in Höhe von zehn bis zwölf Millionen Euro seitens der Gemeinde getätigt werden. „Das wird eine Riesenaufgabe.“

Blauer Brief

Finanzausschuss-Vorsitzender Dirk Schröder (SPD) war hörbar angefressen: „Das Schreiben ist ein blauer Brief.“ Feuerschutz sei eine Pflichtaufgabe der Gemeinde, der habe man nachzukommen. Die Feuerwehrleute müssten im Einsatz so sicher wie möglich sein. Die Mittel müssten in den Haushalt eingestellt werden.

SPD-Fraktionsvorsitzender Jörg Weden versuchte auf die Tube zu drücken, um das Geld bis zur Ratssitzung noch in den Haushalt zu bekommen. Das fand im Ausschuss keine Mehrheit.

Nun wird es wohl im kommenden Jahr einen Nachtragshaushalt geben.

Der Feuerwehrausschuss soll sich mit der Thematik in seiner Sitzung im Februar befassen. Der Rat tagt erst wieder im April. 

Gemeindebrandmeister Heiko Bruns mahnte an, dass die Beschaffung zügig erfolgen müsse.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/ammerland-feuerwehren-im-ammerland-neuer-kreisbrandmeister-kommt-aus-wiefelstede_a_50,10,3366083919.html

AMMERLAND Die Führungskräfte der Ammerländer Feuerwehren haben entschieden:

Friedrich Delmenhorst wird neuer Kreisbrandmeister. Damit folgt der Wiefelsteder auf den Edewechter Andree Hoffbuhr,

dessen Amtszeit zum 1. Oktober 2021 endet. Hoffbuhr ist 62 Jahre alt und möchte nach der Übergangsfrist in die Altersabteilung wechseln.

Das teilte Dennis Eike, Kreispressesprecher der Ammerländer Feuerwehren, unserer Redaktion mit.

Lobende Worte

Die Wahl wurde unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen und dem erforderlichen Mindestabstand vorgenommen.
Die Leitung oblag Regierungsbrandmeister Udo Schwarz, der in seiner Rede die Arbeit des Kreisbrandmeisters Andree Hoffbuhr lobte:
Er habe sich stets für die Feuerwehren des Landkreises Ammerland eingesetzt und in den vergangenen Jahren als Kreisbrandmeister
viele hilfreiche Veränderungen an alle Ortsfeuerwehren weitergeleitet.

Hoffbuhrs Nachfolger Friedrich Delmenhorst ist 53 Jahre alt und trat 1980 in die Jugendfeuerwehr Aurich-Middels ein, 1983 wechselte er als aktives Mitglied in die Einsatzabteilung, nach einer Reihe von Lehrgängen wurde er 1998 zum stellvertretenden Ortsbrandmeister ernannt. Seit 2014 ist Friedrich Delmenhorst in der Feuerwehr Wiefelstede aktiv. Auf Kreisebene engagierte er sich bereits als Kreisbereitschaftsführer.

Einarbeitungszeit

Erst einmal wird es nun eine Einarbeitungszeit geben, dann folgt noch das Votum des Kreistags zum neuen Kreisbrandmeister, bevor Friedrich Delmenhorst dann im Oktober das Ruder ganz übernimmt. Bis dahin möchte er sich ganz in Ruhe mit der Arbeit vertraut machen und Ideen sammeln.

„Wichtig ist mir der Zusammenhalt in den Feuerwehren gerade jetzt in der schwierigen Coronazeit sowie die Ausbildung und die Nachwuchsarbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehren“, führte der neu gewählte Kreisbrandmeister aus.

Ganz allein wird Friedrich Delmenhorst nicht an der Spitze stehen. So wurde auch über stellvertretende Kreisbrandmeister abgestimmt. Die Wahl fiel zum einen auf Mathias Sielmann, Stadtbrandmeister der Westersteder Feuerwehren. Sielmann ist 49 Jahre alt und Vater von zwei Kindern. Er ist seit 1981 Mitglied der Feuerwehr und seit 2012 Stadtbrandmeister. Sielmann folgt dem bisherigen Stellvertreter Heino Brüntjen, der sich nicht mehr zur Wahl aufstellen lassen wollte.

 

Ins Amt wiedergewählt wurde Jürgen Scheel. Er ist 61 Jahre alt hat, Vater von zwei Kindern und in der Feuerwehr Spohle aktiv. Seit 2015 hat er das Amt des stellvertretenden Kreisbrandmeisters inne.

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Kinderfeuerwehr wird fünf Jahre alt

(Archivbild)
Herzlichen Glückwunsch:
Die Kinderfeuerwehr Wiefelstede feiert in diesen Tagen ihren fünften Geburtstag.
Wegen Corona muss die große Party aber ausfallen.
 

WIEFELSTEDE „Jetzt können wir schon unseren fünften Geburtstag feiern“, so der Kinderfeuerwehrwart Karl-Heinz Jürgens.

Allerdings muss eine große Feier in diesem Jahr ausfallen.

Seit Beginn der Corona-Pandemie konnte und durfte in Wiefelstede kein Kinderfeuerwehrdienst mehr stattfinden.

 Am 12. September 2015 traten 15 Kinder in die Kinderfeuerwehr Wiefelstede ein.

„Es waren so viele Anmeldungen da“, meinte das Gründungsmitglied Jürgens, „man hätte auch noch eine zweite Gruppe aufmachen können.“
Von vier Betreuern werden die kleinen „Feuerwehrhelden“ alle 14 Tage immer samstags umsorgt und beschäftigt. 

Zahlreiche Aktionen

Spielerisch werden die Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren an die Feuerwehr herangeführt.

Und die Liste der bisherigen Aktionen ist lang. Es wurden Laternen gebastelt sowie „Atemschutzgeräte“ aus Wasserflaschen.

Zu Weihnachten Kekse gebacken und auch hauseigene Flohmärkte organisiert.

Und selbst die Umwelt konnte schon von der Kinderfeuerwehr Wiefelstede profitieren.

Müllsammelaktionen im Ort oder der Bau eines Insektenhotels sind nur wenige Beispiele für Aktionen,

die in den vergangenen fünf Jahren in Wiefelstede auf die Beine gestellt wurden.

Auch an kleinen Wettkämpfen nahmen die Kinder schon teil. Mit jeder Menge Spaß und Ehrgeiz sind es dann auch die Kleinen,

die irgendwann größer werden und den Weg aus der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr antreten.

Davon profitiert auch die aktive Wehr und damit die ganze Bevölkerung Wiefelstedes.

Sieben Kinderwehren

Dennis Koopmann, Ortsbrandmeister der Wiefelsteder Wehr, dankt für den tollen Einsatz und das Engagement der Betreuer und betont,

wie wichtig die Nachwuchsarbeit für eine leistungsfähige Feuerwehr ist. 

Ab dem 19. September kann durch Umsetzung eines Hygienekonzeptes wieder Kinderfeuerwehrdienst stattfinden.
„Vielleicht werden wir dann wenigstens mit den Kindern im kleinen Kreise anlässlich unseres Geburtstages zusammensitzen“, hofft der Kinderfeuerwehrwart.

Im Ammerland gibt es sieben Kinderfeuerwehren, berichtet Heiko Pold, Sprecher der Feuerwehren Wiefelstede.

Das Interesse ist groß an den Aktivitäten der Kinderfeuerwehren.

Doch ohne das Engagement der ehrenamtlichen Betreuer wäre auch diese Aufgabe nicht zu bewältigen.

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GROSSEINSATZ IN GEMEINDE WIEFELSTEDE

500 Liter Ameisensäure in Spohle ausgelaufen

SPOHLE Großeinsatz für die Feuerwehr bei der Raiffeisengenossenschaft in Spohle:

Gestern Vormittag um 10.38 wurde die Spohler Wehr alarmiert. Im Lager der Raiffeisengenossenschaft waren rund 500 Liter Ameisensäure ausgelaufen.

Bei Lagerarbeiten hatte ein Staplerfahrer mit der Gabel des Staplers versehentlich ein Leck in einen der Tanks geschlagen.

Als Ausmaß und Gefährlichkeit des Schadens sich für die Wehr deutlicher abzeichneten wurde nachalarmiert.
Am Ende waren 139 Feuerwehrleute fast aus dem ganzen Ammerland in Spohle im Einsatz. Darunter auch der technische Zug aus Elmendorf.

 

„So einen Einsatz hatten wir hier oben in Spohle noch nicht“, sagte ein Anwohner der Raiffeisenstraße, wo sich das Lager der Genossenschaft befindet.

In der Tat: Es war der dieses Jahr der bisher zweitgrößte Einsatz der Wehren im Ammerland nach dem Brand bei Metjendorfer Entsorger Plömacher im Frühjahr.

 Lob an Staplerfahrer

 Alarmiert wurde auch der Dekontaminationszug aus Aschhausen. Die Retter bauten unweit des Lagers eine Entgiftungsschleuse für die Retter auf.

Mit ihrer normalen Schutzkleidung durften die Wehrleute die Halle nicht betreten. Sie mussten in einen Vollschutzanzug samt Atemluftgerät steigen.

Die Anwohner wurden aufgefordert Fenster und Türen ihrer Häuser zu schließen. Gleichwohl standen nicht wenige von ihnen in ihren Vorgärten und verfolgten den Einsatz.

 

Trotz des Malheurs lobte die Feuerwehr den Staplerfahrer. „Er hat es noch geschafft, den Tank so schräg zu stellen, dass er nicht komplett ausgelaufen ist“,

berichtete Jürgen Scheel, stellvertretender Kreisbrandmeister des Ammerlandes.

Die Wehrleute haben verhindert, dass die Säure in den Kanal gelaufen ist, indem sie eine Sperre einrichteten.

Hinzugezogen wurde auch die Untere Wasserbehörde des Landkreises Ammerland.

Drei Mitarbeiter, die in dem Lager und dem dazugehörigen Büro beschäftigt sind, mussten die Räumlichkeiten so schnell wie möglich verlassen.

“Plötzlich war Hektik im Büro und wir sind raus. Dann war auch schon die Feuerwehr da“, berichtet eine Raiffeisen-Mitarbeiterin.

Man habe erst etwas gerochen, dann habe sie ein Kratzen im Hals gespürt, so die junge Frau. 

Niemand verletzt

Wirklich verletzt wurde durch das Auslaufen der Flüssigkeit niemand, hieß es seitens der Wehr.
Um 13.15 Uhr rollte der Wagen eines Entsorgungsfirma auf dem Gelände der Raiffeisengenossenschaft. Sie pumpte die Reste der Flüssigkeit aus dem Tank.

https://youtu.be/-F5zBIpJaQ8 

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RAIFFEISEN WARENGENOSSENSCHAFT IN SPOHLE

Schwerstarbeit unter Vollschutz beim Säureunfall

SPOHLE Der Schaden bei der Raiffeisen Warengenossenschaft Ammerland-Ostfriesland in Spohle hält sich in Grenzen.

„Das ist für uns ein Schaden im dreistelligen Bereich“, sagt Hermann Mammen, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Raiffeisen Ammerland-Ostfriesland. 

Wie unsere Redaktion berichtete, waren dort am Montag 500 Liter Ameisensäure ausgelaufen.
Der Fahrer eines Gabelstaplers hatte mit der Gabel des Fahrzeugs ein Leck in einen Tank gedrückt.

 

 

Die Feuerwehren aus dem Ammerland rückten mit fast 140 Kräften an. Ihnen gelang es zu verhindern, dass die ätzende Flüssigkeit in die Kanalisation floss.

„Das wäre wirklich katastrophal gewesen, wenn die Säure in den Kanal gelangt wäre“, sagt Heiko Pold, Sprecher der Wiefelsteder Feuerwehr.

Langwierige Einsätze

Noch einmal lobt Pold das Verhalten des Staplerfahrers. Der hatte nach der Kollision mit dem Tank dafür gesorgt,

dass das Behältnis nicht komplett auslief, indem er es mit dem Stapler schräg stellte.

Insgesamt sei der Einsatz von den Männern und Frauen der Ammerländer Feuerwehren professionell abgearbeitet worden.

„Es war so, wie wir immer geübt haben“, so Pold.

Hervorzuheben seien die Kollegen, die mit Atemschutz und in Vollschutz-Anzügen in der Halle tätig gewesen seien.

„Das ist Schwerstarbeit“, so Pold.

Gefahrguteinsätze seien immer eine spezielle und vor allem langwierige Sache, weiß Pold.
Die letzten Einsatzkräfte seien um kurz nach 15.30 Uhr in Spohle abgerückt.
Die Alarmierung erfolgte am Vormittag um 10.38 Uhr.
Man müsse als Feuerwehr erst einmal in Erfahrung bringen, was eigentlich ausgelaufen ist und wie der Stoff reagiere, so der Pressesprecher. 

Auch habe man nachalarmiert, weil man zu Beginn nicht wusste, wie weit sich der Einsatz noch ausweiten werde.

Keine Verletzten

Bei der Raiffeisen in Spohle wurde am Dienstag die Halle noch einmal gereinigt, wie Mammen sagte.

Der Geruch der Ameisensäure habe noch durch die Halle an der Raiffeisenstraße gewabert.

Die drei Mitarbeiter, die am Montag in dem Lager und dem angeschlossenen Büro gearbeitet hatten, seien unverletzt.

Auch bei den Wehrleuten habe niemand irgendwelche Schäden durch den Einsatz davongetragen, so Heiko Pold.

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Wenn sich am heutigen Dienstag der Ausschuss für die Feuerwehren der Gemeinde in der Grundschule Metjendorf trifft (17 Uhr)

liegen den Mitgliedern zwei zusätzliche Anträge der SPD-Fraktion vor.

Die beziehen sich auf den Feuerwehrbedarfsplan, der in der Sitzung behandelt werden soll (NWZ berichtete).

 

„Uns sind manche Dinge in dem vorgelegten Konzept zu unkonkret“, bemängelt SPD-Fraktionsvorsitzender Jörg Weden.
Als Beispiel nennt er die Fahrzeugbeschaffung.
Hier konkret das Fahrzeug zur Gefahrgut-Bekämpfung,
das bei der Feuerwehr in Wiefelstede stationiert ist und für den Einsatz im gesamten Gemeindegebiet vorgesehen ist.
„Es ist das zweitälteste Fahrzeug, das die Wehr überhaupt hat“, sagt Weden.
Der Zustand werde als nicht „zukunftsweisend“ bezeichnet, schließlich ist das Vehikel Baujahr 1998.
„Hier braucht die Feuerwehr Klarheit, wann Ersatz beschafft werde. Kommendes Jahr oder das Jahr darauf“, fordert Weden. 
Das vermisse seine Fraktion in dem Bedarfsplan, so der Vorsitzende.

 

Zukunft des Feuerwehrwesens

Positiv werden die beiden Kinder- und Jugendfeuerwehren im Bedarfsplan hervorgehoben. Das sei wichtig, gerade im Hinblick auf die Zukunft des Feuerwehrwesens in der Gemeinde, schreibt die Fraktion. Erwähnt werde der Bedarf eines Bullis, um den Nachwuchs befördern zu können. „Hier können wir überlegen, wie eine zukünftige Fahrzeugbeschaffung für die Kinder- und Jugendfeuerwehren aussehen könnte“, so Weden. Die SPD-Fraktion schlägt vor, den Feuerwehr-Nachwuchs in Wiefelstede und Metjendorf mit einem eigenen Budget auszustatten. „Das könnte ähnlich wie bei den Schulen aussehen.“ Ergänzt werden könne dies durch ein Sponsoring. Schon heute würden die beiden Nachwuchswehren Mittel durch Sponsoring akquirieren. „Die Wehren hätten dann mehr Gestaltungsmöglichkeiten, aber auch mehr Verantwortung“, gibt Jörg Weden zu bedenken.

Das alles solle aber nicht in der Sitzung am heutigen Dienstag in der Mensa der Metjendorfer Schule beschlossen werden. Die SPD-Ratsfraktion schlägt vor, eine weitere Sitzung des Gremiums im September oder Oktober anzusetzen. „Dann sollten wir Nägel mit Köpfen machen. Sowohl in Sachen Fahrzeugbeschaffung als auch bei den Kinder- und Jugendfeuerwehren“, so Weden.

Würdigung der Kameradschaft

Was die SPD in dem Papier vermisst, sei eine Würdigung der guten Kameradschaft in den jeweiligen Ortswehren und das Verhältnis der sechs Wehren in der Gemeinde untereinander. „Aus dem Papier liest man keine Empathie für die Gemeinde“, bemängelt Jörg Weden. Ihm sei das alles zu technokratisch. Ebenfalls kritisch sieht er einen Passus, den die Gemeinde in die Beratungsvorlage geschrieben hat: „Kritisch kann hinterfragt werden, ob die bereits für die Berufsfeuerwehren aufgestellten Richtlinien und Standards auch immer für alle Bereiche der freiwilligen Feuerwehren übertragen werden müssen.“ „Bei einer Berufsfeuerwehr brennt es nicht anders als bei einer freiwilligen. Die Passage hätten sie sich besser gespart“, sagt der Fraktionsvorsitzende.

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WIEFELSTEDE Der neue Feuerwehr-Bedarfsplan für die Gemeinde Wiefelstede stellt Wehrführung und Verwaltung vor einige Aufgaben.

Bürgermeister Jörg Pieper nannte das Papier „ein Aufgabenheft für die nächsten zehn Jahre.“

 

Großen Raum nahmen bei der Präsentation von Brandschutz-Ingenieur Manfred Fennen im Feuerwehrausschuss die möglichen Fusionen der Wehren Metjendorf und Neuenkruge/Borbeck und Spohle und Mollberg ein. „Solche Veränderungen sind nur mit der Wehr zu machen“, so der Fachmann. Vor allem in Metjendorf dränge die Zeit. Weil das Feuerwehrhaus den Wehrleuten des Ortes eigentlich nicht mehr zumutbar sei, müsse ein neues her. In diesem Zusammenhang stelle sich dann die Frage, welchen Weg man mit Neuenkruge/Borbeck gehen wolle, so Fennen. Er riet: „Gehen Sie in ehrliche Gespräche miteinander.“

 

Weiterer Stellplatz

Ein weiterer Grund, der für Fennen für eine Fusion der beiden Südwehren spricht, sei die Tagesverfügbarkeit von Kräften. „In Neuenkruge haben wir eine Tagesverfügbarkeit von gerade einmal acht Einsatzkräften.“ Sollte Neuenkruge/Borbeck sich für die Eigenständigkeit entscheiden, müsse in Neuenkruge ein weiterer Stellplatz für ein Fahrzeug geschaffen werden, berichtete Fennen.

Im Gespräch mit der NWZ sagte Gemeindebrandmeister Heiko Bruns, dass die Feuerwehrleute offen in die Gespräche gingen. „Mein Feuer, dein Feuer, die Zeiten sind vorbei“, sagte Bruns. Zum 30. September will er bei dem Thema ein großes Stück weiter sein.

Mehr Zeit lassen kann man sich in Sachen Fusion im Norden der Gemeinde. Wie es dort weitergeht, hängt eigentlich am Bau der Autobahn 20. „Wenn die Autobahn in Dringenburg irgendwann mal angekommen ist, braucht der Norden eine Stützpunktwehr“, so Manfred Fennen. Entweder die beiden Wehren gehen zusammen oder eine der beiden Ortswehren wird zur Stützpunktwehr „aufgerüstet“, stellte Fennen die Möglichkeiten dar. Da sollen nach dem von Heiko Bruns präsentierten Zeitfenster erste greifbare Ergebnisse Ende Januar kommenden Jahres auf dem Tisch liegen.

Mit Planungen beginnen

Bürgermeister Jörg Pieper kündigte an, dass man in der Verwaltung im kommenden Jahr mit den Planungen für ein neues Feuerwehrgerätehaus in Metjendorf beginnen werde. „Egal ob mit oder ohne Neuenkruge“, so Pieper. Bei den Wehren Mollberg und Spohle habe man mehr Zeit.

 

Manfred Fennen wies auch darauf hin, dass die Wehr der Gemeinde insgesamt in Zukunft mehr Mitglieder benötige, um die Fahrzeuge ausreichend besetzen zu können. „Mitgliedergewinn ist ein großes Thema für uns“, so der Gemeindebrandmeister. Wie er neue Aktive akquirieren will, da habe er auch noch kein Patentrezept. „Wir müssen Werbung machen“, so Heiko Bruns. Ein Weg sei auch, eine attraktive Kinder- und Jugendfeuerwehr zu bieten. Das funktioniere in Wiefelstede und Metjendorf. Je ländlicher es werde, desto schwieriger werde es, Kinder- und Jugendwehren aufzustellen, so Bruns. Er sagt auch: „Wenn nur dreißig Prozent aus den Jugendwehren bei uns hängen bleiben, dann ist uns schon viel geholfen.“

 

Auf die Wichtigkeit der Kinder- und Jugendwehren machte auch noch mal die SPD-Fraktion aufmerksam. Die kam dem Fraktionsvorsitzenden Jörg Weden zu kurz im Feuerwehr-Bedarfsplan (NWZ berichtete).

Weil die ganze Thematik des Planes so aufwendig und finanzintensiv ist, will sich das Gremium noch einmal im Herbst damit befassen.

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METJENDORF Es war der größte Einsatz der hiesigen Feuerwehren in diesem Jahr:

Am Mittwochvormittag stand der vordere Teil einer 1600 Quadratmeter großen Halle des Metjendorfer Entsorgungsbetriebes Plömacher lichterloh in Flammen.

Gepresste Altpapierballen waren laut Feuerwehr in Brand geraten. Die eigentliche Brandursache ist noch unklar.

Sieben Menschen wurden bei dem Unglück verletzt: Ein Feuerwehrmann erlitt Schnittverletzungen.

Sechs weitere atmeten Rauch ein. „Einer von ihnen musste mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus“, berichtete Heiko Pold, Sprecher der Wiefelsteder Feuerwehr.

 

 

Am Unglücksort waren die Löschgruppen aus Wiefelstede, Metjendorf, Gristede, Neuenkruge, Rastede,

Elmendorf sowie Retter der Berufsfeuerwehr Oldenburg im Einsatz. Unterm Strich waren 112 Feuerwehrleute mit dem Brand beschäftigt.

30 Rotkreuzler kümmerten sich um die Versorgung der Brandbekämpfer mit Getränken und Essen.

„Wir haben bis zu 5300 Liter Wasser in der Minute auf und in die Halle gepumpt“, sagte Heiko Pold.
 
Neben dem Gebäude nahmen auch noch Fahrzeuge von Plömacher zum Teil erheblichen Schaden.
 
Darunter Autos, Radlader und Bagger, so Pold. Am Nachmittag sah sich ein Statiker die Brandruine wegen möglicher Einsturzgefahr an.
 
Die Metjendorfer Landstraße war auf einer Länge von gut 200 Metern gesperrt.
 
Die Polizei forderte auf, Fenster und Türen zu schließen.
 
Der dichte, schwarze Rauch hüllte sogar Teile Oldenburgs ein. Der Einsatz der Wehren dauerte bis in den späten Abend.

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METJENDORF Am frühen Nachmittag fahren am Donnerstag Brandermittler der Westersteder Kriminalpolizei

auf den Hof des Entsorgers Plömacher an der Metjendorfer Landstraße.

Kriminal-Hauptkommissar Frank Bärschneider und sein Kollege Kommissar Daniel Frickhof sollen die Ursache des Feuers ermitteln,

dessen Rauchsäule am Mittwoch fast im ganzen Ammerland zu sehen war.

„Wir stehen hier noch ganz am Anfang der Ermittlungen“, so Bärschneider.

Die Geschichte sei keine Sache von ein paar Stunden. Es werde Tage dauern, bis sie die Ursache des Großbrandes ermittelt hätten,

so der Kripobeamte. „Das wird ein echtes Puzzlespiel.“

Spezialisten arbeiten nach Ausschlussprinzip

Die Spezialisten gehen dabei nach dem Ausschlussprinzip vor.

Will heißen: Zunächst prüfen sie, ob es ein Ereignis von außen war, das zum Brand geführt hat. Beispielsweise ein Blitzeinschlag.

Dann schauen sie, ob möglicherweise ein technischer Defekt verantwortlich für das Unglück war.

„Haben Mäuse ein Kabel angeknabbert, das dann blank lag“, nennt Bärschneider ein Beispiel.

Zunächst einmal schauen sich die Beamten die beiden ausgebrannten Hallen von außen an und machen Fotos.

„Wir wissen noch nicht, ob wir heute da rein gehen“, sagt Bärschneider. Die Halle sei einsturzgefährdet, was ihre Arbeit nicht leichter mache, so der Polizist.

Die Halle ist eine Stahlkonstruktion, die mit Blechen verkleidet war.

„Der Stahl ist durch das Feuer extrem heiß geworden. Dadurch verliere er seine Stabilität, werde weich wie Butter und verbiege sich, weiß der Kripomann.

Feuerwehr muss immer wieder nachlöschen

Auch die Feuerwehr ist Donnerstag immer noch auf dem Gelände präsent. Sie war weiter mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.

Denn: In gepressten Ballen lagerte in der Halle Altpapier. Das hatte sich am Mittwochvormittag entzündet.

Die Glut fraß sich durch den Block, das Wasser konnte kaum bis ins Innere vordringen.

Noch Donnerstagmittag zogen Bagger Blöcke auseinander, beförderten das Papier vor die Ruine der Halle, wo es abgelöscht wurde.

„So ging das am Mittwoch ab 21 Uhr die ganze Nacht“, sagt Feuerwehrsprecher Heiko Pold.

Um Mitternacht herum wechselte die Gemeinde-Wehrleitung noch einmal Teams. „Frische“ Retter aus Spohle und Wahnbek ersetzten abgekämpfte Kollegen.

 

Am späten Mittwochnachmittag war der Verdacht aufgekommen, dass durch das Feuer in der Halle eingebautes Asbest freigesetzt wurde.

Der Gefahrtrupp aus Elmendorf wurde hinzugezogen, so Pold. Eine Probe des verdächtigen Materials wurde umgehend zu einem Labor gebracht,

das konnte schnell Entwarnung melden. Unterm Strich nannte Pold den Einsatz umfangreich.

Es sei aber alles gut und routiniert abgearbeitet worden.

Auch Vertreter der Baubehörde des Landkreises schauten sich Donnerstag bei Plömacher um und tauschten sich mit der Unternehmerfamilie aus.

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Donnerstag 02.04.2020

WIEFELSTEDE Die gute Nachricht vorweg: Die Feuerwehr Wiefelstede ist auch in Zeiten der Corona-Pandemie voll einsatzbereit.

Das betont der Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr WiefelstedeHeiko Pold.

„Auch wenn derzeit die wöchentlichen Feuerwehrdienste, Übungen, Ausbildungen und Besprechungen durch das Kontaktverbot nicht stattfinden,

sind die Einsatzkräfte der gesamten Wiefelsteder Freiwilligen Feuerwehr bestens für Einsätze vorbereitet“, sagt Pold.

 

Doch wie bereitet man sich in diesen Tagen auf einen Einsatz vor? „Zunächst sind wir in der Ausbildung, die wir bisher genossen haben, sehr gut aufgestellt“, so Pold.
Darüber hinaus habe die Freiwillige Feuerwehr bis zur Kontaktsperre jede Woche Dienst gehabt.
Mit Inkrafttreten der Kontaktsperre ist dieser Dienst nun jedoch weggefallen.
Die Feuerwehr Wiefelstede hat dafür jedoch eine kreative Lösung gefunden. Die Kameraden nutzen nun eine Online-Video-Konferenz für ihren theoretischen Unterricht.
So habe man am Montagabend mit 19 Personen einen Theoriekurs durchführen können, berichtet Pold und merkt an: „Das technische Wissen wird so aufgefrischt.“
Zudem würden wichtige Informationen über Telefon und Messenger besprochen.

Allerdings gilt es, nicht nur das technische Wissen der Kameraden auf dem neuesten Stand zu halten.

Überdies müssen auch die Einsatzfahrzeuge einsatzbereit gehalten werden. „Wir haben in Wiefelstede fünf Fahrzeuge, pro Fahrzeug sind ein Gruppenführer und ein Stellvertreter zugeteilt,

die für das Fahrzeug verantwortlich sind. Diese tragen etwa dafür Sorge, dass die Fahrzeuge regelmäßig bewegt werden.

Zu guter Letzt müssen auch die Feuerwehrleute selbst physisch fit sein.

Doch da hat Pold keine Sorge. Er selbst fahre viel mit dem Rad, viele seiner Kameraden hätten körperlich anspruchsvolle Jobs und würden so fit bleiben.

Und wie sieht es aus, wenn es zu einem Einsatz kommt? Müssen aufgrund der aktuellen Situation um die Corona-Pandemie besondere Verhaltensregeln befolgt werden?

„Wenn es zum Einsatz kommen sollte, werden nicht alle Fahrzeuge besetzt, sondern es wird geschaut, welche Personen in Frage kommen“, sagt Pold.

Sollte es beispielsweise zu einem Mülltonnenbrand kommen, sei es nicht nötig, alle Kameraden zu aktivieren.

Bei einem größeren Einsatz sollen zudem die Einsatzfahrzeuge nicht voll besetzt werden, „damit der Kontakt so wenig wie möglich gegeben ist“, wie Pold erläutert.

„Wir würden dann eher Leute mit dem Mannschaftstransportfahrzeug nachfahren.“

Auch wenn die aktuelle Lage den üblichen Dienst nicht gestatte, „alle sechs Wehren der Gemeinde Wiefelstede sind im Hintergrund aktiv.

Wenn es nötig sein sollte, können wir der Bevölkerung den bestmöglichen Schutz bieten“, weiß Pold.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-feuerwehr-wiefelstede-grossuebung-zeigt-defizite-bei-ausruestung-auf_a_50,7,1356588134.html

Montag 17.02.2020

WIEFELSTEDE Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede blicken bereits auf das Jahr 2022.

Dann feiern die Retter den 100. Geburtstag der Ortswehr. „Ab Mitte 2020 werden wir mit den ersten Überlegungen zum 100-jährigen Jubiläum im Sommer 2022 beginnen“, sagte der stellvertretende Ortsbrandmeister Maik Hillen bei der Jahreshauptversammlung.

Das abgelaufene Jahr bezeichnete Hillen als ein ruhiges Jahr.

39 Einsätze fuhren die Männer und Frauen der Wiefelsteder Wehr.

16 Mal rückten sie zu einem Brand aus, bei Hilfeleistungen waren sie 21 Mal zur Stelle und zweimal waren es Fehlalarme, die die Wehr auf Trab hielten.

Waldbrandbekämpfung wurde im Herbst geübt

Hillen beklagte, dass immer mehr Mitglieder der Löschgruppe nicht in der Gemeinde arbeiteten und somit unter der Woche für Einsätze nicht zur Verfügung stünden.

„Das ist aus meiner Sicht eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre.“

Hillen blickte auch noch einmal zurück auf die Großübung in den Gristeder Büschen.

Dort übten die Feuerwehrleute im Herbst die Bekämpfung eines großen Waldbrandes.

Rund 200 Kräfte und über 40 Fahrzeuge waren vor Ort. Hillners Fazit:

„Eine Erkenntnis aus dieser Übung ist, dass vor allem bei der Ausstattung mit speziellem Equipment wie Löschwasser-Sammelbehältern noch einiges nachzuholen ist.“

Folgende Feuerwehrleute wurden bei der Jahreshauptversammlung befördert: 

Dennis Remde (Löschmeister), Alexander von Bloh, Dominik Jürgens, Timo Broziat,

Heiko Petershagen, Tjark Klefer (alle Oberfeuerwehrmann), Jenny Peters (Oberfeuerwehrfrau), Jens-Uwe Cramer (Löschmeister),

Tim Rosendahl (Hauptfeuerwehrmann), Maik Hillen (Brandmeister), Andre Koch (erster Hauptfeuerwehrmann),

Jonathan Hilljegerdes, Moritz RiemerMarcus Siemen (alle Hauptfeuerwehrmann) und Marcel Meyer (Oberlöschmeister).

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Montag 06.01.2020

WIEFELSTEDE 140 Einsätze verzeichnete die Gemeindefeuerwehr Wiefelstede im Jahr 2019. „Meistens waren es Verkehrsmeldungen.

Rein brandtechnisch war es ein ruhiges Jahr“, resümiert Heiko Pold, der seit Anfang Dezember 2019 Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede ist.

Er folgt damit auf Friedrich Delmenhorst. „Besonders sticht natürlich die große Waldbrandübung heraus,

die in der Größenordnung sonst nicht in unserer Gemeinde vorkommt“, sagt der neue Pressesprecher.

 

• Waldbrandübung

 

Mehr als 200 Feuerwehrmänner und -frauen aus der Gemeinde Wiefelstede und von der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Ammerland kamen zu der Waldbrandübung in den Gristeder Büschen zusammen. „Wichtig war für uns, dass die freiwilligen Feuerwehrleute Wassertransport über eine lange Strecke üben“, berichtet Gemeindebrandmeister Heiko Bruns. Außerdem betont er: „Unter all den Einsatzkräften die richtige Übersicht zu behalten, war auch ein Schwerpunkt dieser Übung.“

 

• Modernisierung

 

Mit einem neuen Feuerwehrauto und Feuerwehrhaus wurde die Feuerwehreinheit Gristede Anfang 2019 modernisiert.

„Das neue Feuerwehrauto hat einen größeren Tank und eine leistungsfähigere Pumpe“, berichtet der Gemeindebrandmeister. Das alte Feuerwehrauto hatte ein Fassungsvermögen von 600 Litern, das neue 1000 Liter mehr (insgesamt 1600 Liter). Das neue Feuerwehrhaus in Gristede ist notwendig geworden, da die Räumlichkeiten im alten Haus sehr beengt waren. Sportverein, Kindergarten und Feuerwehr waren dort zusammen untergebracht. „Das Gebäude war mit der Zeit zu klein. Um alles unter ein Dach zu bringen, passte es nicht mehr“, führt Heiko Bruns weiter aus.

 

• Neue Stellvertreter

 

Des Weiteren hat es an drei Standorten der Wiefelsteder Wehren Führungswechsel bei den drei stellvertretenden Ortsbrandmeistern gegeben.

Bei der Feuerwehr Gristede löste Christian Schmidt Jens Gerdes ab.

In der Feuerwehreinheit Neuenkruge-Borbeck folgt Henning Diers auf seinen Vater Ralf.

Bei der Feuerwehr Wiefelstede löste Maik Hillen den bisherigen Stellvertreter, Wilfried Klefer, ab.

 

• A20 Planungen

 

Neben den personellen Neubesetzungen, der großen Waldbrandübung und den Modernisierungsmaßnahmen bei der Feuerwehreinheit Gristede,

waren die Planungen für den Bau der „Küstenautobahn“ (A20) ein großes Gesprächsthema der Wiefelsteder Feuerwehren.

„Wir müssen der Frage nachgehen, ob wir für diese Autobahnpassagen richtig aufgestellt sind.

Das hat uns sehr beschäftigt“, sagt der Gemeindebrandmeister Heiko Bruns.

 

• sonstige Teilnahmen

 

Des Weiteren gehört die Teilnahme am örtlichen Geschehen auch zum Tagesgeschäft der sechs Wiefelsteder Ortswehren.

Das Pfingstbaumfest, das Schützenfest, der Tag der Retter und ein verkaufsoffener Sonntag gehörten zum Feuerwehr-Jahr 2019.

Außerdem war die Metjendorfer Feuerwehr Ausrichter des Gemeindewettkampfes.

Bei dem Wettkampf ging auch Bürgermeister Jörg Pieper als Mitglied mit an den Start.

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Mittwoch 18,12,2019

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Montagabend in Wiefelstede.

Bei dem Zusammenstoß zweier Autos auf der Kreuzung Kortebrügger Straße (L825) und Oldenburger Landstraße (L824) wurden mehrere Personen laut Polizei verletzt.

Gegen 20.15 Uhr befuhr ein 38-jähriger Niederländer mit seinem Suzuki die Kortebrügger Straße und bog an der Kreuzung nach rechts in die Oldenburger Landstraße in Richtung Spohle ein. Dabei übersah er den Mitsubishi einer 28-jährigen Ammerländerin, welche ebenfalls auf der Oldenburger Landstraße in Richtung Spohle unterwegs war. Beide Fahrzeuge kollidierten.

Wie die Polizei weiter mitteilt, wurde der Mitsubishi gegen einen Ampelmast der Kreuzung geschleudert und kippte auf die Seite.

Die Fahrerin musste von der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede verletzt aus ihrem Auto geborgen werden. Auch der 38-Jährige wurde verletzt.

Die Art und Schwere der Verletzungen sind der Polizei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. An den beiden Autos entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Der Bereich um die Unfallstelle musste bis 21.45 Uhr voll gesperrt werden. 

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Laternenlauf in Wiefelstede

 

Am 10. November laden wir zu einem Laternenumzug alle Kinder und Eltern ein. Begleitet werden wir von den Musikern von Brass & More Wiefelstede. Um 17:oo Uhr geht es los. Ihr seid alle herzlich willkommen.
Anschließend gibt es Getränke und Bratwurst.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/gristede-grossuebung-in-gristede-feuerwehren-fit-fuer-moegliche-waldbraende_a_50,6,387005578.html

Sonntag 13,10,2019

 Gegen 8.30 Uhr am Sonntagmorgen schrillten die ersten Sirenen in Gristede. Die Freiwillige Feuerwehr wurde zu einem Waldbrand an der Straße Langenfurth gerufen. Schnell bemerkten die eintreffenden Feuerwehrkameraden, dass das Ausmaß größer war als angenommen. So wurden auch die anderen Wehren der Gemeinde Wiefelstede und darüber hinaus die Kreisfeuerwehrbereitschaft Ammerland angefordert.

Der Förster, der den Brand zuerst entdeckt und gemeldet hatte, rutschte auf einem Waldweg mit seinem Auto in einen Graben, wobei sich der Pkw überschlug und den Fahrer einklemmte. Deshalb musste auch das Deutsche Rote Kreuz Wiefelstede angefordert werden. Insgesamt waren gut 220 Helfer vor Ort, 40 Fahrzeuge wurden für die verschiedenen Maßnahmen eingesetzt.

Eine Brandübung dieser Art und Größenordnung hat die Gemeinde Wiefelstede so noch nicht erlebt. Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr sah diese Übung als sehr sinnvoll an, befürchtet er doch, dass in den kommenden Jahren aufgrund der Wetterveränderungen die Gefahr von Waldbränden auch in unserer Region steigt. „Diese Übung dient dazu, Abläufe in einem solchen großen Rahmen einzuüben und zu sehen, wo es noch Schwachstellen gibt, um diese zu minimieren.“

Nachdem die ersten Feuerwehreinheiten mit der Brandbekämpfung begonnen hatten, wurde bei einer Lagebesprechung das weitere Vorgehen erörtert. Einsatzleiter Ortsbrandmeister Torsten Hots von der Freiwilligen Feuerwehr Gristede machte dabei deutlich, dass beim Ablauf dieser Gemeindebrandübung der Feuerwehren aus Wiefelstede zusammen mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft die Qualität statt Quantität im Mittelpunkt steht. „Wir haben den Bereich in vier Abschnitte aufgeteilt, so dass eine bessere Koordination möglich ist. Die Tatsache, dass relativ wenige Meldungen in der Einsatzzentrale auflaufen, zeigt, dass gut und intensiv gearbeitet wird und jeder Bereich die ihm zugewiesenen Aufgaben wie vorgesehen abarbeitet.“

Nach gut zweieinhalb Stunden wurde die Übung beendet, aus der auch der Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft, Thorsten Prüsener, seine Erkenntnisse ziehen konnte. Von der Alarmierung dieser Einheit, die sich aus Mitgliedern der 23 Freiwilligen Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Ammerland zusammensetzt, bis zum Eintreffen am Brandort, waren vielleicht 30 Minuten vergangen.

Mit den gebotenen Möglichkeiten wie Wasserförderung, technische Hilfeleistungen, Wassertransport und Logistik wurden die Wiefelsteder Wehren unterstützt. „Die Zusammenarbeit hat sehr gut geklappt“, konnte Prüsener ein positives Fazit ziehen. Dazu zählte auch der Kranwagen der Elmendorfer Zentrale, der das verunfallte Auto aus dem Graben hievte.

Bei der anschließenden Besprechung im Feuerwehrhaus Gristede gab es neben der Aufarbeitung der Übung auch Grund zum Feiern. Thorsten Prüsener hatte die Ehre, den gut 120 Feuerwehrkameraden, die im letzten Jahr bei der Bekämpfung des Moorbrandes in Meppen eingesetzt wurden, Erinnerungsmedaillen zu überreichen. Die anwesenden Ortsbrandmeister nahmen sie in Empfang, um sie weiterzureichen.

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Dienstag 17.09.2019

 https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/borbeck-loescheinsatz-im-ammerland-feuerwehren-bekaempfen-schuppenbrand-in-borbeck_a_50,5,3719605412.html

BORBECK Mehrere Feuerwehren wurden am Dienstagmorgen zu einem Einsatz im Wiefelsteder Ortsteil Borbeck gerufen.

Dort stand ein zur Werkstatt umgebauter Schuppen in Brand.

Ersten Meldungen zufolge kam es während des Löscheinsatzes zu wiederholten Verpuffungen aus dem Inneren des Gebäudes.

Dies sei laut Polizei auf dort gelagerte Sprayflaschen zurückzuführen. Man entschloss sich aus Sicherheitsgründen, das Feuer zunächst von außen zu bekämpfen.

 

Dies gestaltete sich allerdings aufgrund der Wasserversorgung vor Ort schwierig. So musste zunächst eine einen Kilometer lange Schlauchleitung gelegt werden.

Zunächst bestand zudem die Befürchtung, dass der Pächter des Schuppens sich im Gebäude befinden könnte.

Diese Sorgen hätten sich aber schnell als unbegründet herausgestellt, heißt es von der Polizei.

Ein Totalschaden des Gebäudes konnte nicht mehr verhindert werden.

Zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. Inzwischen ist das Feuer gelöscht.

Der Pächter gab gegenüber der Polizei an, er habe in dem Gebäude mehrere hochwertige Arbeitsmaschinen gelagert.

Er schätze den Sachschaden allein an diesen Maschinen auf rund 20.000 Euro.

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Am Freitag den 16.08.2019 findet der Freundschaftswettkampf

der Wiefelsteder Feuerwehren in Metjendorf statt.

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Montag 08.07.2019

https://www.nwzonline.de/plus/wiefelstede-feuerwehr-in-wiefelstede-einsatzuebung-mit-verlaengerung_a_50,5,994129697.html?

FEUERWEHR IN WIEFELSTEDE

Einsatzübung mit Verlängerung

WIEFELSTEDE Als der Alarm raus ist, stoppt Wiefelstedes OrtsbrandmeisterDennis Koopmann die Zeit. „Meist schaffen wir es, in rund acht Minuten am Einsatzort zu sein“, so der Ortsbrandmeister. Diese Marke unterbieten die Retter. Gleichwohl ruft Koopmann plötzlich: „Was macht denn der Schlauchwagen hier?“ Der rollt als zweites Fahrzeug vor die Mutter-Vater-Kind-Kurklinik vor. „Das war so nicht vorgesehen“, erklärt Wehr-Pressesprecher Heiko Pold die Minipanne. Am Ende stehen sechs Feuerwehrautos auf der Straße Alter Damm, die neben der Technik auch 30 Retter zu dem 160-Betten-Haus befördert haben.

Die Einsatzkräfte machen sich gleich an die Arbeit. In einer Seitenstraße wuchten zwei Männer die Pumpe aus dem Wagen, rollen rote und gelbe Schläuche aus, öffnen den Erdhydranten. Alles passiert zügig, aber nicht hektisch. Jeder Handgriff sitzt. Vor dem Eingang des Gebäudes legen die Kräfte der Atemschutztrupps die Ausrüstung an. Ihre Aufgabe: Sie sollen das mit Disconebel verqualmte Haus nach Personen durchsuchen. 21 Gäste der MVKK machen als Statisten mit.

Alle Patienten des Hauses sind vorab von der Klinikleitung über die Übung informiert worden.

Das Personal hat vorab schon einen Großteil des Hauses evakuiert. „Das hat hervorragend geklappt“, lobt Pold die Arbeit der Mitarbeiter.

Dennoch ist eine Gruppe Kinder auf einem Balkon „gefangen“. Der Weg raus ist völlig verraucht. Die Feuerwehr holt die Steckleitern vom Autodach. Ein Mann steigt auf den Balkon und verschnürt jedes Kind nacheinander mit einer Sicherungsleine, ehe er es über das Geländer auf die Leiter hievt.

„Unsere Übungsdienste haben sich bezahlt gemacht“, sagt Koopmann. Und mitten in seine Manöverkritik platzt ein echter Alarm: Um 20.38 Uhr wird Gasgeruch im Thienkamp gemeldet. Am Ende übernimmt der Versorger EWE den Fall.

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Samstag 29.06.2019

Sommerfest der Wiefelsteder Feuerwehr: 

Bei brütender Hitze wurde rund um das Gerätehaus der Wehr einiges geboten.

„Das Schönste an unserem Sommerfest ist aber, dass von der Kinder-Feuerwehr bis zur Altersabteilung alle gemeinsam feiern“, sagt Friedrich Delmenhorst,

Sprecher der Wiefelsteder Retter. Rund 150 Mitglieder, Freunde und Förderer der Wehr waren gekommen.

Das Fest begann wie die vorhergegangenen auch mit einer Kaffeetafel, berichtet Friedrich Delmenhorst. Für die Kinder war eine Hüpfburg aufgebaut. Zur Abkühlung bei den tropischen Temperaturen am Samstags gab es eine Wasserrutsche. Auch Spiele für die Aktiven der Wiefelsteder Feuerwehr waren an diesem Nachmittag organisiert. Mit Gegrilltem und Musik wurde bis in den späten Abend am Gerätehaus gefeiert.

Die Freiwillige Feuerwehr des Ortes verfügt über 58 aktive Kräfte. 15 Mann bilden die Altersabteilung und die Jugend- und Kinderfeuerwehr hat insgesamt 37 Mitglieder.

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 Samstag 08.06.2019

Wir laden ein !


Das traditionelle Pfingstbaumsetzen findet wie jedes Jahr an unserem Feuerwehrhaus statt.

Am 08. Juni um 19:00 Uhr

Es gibt Getränke und Bratwurst. Während des Aufstellen spielt Brass and More Wiefelstede.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-einsatz-in-wiefelstede-papier-in-muellwagen-faengt-feuer_a_50,4,3738671097.html

Samstag 01.06.2019

WIEFELSTEDE Zu einem Fahrzeugbrand rückten am Freitagvormittag die Freiwilligen Feuerwehren Wiefelstede und Mollberg, der Rettungsdienst und die Polizei nach Wiefelstede zur Straße „Kleiberg“ aus: Dort brannte auf einem Firmengelände ein Müllwagen, der Papier geladen hatte. Dieses war aus bislang unbekannter Ursache in Brand geraten.

Da eine Notauschaltung offenbar die Klappe des Papiercontainers blockierte, kamen die Feuerwehrleute zunächst schlecht an den Brandherd heran. Deshalb wurde ein Rüstwagen der Technischen Zentrale Elmendorf mit einem Kran angefordert. Damit wurde die Klappe geöffnet und das Feuer endgültig gelöscht.

Wie der Fahrer des Müllwagens berichtete, war er auf der Hauptstraße in Wiefelstede unterwegs, als er von Passanten auf Rauch aufmerksam gemacht wurde, der aus dem Fahrzeug drang. Daraufhin sei er über August-Hinrichs-Straße und die Straße Kleiberg auf das Firmengelände gefahren.

Der Müllwagen war, so die Feuerwehr, anschließend nicht mehr fahrtüchtig. 37 Feuerwehrleute waren im Einsatz, gegen Mittag war der Brand gelöscht, verletzt wurde niemand.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-tag-des-ehrenamts-helfer-demonstrieren-was-sie-im-einsatz-drauf-haben_a_50,4,3616549285.html

Dienstag 28.05.2019

WIEFELSTEDE Was passiert, wenn brennendes Fett mit Wasser gelöscht wird? Das demonstrierte am Sonntagnachmittag eindrucksvoll die Freiwillige Feuerwehr Wiefelstede in der Wiefelsteder Mühlenstraße. Die Flammen schossen nur so in die Luft – eine der Vorführungen beim „Tag des Ehrenamts“, zu dem die DRK-Bereitschaft Wiefel­stede-Nethen eingeladen hatte. Vor allem Hilfsorganisationen präsentierten sich dort – und nur die Awo Metjendorf hatte sich aus dem Lager anderer ehrenamtlich tätiger Vereine und Verbände der Gemeinde ebenfalls dazugesellt.

Gemeinsam mit dem DRK zeigte die Feuerwehr, die auch die Jugend- und die Kinderfeuerwehr mitgebracht hatte, wie eine im Auto eingeklemmte Person nach einem Unfall befreit wird. Mit Spreizer und Hydraulikschere wurde Luna Johanna Brunken aus dieser misslichen Lage befreit, ihre Mitstreiter beim Jugendrotkreuz hatten ihr zuvor noch eine „lebensechte“ blutende Wunde an der Stirn geschminkt. Bei einer zweiten Vorführung kam dann auch die Hebebühne der Einheit zum Einsatz.

Die Rettungshundestaffel Weser-Ems aus Bad Zwischenahn, die mit ihren derzeit 14 Hunden ebenfalls ehrenamtlich bei der Suche nach Vermissten hilft, ließ ihre Vierbeiner auch durch einen Feuerring springen: „Unsere Hunde müssen für den Ernstfall auch an Feuer gewöhnt werden“, erklärte dazu Gruppenführerin Ursula Weymann. Überwiegend Frauen sind mit ihren speziell ausgebildeten Hunden in der Staffel aktiv.

Die DRK-Bereitschaft Wiefelstede-Nethen hatte auch die DLRG-Ortsgruppen Wiefelstede und Rastede gewonnen, die derzeit jeweils an die 400 Mitglieder zählen und ein Schlauchboot ausgestellt hatten. Und die DRK-Kreisverbände Ammerland und Oldenburg-Stadt kamen mit zwei Gerätewagen. Der Sanitätsgerätewagen der Oldenburger kommt bei Großeinsätzen zum Zuge, transportiert medizinisches Gerät und ein komplettes Behandlungszelt. Sechs solcher Fahrzeuge sind in der Region stationiert.

Viel Technik und viel „Manpower“ war aufgefahren worden beim Tag des Ehrenamts, der einen Überblick über die Arbeit der Hilfsorganisationen aus Wiefelstede und umzu gab. DRK-Bereitschaftsleiter Jens Strothmann musste dennoch einräumen, dass die Besucherzahlen hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren. Der „Tag des Ehrenamts“ war das mittlerweile dritte „Event“ der Bereitschaft, die jedes Jahr eine andere, besondere Veranstaltung planen möchte.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-feuer-in-wiefelstede-anbau-und-dachstuhl-in-flammen_a_50,4,3409989735.html

Dienstag 23.05.2019 

 
FEUERWEHR WIEFELSTEDE

Anbau und Dachstuhl in Flammen

WIEFELSTEDE Zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in der Straße „Am Schützenplatz“ in Wiefelstede rückten am Mittwochnachmittag die Freiwilligen Feuerwehren Wiefelstede, Hahn, Mollberg, Metjendorf sowie die Feuerwehrtechnische Zentrale Elmendorf mit der Drehleiter aus. Die Einheiten waren nach Angaben der Wehren um 15.25 Uhr alarmiert worden. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, brannte ein hölzerner Anbau des Einfamilienhauses bereits lichterloh, erklärte ein Sprecher der Einheit Wiefelstede vor Ort. Das Feuer griff dann schnell auf das Dach des Hauses über. Die Feuerwehren bekämpften den Brand im Innen- und Außenangriff, wobei auch die Drehleiter aus Elmendorf eingesetzt wurde, um von oben zu löschen. Vier Trupps unter Atemschutz gingen im Haus gegen das Feuer vor.

Die Bewohner des Hauses waren nicht zu Hause, erklärte der Sprecher der Einheit Wiefelstede. Verletzt wurde nach seinen Angaben bei dem Feuer niemand.

Um 16.06 Uhr schließlich wurde gemeldet: Brand unter Kontrolle. Während des gesamten Einsatzes war die Gristeder Straße für den Verkehr komplett gesperrt. Über die Brandursache machte die Feuerwehr am Einsatzort keine Angaben. Die Feuerwehr bezeichnete das Haus, in dessen Dach nach dem Brand ein großes Loch klaffte, als unbewohnbar.

Im Einsatz waren bei diesem Löscheinsatz insgesamt 60 Feuerwehrleute der genannten Einheiten, die mit 12 Fahrzeugen anrückten.

 
 

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Samstag 26.05.2019

Wir sind dabei

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https://www.nwzonline.de/ammerland/kultur/wiefelstede-brauchtum-hier-brennen-die-osterfeuer_a_50,4,2113734690.html

Mittwoch 18.04.2019

BRAUCHTUM

Hier brennen die Osterfeuer

WIEFELSTEDE In der Gemeinde Wiefelstede lodern am Ostersamstag, 20. April, wieder die bekannten Osterfeuer – und auch Metjendorf ist in diesem Jahr nach einer einjährigen Abstinenz wieder dabei. Vereine und Verbände laden wie gewohnt zu diesem Frühlingsspektakel ein. Wann wird wie und wo gefeiert? Ein Überblick über alle Aktivitäten:

Wiefelstede

Die Jugendwehr Wiefelstede und die Jugend des Schützenvereins Wiefelstede laden am Samstag, 20. April, wie gewohnt an der Hollener Straße in Wiefelstede zum Osterfeuer ein. Entzündet wird es dort um 19 Uhr.

Eine Bratwurstbude, in der erstmalig auch Brezeln angeboten werden, und Getränkebuden runden die Veranstaltung ab. Für die kleinen Gäste wird neben dem üblichen Ostereierverteilen auch wieder die Feuerrinne für das Stockbrot angezündet.

Für die Dauer der Veranstaltung gilt nach Angaben der Feuerwehr ein Parkverbot entlang der Hollener Straße. Besucher der Veranstaltung werden dringend gebeten, Parkmöglichkeiten am Wiefelsteder Schulzentrum, Am Breeden, zu nutzen.

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Samstag 16.03.2019

Flohmarkt im Feuerwehrhaus

Mit 27 Ständen gut gefüllt war die Fahrzeughalle der Feuerwehr in Wiefelstede bei dem Flohmarkt der Kinderfeuerwehr am Samstag, den 16.März. Die Tische und Kleiderständer der großen und kleinen Verkäufer luden viele Besucher zum Stöbern ein. Auch eine Cafeteria haben die vielen Helfer, unter der Leitung von Kinderfeuerwehrwart Karl-Heinz Jürgens, auf die Beine gestellt. Zahlreiche selbstgebackene Kuchen konnte man hier in gemütlicher Atmosphäre genießen. „Rundum eine gelungene Veranstaltung“ so Jürgens.

Der Förderverein der Feuerwehr Wiefelstede hat sich mit einem Infostand präsentiert. Und auch hier ist man glücklich über so viel Anerkennung der Feuerwehr Wiefelstede. „Darf natürlich gerne noch mehr werden“ so der Ortsbrandmeister der Wehr Dennis Koopmann.

 

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Montag 25.02.2019

Gefahrgutgruppenausbildung 

bei der Feuerwehr Technischen Zentrale des Landkreis Ammerland in Elmendorf

Wir waren dabei

(Bilder M.Riemer Photography)

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Flohmarkt im Feuerwehrhaus Wiefelstede

 

Kommt vorbei. Angeboten wird alles was so ein Flohmarkt eben her gibt.

(Unsere roten Autos gibt es aber nicht)

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https://www.nwzonline.de/videos/dy597xqvkz4_a_50,3,3977646332.html  Video JHV ´19

https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-feuerwehr-wiefelstede-bei-dieser-wahl-ist-nichts-angebrannt_a_50,3,3981073881.html

Dienstag 12.02.2019 

 
FEUERWEHR WIEFELSTEDE

Bei dieser Wahl ist nichts angebrannt

WIEFELSTEDE Der bisherige Ortsbrandmeister in Wiefelstede, Dennis Koopmann, wird auch in den nächsten sechs Jahren die OrtsfeuerwehrWiefelstede leiten. Dafür haben sich die Mitglieder der Wehr am Montagabend einstimmig ausgesprochen. 50 der 58 Stimmberechtigten waren anwesend.

Eine große Herausforderung seiner zweiten Amtszeit wird vor allem die Organisation der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Feuerwehr in der Gemeinde Wiefelstede im Jahr 2022 sein: „Auch wenn es bis dahin noch eine lange Zeit ist, fangen wir bereits Ende dieses Jahres mit den ersten Vorüberlegungen an“, betonte Koopmann.

BEFÖRDERUNGEN, EHRUNGEN UND WAHLEN

Die Feuerwehr Wiefelstede konnte auf ihrer Jahreshauptversammlung einige Einsatzkräfte befördern und ehren.

Befördert wurden: Friedrich Delmenhorst (jetzt Oberbrandmeister), Friederike Grüß (Oberlöschmeisterin), Maik Hillen (Hauptlöschmeister), Thomas Kobbe (Feuerwehrmann), Tobias Lehmann (Hauptfeuerwehrmann), Thomas Meyenburg (Oberfeuerwehrmann), Heiko Pold (Löschmeister), Sandra Remde (Feuerwehrfrau), Sönke Schäferdiek (Oberfeuerwehrmann).

Geehrt wurden: Wilfried Klefer (Stellvertretender Ortsbrandmeister, Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Bronze), Günter Wilkens (Verdienstmedaille in Silber des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes)

Der Vorstand der Ortsfeuerwehr wurde neu gewählt: Dennis Koopmann wurde einstimmig wiedergewählt, sein neuer Stellvertreter ist Maik Hillen, der 41 von 49 Stimmen erhielt.

Hillens bisherigen Posten als stellvertretender Zugführer nimmt Mathias Hellwig ein, der einstimmig gewählt wurde. Zugführer Ingo Janßen ist einstimmig wiedergewählt worden.

In seiner neuen Amtszeit will Koopmann zudem weiterhin den Fokus auf die Ausbildung und die Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehren legen. Die Berichte von Jugendfeuerwehrwart Andreas Grüß und Kinderfeuerwehrwart Karl-Heinz Jürgens stimmten die Feuerwehrleute jedoch schon jetzt sehr positiv: „Wir haben 22 Mitglieder, die insgesamt 1877,5 Dienststunden im Jahr 2018 absolviert haben, das sind 81,6 Stunden pro Mitglied“, betonte Grüß. Die Kinderfeuerwehr hat 15 Mitglieder und kann keine weiteren Kinder mehr aufnehmen, 27 Kinder stehen daher auf einer Warteliste. Grüß und Jürgens wurden von der Versammlung einstimmig entlastet.

Kassenwart Dirk Gerdes musste ein leichtes Minus bekanntgeben. Bei diesen Summen war jedoch nicht das Geld mit eingerechnet, das der Förderverein der Feuerwehr durch Spenden einnimmt. „Wir haben viele Fahrten organisiert und unsere Haupteinnahmequelle, der Weihnachtsmarkt, hat gefehlt. Wir müssen aber auch darüber nachdenken, vielleicht den Unkostenbeitrag für das Sommerfest zu erhöhen“, sagte Koopmann.

Der Ortsbrandmeister blickte auch auf das vergangene Jahr zurück: „Besonders das Bild, wie unsere Leute aufgrund der sofortigen Eisbildung bei Minus zehn Grad unter einem Eispanzer verschwanden, ist in Erinnerung geblieben“, erinnerte er sich an einen Hausbrand im Februar. Insgesamt ist die Anzahl der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen, von 41 auf 47, knapp 12 000 Arbeitsstunden haben alle Einsatzkräfte zusammen für die Bevölkerung geleistet.

 

Koopmann berichtete, dass bei Einsätzen am Abend und nachts regelmäßig alle Plätze der Fahrzeuge besetzt seien. „Leider hält allerdings der Trend an, dass immer mehr Feuerwehrleute nicht in unserer Gemeinde arbeiten und tagsüber nicht zur Verfügung stehen.“ Hier sieht er eine zentrale Herausforderung.

 

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-unfall-in-wiefelstede-eingeklemmte-person-schnell-befreit_a_50,3,3934499417.html

Montag 11.02.2019

Unfall In Wiefelstede

Eingeklemmte Person schnell befreit

Wiefelstede Die Ortsfeuerwehren Neuenkruge-Borbeck und Wiefelstede sind am Montagmorgen zu einem Verkehrsunfall gerufen worden. Um 6.48 Uhr erhielten sie die Meldung, dass eine Person bei einem Verkehrsunfall auf der Mansholter Straße in Wiefelstede eingeklemmt wurde. Die Person kam mit ihrem Pkw von der Fahrbahn ab, geriet in den anliegenden Straßengraben und konnte sich nicht selbst befreien.

 

Beim Eintreffen der Ortsfeuerwehren mit vier Fahrzeugen und 27 Feuerwehrleuten stellten die Helfer jedoch fest, dass der Rettungsdienst vor Ort die Person schon befreit und mit der Versorgung des Verletzten begonnen hat.

Zur Sicherheit wurde die Fahrzeugbatterie durch die Feuerwehr abgeklemmt. Die Einsatzstelle konnte somit um 7.10 Uhr an die Polizei übergeben werden. Der Wagen wurde im Anschluss vom Abschleppdienst aus dem Straßengraben gezogen.

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Sonntag 13.01.2019

50 Ehrung 50

 

50 Jahre Retten-Bergen-Löschen-Schützen und noch vieles mehr 

Gut besucht war das Feuerwehrhaus am Sonntagvormittag. Hans-Gerd Müller wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Wiefelsteder Feuerwehr geehrt. Die Glückwünsche und den Dank von Rat und Gemeinde brachte der Wiefelsteder Bürgermeister Jörg Pieper dann auch gleich zum Ausdruck. In Zahlen sind das 18260 Tage Feuerwehr, betonte Pieper. Hans-Gerd Müller, der als 32 jähriger erst zur Feuerwehr gekommen ist, hat viel für die Wiefelsteder Wehr getan. Den Glückwünschen schloß sich der Kreisbrandmeister Andre Hofbuhr gleich an. Teils ohne den heute bekannten Hilfsmitteln, mussten die Einsatzkräfte damals zu den Einsätzen ausrücken. Die Gratulationen aus den anderen 5 Wehren der Gemeinde Wiefelstede überbrachte der stellvertetende Gemeindebrandmeister Andre Steingräber. Dieser erinnerte, ebenso wie Wiefelstedes Ortsbrandmeister Dennis Koopmann, an die vergangenen Taten und Aktionen, an denen auch Hans-Gerd maßgeblich beteiligt war. Und selbst heute noch ist Hans-Gerd Müller mit der „Garten AG“, wie Koopmann liebevoll die Leistungen der Alterskameraden würdigte, ein wichtiger Baustein der Wehr. Mit dem Dank der Wiefelsteder Wehr lud der Ortsbrandmeister zu Kaffee und Kuchen ein und es wurden noch so manche Anekdoten von damals ausgetauscht.

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Wir wünschen eine schöne und friedliche

Weihnachtszeit im Kreise der Familie. 

 

Eure Wiefelsteder Feuerwehr

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-rucksack_a_50,3,1483427346.html

Freitag 30.11.2018

Rucksack für Erste Hilfe

Wiefelstede Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede hat kürzlich einen Erste-Hilfe-Rucksack angeschafft. Dieser soll vorrangig der Eigensicherheit der Einsatzkräfte dienen, die an einer Einsatzstelle ihren Dienst verrichten, noch bevor der Rettungsdienst eingetroffen ist.

 

Wie auch schon bei Freiwilligen Feuerwehren im Umland oder in Oldenburg war auch bei der Einheit Wiefelstede der Wunsch geäußert worden, solch ein Hilfsmittel anzuschaffen. 1. Vorsitzender Dennis Koopmann dankte denn auch den Mitgliedern und Spendern, die nun die Beschaffung des Rucksacks ermöglicht hatten. Der Förderverein war im September 2016 gegründet worden. Wer Mitglied im Förderverein werden möchte, der bekommt einen Antrag bei der Feuerwehr, im Internet unter www.feuerwehr-wiefelstede.de oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-gartenhaus_a_50,2,3039640111.html

Montag 08.10.2018

Gartenhaus brennt nieder

WIEFELSTEDE In Brand geraten ist am Samstagnachmittag ein Gartenhaus an der Straße Feldtange in Wiefelstede. Wie Feuerwehrsprecher Heiko Poldberichtet, hatten Wiefelsteder Feuerwehrleute, die auf dem Weg waren, einen in der Nähe befindlichen Löschteich zu reinigen, den Brand entdeckt. Sofort wurde die Großleitstelle in Oldenburg informiert und Alarm für die Wiefelsteder und Mollberger Einsatzkräfte gegeben. Trotz des sehr schnellen Eingreifens aller Kräfte, die teils unter Atemschutz versuchten, das hölzerne Gartenhaus zu retten, konnte dieses nicht mehr gehalten werden.

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Donnerstag 27.09.2018

Übung

Damit im Ernstfall alles klappt

Wiefelstede Ein elektronischer Hubwagen, um Paletten von einem Lkw in die Lagerhalle zu befördern, gerät auf dem Laster in Brand und muss so schnell wie möglich gelöscht werden, bevor das ganze Fahrzeug in Flammen steht. Ein „Angriffstrupp“, bestehend aus zwei Feuerwehrleuten mit Atemschutzgeräten, geht in den Lkw hinein und löscht das Feuer. Ein „Sicherungstrupp“ mit zwei weiteren Personen bleibt vor dem Lkw und sichert somit die Einsatzkräfte.

Was am Dienstagabend glücklicherweise eine Übung der sechs Ortsfeuerwehren aus der Gemeinde war, ist bereits so passiert. Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen: „Die ausgebildeten Atemschutzgeräteträger müssen jedes Jahr eine solche Übung bestehen“, erklärt Heiko Pold, Pressesprecher für die Feuerwehren der Gemeinde.

Wo die Übung stattfindet, entscheidet die Wehr, die das Ganze organisiert. In diesem Jahr war dies die Wehr aus Neuenkruge-Borbeck: „Wir haben uns für den Hof der Logistikgesellschaft von Edeka an der Autobahn entschieden, weil wir hier auch häufiger zu Einsätzen ausrücken müssen und sämtliche denkbaren Szenarien simuliert werden können“, sagt Ortsbrandmeister Gerriet Meyer.

Drei Szenarien wurden von den 45 Atemschutzgeräteträgern aus der gesamten Gemeinde durchgespielt, insgesamt waren 60 Einsatzkräfte vor Ort: „Im ersten Fall brennt ein Schaltschrank auf dem Dach des Gebäudes. Die Verrauchung muss lokalisiert und der Schrank dann gelöscht werden“, erläutert Pold.

Anschließend gehen die zwei Trupps weiter zu einem brennenden Sprinklerraum, in dem sie nach einer vermissten Person suchen sollen. „Dabei verunglückt eine Person des Angriffstrupps und muss vom Sicherungstrupp gerettet werden“, beschreibt Pold die Übung.

Gemeindeatemschutzwart Sven Neumann von der Feuerwehr Metjendorf ist das Simulieren dieses Szenarios besonders wichtig: „In diesem Jahr haben wir den Fokus auch auf die Rettung der eigenen Kräfte gelegt. Im Ernstfall ist es wichtig, dass wir uns gegenseitig retten können, wenn beispielsweise die Luft in der Sauerstoffflasche nicht mehr ausreicht.“ Danach geht es weiter zum brennenden Hubwagen.

Die schlechte Sicht, die im realen Einsatz aufgrund des Rauchs in den Räumen herrscht, wurde bei der Übung mit einer Folie vor dem Visier der Atemschutzmasken simuliert. Nach rund zwei Stunden haben alle Atemschutzgeräteträger die Übung erfolgreich absolviert.

Der besondere Dank der Feuerwehrleute ging an die Edeka-Logistikgesellschaft, die ihr Gelände zur Verfügung stellte und die Einsatzkräfte im Anschluss an die Übung mit Getränken sowie Salat und Frischem vom Grill versorgte. Auch die Organisatoren zogen ein positives Fazit.

 

Ein Video sehen Sie unter   https://www.nwzonline.de/videos/23nmnrhp7qi_a_50,2,2488927027.html

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https://www.nwzonline.de/ammerland/bildung/wiefelstede-loeschwesen-100-kinder-heiss-auf-wettbewerb_a_50,2,1703214521.html

Freitag 07.09.2018

Löschwesen

100 Kinder heiß auf Wettbewerb

Wiefelstede Kinder spielerisch an die Feuerwehr heranführen – das wollen auch die Kinderfeuerwehren im Ammerland. Sechs dieser Nachwuchsorganisationen der Feuerwehr gibt es im Kreis bereits – und alle sechs werden am Samstag, 15. September, mit insgesamt 100 Kindern und 31 gemeldeten Betreuern zum Feuerwehrhaus nach Wiefelstede anreisen – zu Spiel und Spaß beim mittlerweile dritten Kreiskinderfeuerwehrtag, der um 14 Uhr mit der Begrüßung der Teilnehmer beginnt.

Wiefelstedes Kinderfeuerwehrwart Karl-Heinz Jürgens und die Wiefelsteder Betreuerinnen Kerstin Jürgens, Inge Meyenburg und Jenny Peters freuen sich schon auf die Veranstaltung, bei der die Sechs-bis Zehnjährigen ab 14.30 Uhr an insgesamt sieben Stationen rund ums Feuerwehrhaus am Thienkamp jede Menge spielerische Aufgaben bewältigen müssen. Dabei geht es nicht nur darum, viel Spaß zu haben; auch Pokale und Medaillen gilt es zu holen. Zur Stärkung aller Teilnehmer werden gegen geringes Entgelt warme und kalte Getränke, Kuchen, Bratwurst und Pommes angeboten.

Die ausrichtende Wiefelsteder Kinderfeuerwehr wurde als dritte im Ammerland im September 2015 gegründet. Und Karl-Heinz Jürgens kann eindeutig sagen: „Dieses Konzept der Nachwuchsförderung geht auf.“ 2017 wechselten die ersten drei Kinder der Kinderfeuerwehr bereits in die Jugendfeuerwehr. 2018 werden es bereits fünf Kinder sein, die den nächsten Schritt hin zur aktiven Wehr machen werden.

Jürgens selbst ist erst seit drei Jahren Mitglied der Wiefelsteder Einheit – ohne allerdings aktiver Feuerwehrmann zu sein. „Ich kam als Quereinsteiger dazu und betreue gern die Kinderfeuerwehr“, sagt er: Es macht einfach viel Spaß, mit den Kindern zu arbeiten.“ Alle 14 Tage samstags trifft sich der Nachwuchs beim Feuerwehrhaus – in der Zeit von 14 bis 16.30 Uhr. 15 Kinder gehören zur Gruppe, „aber wir haben 30 Kinder auf der Warteliste“, freut sich Jürgens: „Da sind sogar Kinder dabei, die noch nicht einmal ein Jahr alt sind.“ Die Mitglieder der Kinderwehr haben sogar eigene Uniformen, auch Poloshirt und Baseball-Kappe machen den Nachwuchs als Mitglieder der Wiefelsteder Kinderfeuerwehr kenntlich.

Trotz Warteliste: „Interessenten dürfen mit ihren Eltern gern an unseren Samstagen beim Feuerwehrhaus vorbeischauen, allerdings sollte man sich vorher eben unter Telefon   01 72/52 33 38 bei mir anmelden“, rät Jürgens. Oder sie schauen einfach mal beim Kinderfeuerwehrtag am 15. September vorbei.

 

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https://www.nwzonline.de/ammerland/bildung/ihrer-wehr_a_50,2,1662493551.html

Donnerstag 06.09.2018

Ihrer Wehr lange treu

Claus Stölting

Zusammen sind die beiden Feuerwehrleute Hermann Fastje und Fritz Müller nun schon seit 110 Jahren Mitglieder in der Feuerwehr – Fritz Müller seit 60 und Hermann Fastje seit 50 Jahren. Das nahmen die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede und auch die Alterskameraden zum Anlass, ihre Jubilare im Feuerwehrhaus am Thienkamp zu ehren.

Den Dank für ihren langjährigen, ehrenamtlichen Einsatz für die Allgemeinheit überbrachte stellvertretender Bürgermeister Lutz Helm. Im Namen von Rat und Verwaltung lobte er die Einsatzbereitschaft und betonte in diesem Zusammenhang gern noch einmal den dafür notwendigen Rückhalt aus den Familien, denn – so Helm – „ohne die Akzeptanz der Angehörigen würde Feuerwehr manchmal gar nicht funktionieren.“

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Heino Brüntjen verglich in seiner Dankesrede früher und heute und erinnerte daran, mit welchen einfachen Mitteln die Einsatzkräfte von damals förmlich losziehen mussten. Gemeindebrandmeister Heiko Bruns schloss sich mit einer Danksagung an und betonte, dass selbst heute noch die Arbeit der Alterskameraden am Feuerwehrhaus unerlässlich ist. Zu guter Letzt erinnerte auch der Ortsbrandmeister Dennis Koopmann an die Aktivitäten von Hermann Fastje und Fritz Müller in den vergangenen Jahren in der Einheit Wiefelstede. Das langjährige, ehrenamtliche Engagement der Jubilare wurde mit Urkunden und Präsenten gewürdigt.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-treffen-der-jugendwehren-nachwuchs-brennt-fuer-feuerwehr_a_50,2,1351303956.html

Montag 27.08.2018

Treffen Der Jugendwehren

Nachwuchs brennt für Feuerwehr

Wiefelstede Teebeutelweitwurf, aber auch das Wort „Feuerwehr“ mit Feuerwehrschläuchen lesbar auslegen oder Armaturen an Pumpen anbauen, das waren nur einige Aufgaben, die am Samstag beim Treffen der Ammerländer Jugendfeuerwehren in Wiefelstede zu meistern waren. Gut 250 Kinder und Jugendliche aus 13 von insgesamt 16 Jugendfeuerwehren des Landkreises beteiligten sich an dem jährlichen Treffen, das reihum von den verschiedenen Feuerwehren ausgerichtet wird.

Für die Organisation und Durchführung des Kreisjugendfeuerwehrtreffens war Andreas Grüß, Jugendwart der Wiefelsteder Freiwilligen Feuerwehr, mit seinem Team zuständig. „Alle Teilnehmer hatten auf zwei verschiedenen Parcours insgesamt sechs Aufgaben zu bewältigen, wobei der Spaß im Mittelpunkt stand.“

Zum ersten Mal fand das Treffen in Wiefelstede statt. Allerdings musste das Programm wegen des doch nicht immer passenden Wetters etwas gekürzt werden. Gleichwohl war Kreisjugendfeuerwehrwart Andre Quensel mit dem Verlauf mehr als zufrieden. „Die gute Teilnehmerzahl ist ein Beleg dafür, dass die Kinder und Jugendlichen hier bei der Feuerwehr gern mitmachen und sich auch damit identifizieren.“

Der Verlauf der Veranstaltung war ein großer Erfolg. Unterstützt wurde der Jugendwart nicht nur von den sieben Betreuern der Jugendfeuerwehr Wiefelstede, sondern auch von weiteren Kameraden der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr sowie von Eltern der Mitglieder. „Natürlich ist mir ein Stein vom Herzen gefallen, dass alles ohne Schwierigkeiten verlaufen ist. Bis auf das Wetter war alles zu 100 Prozent gelungen, es gab keine organisatorischen Ausfälle“, zog Andreas Grüß eine positive Bilanz. Für ihn waren die Vorplanungen zu dieser Veranstaltung kein großes Neuland, da er schon an mehreren Veranstaltungen der Jugendfeuerwehren teilgenommen hat.

Seit sieben Jahren ist der heute 28-Jährige Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede. „Mit elf Jahren bin ich der Feuerwehr beigetreten, komme also selbst aus diesem Bereich.“ Als Jugendlicher hat er immer gern an diesen Treffen teilgenommen, weil hier der Spaß im Mittelpunkt steht und nicht unbedingt der Leistungsgedanke wie bei den jährlichen Kreisjugendwettkämpfen, wo der Umgang mit den Gerätschaften und deren Einsatz vorrangig ist.

Die Jugendfeuerwehr Wiefelstede bewies sich an diesem Tag als sehr guter Gastgeber und platzierte sich im vorderen Mittelfeld. Den ersten Platz belegte jedoch die Jugendfeuerwehr Dänikhorst vor den Jugendwehren aus Loy und Elmendorf.

Während sich die jungen Teilnehmer gegen 15.30 Uhr auf den Weg nach Hause machten, hatten Andreas Grüß und sein Team noch einige Aufräumarbeiten im Feuerwehrhaus Wiefelstede als zentraler Anlaufpunkt der gut vierstündigen Veranstaltung durchzuführen, bevor auch sie dann am frühen Abend endlich verdient Feierabend machen konnten.

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Donnerstag 23.08.2018

Löschwesen

Jugendwehren-Treff mit Spaßfaktor

Wiefelstede Der Ammerländer Feuerwehrnachwuchs kommt am Samstag, 25. August, in Wiefelstede zum „Tag der Ammerländer Jugendfeuerwehren“ zusammen. Bislang sind 14 der 16 Jugendwehren gemeldet, berichtet Heiko Pold, stellvertretender Pressesprecher der Wiefelsteder Gemeindefeuerwehren. Dazu werden beim Feuerwehrhaus in Wiefelstede 250 Teilnehmer zu Spiel und Spaß erwartet, die von 60 bis 80 Betreuern begleitet werden. Die Veranstaltung findet gewöhnlich einmal im Jahr statt, im Wechsel durch die Gemeinden. 2017 war sie jedoch jedoch ausgefallen. In diesem Jahr ist Wiefelstede Ausrichter.

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehren werden sich dabei kleinen Aufgaben und Wettbewerben stellen – an insgesamt sechs vorbereiteten Stationen. Vier Stationen müssen im Ort in Form eines Orientierungslaufs absolviert werden. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr und dauert bis etwa 16.30 Uhr: Dann soll auch die Siegerehrung stattfinden.

Im Feuerwehrhaus wird an diesem Tag eine Cafeteria mit Kaffee und Kuchen eingerichtet. Außerdem werden die Teilnehmer mit Bratwurst und Pommes frites sowie Getränken versorgt, melden die Organisatoren. Wie Pold am Mittwoch erklärte, sind fast alle Jugendwehren aus dem Landkreis dabei: Lediglich Rastede und Bokel-Augustfehn waren nicht gemeldet.

Im Ammerland gibt es insgesamt 16 Jugendfeuerwehren: In der Gemeinde Apen verfügen die Wehren Apen und Bokel-Augustfehn jeweils über eine Jugendwehr. Die Gemeinde Edewecht pflegt die Nachwuchsarbeit ebenfalls über zwei Jugendwehren: in Friedrichsfehn und in Husbäke. Die Gemeinde Rastede hat Jugendwehren in Rastede und in Hahn, Westerstede in Westerstede, Ocholt-Howiek und in Hollriede. In der Gemeinde Bad Zwischenahn gibt es die Jugendfeuerwehren Dänikhorst und Elmendorf. Und die Gemeinde Wiefelstede schließlich hat Jugendfeuerwehren in Wiefelstede und in Metjendorf.

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Mittwoch 22/08/2018

Übung In Wiefelstede

Wenn die Feuerwehr im Trüben fischt . . .

Wiefelstede Personen retten – in Situationen, in denen man nicht weiß, wo sie sind. Und in denen man zudem nicht viel sehen kann, wenn der Qualm eines Feuers oder Dunkelheit die durch eine Atemschutzmaske ohnehin eingeschränkte Sicht zusätzlich erschweren. Auch das müssen die Freiwilligen Feuerwehren inklusive der Kommunikation ständig üben. Die sechs Feuerwehren der Gemeinde Wiefelstede hatten dazu bei der jährlichen Gemeindeübung am Montagabend Gelegenheit.

„Die Einheiten waren nicht informiert, dass es sich um eine Übung handelt“, machte Friedrich Delmenhorst, Sprecher der sechs Gemeindewehren, im Vorfeld der Alarmierung auf dem Gelände der Wiefelsteder Firma „Lager 3000“ deutlich. 10 „Personen“ sollten dort im Labyrinth tausender gestapelter Container auf mehreren Ebenen gefunden und „gerettet“ werden – auch bei Brandrauch. Ein „Opfer“ war mit den Beinen gar unter einen Container geraten – ein Szenario, dass natürlich nur mit einer Puppe geübt werden kann. So genannte Hebekissen, die mittels Pressluft tonnenschwere Lasten anheben können, halfen letztlich bei der Befreiung des eingeklemmten „Schwerverletzten“.

75 Feuerwehrleute der Einheiten Wiefelstede, Metjendorf, Neuenkruge-Borbeck, Gristede, Mollberg und Spohle rückten auf 12 Fahrzeugen zum Einsatzort aus, darunter allein 30 Atemschutzgeräteträger. Zum Einsatz kam vor Ort auch eine Nebelmaschine, die große Bereiche einer der Firmenhallen einnebelte und so Brandrauch simulierte. Die Suche nach den „Vermissten“, stets unter Atemschutz, gestaltete sich deshalb auch nicht einfach – zumal das Labyrinth zwischen den gestapelten Containern für Unkundige schwer zu durchschauen ist. Als „Opfer“ hatten sich bei dieser Übung Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Rastede zur Verfügung gestellt.

Die Einheiten übten bis 21.20 Uhr, alarmiert worden waren sie um 19.10 Uhr. Im Anschluss lud Heinz Riemer, Seniorchef von „Lager 3000“, die Feuerwehrleute zur gemütlichen „Manöverkritik“.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-hecke_a_50,2,638525279.html

Freitag 03/08/2018

Hecke brennt in Wiefelstede

Wiefelstede Zu einem gemeldeten Schuppenbrand rückte am frühen Freitagabend die Freiwillige Feuerwehr Wiefelstede mit vier Fahrzeugen und 25 Mann zur Straße „Langerie“ in Wiefelstede aus. Tatsächlich brannte an einem Hintergrundstück inmitten dichter Bebauung eine Hecke auf etwa sechs Metern Länge. Die Bewohner des Hauses hatten bereits mit Löschmaßnahmen begonnen, meldet die Wehr, die letztlich noch Glutnester ablöschte und mit der Wärmebildkamera kontrollierte. Auch der Rettungsdienst Ammerland und die Polizei waren mit je einem Fahrzeug am Einsatzort präsent.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/wirtschaft/ammerland-feuergefahr-nach-trockenheit-im-ammerland-wirds-brandgefaehrlich_a_50,2,395134028.html

Freitag 27/07/2018

Erstes Feuer durch die Hitzewelle

Völlig verbrannt: Ein Traktor mit der dahinter angebrachten Rundballenpresse.
BILD: Claus Stölting

      Ein Stoppelfeld ist am Donnerstagnachmittag in Hollen in Brand geraten. Ursache war eine Rundballenpresse, die Feuer gefangen hatte.Die dabei entstandene, dunkle Rauchsäule war bis Rastede zu sehen.

Die Großleitstelle in Oldenburg meldete zunächst verdächtigen Rauch in Herrenhausen im Bereich der Einmündung Wapeldorfer Straße/Feuerweg. Das Feuer war jedoch in Hollen im Bereich des Feldweges ausgebrochen – auf einem Stoppelfeld, das von grünem Mais umgeben war. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Garnholt, Rastede, Wiefelstede, Spohle und die Technische Zentrale Elmendorf rückten zum Einsatz aus. Die Landwirte beteiligten sich mit einem Tankwagen an den Löscharbeiten, das Feuer wurde schnell gelöscht. Das Feld war auf hunderten von Quadratmetern verbrannt. Traktor und Rundballenpresse wurden ein Raub der Flammen. Schaden: 200 000 Euro. Verletzt wurde nach Angaben der Rasteder Polizei niemand.

 

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Dienstag 26/06/2018

Sechs Ortsfeuerwehren der Gemeinde Wiefelstede waren am vergangenen Wochenende beim Gemeindewettkampf bei den Kameraden in Gristede zu Gast. Die dortige Wehr hatte auf den Sportplatz in Gristede eingeladen.

Dem Aufruf folgten die Ortsfeuerwehren Mollberg, Wiefelstede, Neuenkruge, Borbeck und Spohle mit einer Wettkampfgruppe. Die Ortsfeuerwehr Gristede stellte dann auch gleich zwei Gruppen für den Wettkampf. Eine große Anzahl von Zuschauern verfolgte den Wettkampf der sechs Gruppen.

Mit dabei waren auch Wiefelstedes Bürgermeister Jörg Pieper und die stellvertretende Bürgermeisterin Sylvia Bäcker. Gristedes Ortsbrandmeister Torsten Hots eröffnete die Wettkämpfe und sogleich startete der spannende Kampf um die Punkte.

In der Pause zeigten die Jugendfeuerwehren aus Wiefelstede und Elmendorf, die mit jeweils zwei Gruppen angetreten waren, ihr Können. Sie führten eine„Schlauchstafette“ aus. Das ist das Ausbringen von sechs Feuerwehrschläuchen auf Zeit. Am Ende muss ein Kanister von einem Hindernis mit dem Wasserstrahl abgeschossen werden. Alle vier Gruppen wurden mit einem Pokal geehrt und Ortsbrandmeister Hots sponserte einen Eisgutschein.

Um 20.45 Uhr traten alle Gruppen zur Siegerehrung an. Diese wurde von Bürgermeister Jörg Pieper, Gemeindebrandmeister Heiko Bruns, dem stellv. Gemeindebrandmeister Andre Steingräber sowie Ortsbrandmeister Torsten Hots durchgeführt.

Sieger wurde die Gruppe der Ortsfeuerwehr Spohle, die den Pokal für den 1. Platz sowie einen Wanderpokal, der von Gemeindebrandmeister Heiko Bruns gestiftet wurde, in Empfang nahm. Den 2. Platz erreichte die Gruppe der Ortsfeuerwehr Wiefelstede und den 3. Platz die Gruppe der Ortsfeuerwehr Mollberg.

Nach der Siegerehrung ging es weiter mit dem Public Viewing zur Fußballweltmeisterschaft, das die Feuerwehr Gristede organisiert hatte.

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Freitag 14/06/2018

Einsatz

Traktor brennt auf Hof in Bokel völlig aus

Bokel Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Freitagmittag ein 22 Jahre alter Traktor auf einem Hof an der Straße Mühlenfeld in Bokel in Brand geraten. Die Freiwilligen Feuerwehren Wiefelstede, Neuenkruge-Borbeck und Mollberg, die um 12.31 alarmiert worden waren, rückten aus, Mollberg musste letztlich nicht mehr zum Einsatzort fahren.

Der Traktor stand vor einer Remise. Die Freiwilligen Feuerwehren, die mit sieben Fahrzeugen und 35 Mann am Brandort eintrafen, verhindert, dass das Feuer auf diese Remise übergreifen konnte. Der Traktor brannte völlig aus.

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Dienstag 12/06/2018

Löschwesen

Übung birgt für Feuerwehr viele Herausforderungen

Rastede Die Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Ammerland hat am Sonntagmorgen eine Bereitschaftsübung beim Rasteder Entsorgungsunternehmen Bohmann und auf dem Gelände des Bauhofs der Gemeinde Rastede abgehalten. Die aus vier Fachzügen bestehende Feuerwehrbereitschaft hatte es dabei gleich mit verschiedenen Übungslagen zu tun, berichtet Heiko Pold, Pressewart der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede.

Das Szenario: In einem Trakt, in dem sich die Lkw-Werkstatt des Entsorgungsunternehmens befindet, war es zu einem Unfall gekommen. Der dadurch entstandene Brand in der Halle forderte dann auch gleich mehrere verletzte Mitarbeiter, die von den Einsatzkräften gefunden werden mussten. Da sich Monteure auch im Bereich einiger Sandberge auf dem Gelände in Sicherheit bringen wollten, wurde auch dies zu einem weiteren Szenario. Die Verschütteten (in diesem Fall Dummie-Puppen) mussten mühsam von Hand aus dem Sandberg geschaufelt werden, schildert Pold.

Im weiteren Verlauf der Übung war auf einem hinterem Teil des Geländes ein weiterer Abschnitt gebildet worden. Dort hatte es nach einem illegalen Autorennen einen Unfall mit zwei Fahrzeugen gegeben. Insgesamt mussten dort vier Personen aus den verunfallten Autos gerettet werden. Zusätzlich sollten auch vermisste Zuschauer noch auf dem Gelände sein.

So war von der Brandbekämpfung bis zur Menschenrettung ein volles Programm geboten, denn auch die Wasserversorgung stellte sich als Aufgabe heraus. Mehr als 1,5 Kilometer lange Schlauchleitungen schlängelten sich durch die Kleibroker Straße, da die ortsnahen Hydranten defekt waren.

Für die Logistik nebst der Versorgung der mittlerweile 132 Mann starken Einsatztruppe sorgte dann der 4. Fachzug der Bereitschaft. Vertreter aus Rat und Gemeinde sowie Landrat Jörg Bensberg verfolgten ebenso wie Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer, Behördenvertreter des Landkreises Ammerland und Heino Brüntjen als stellvertretender Kreisbrandmeister die teils aufwendigen Handlungen der eingesetzten Kräfte.

 

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/conneforde-unfall-flugzeug-landet-und-hat_a_50,1,3024668393.html

Freitag 01/06/2018

Unfall

Flugzeug landet – und hat Fahrwerk nicht draußen

Conneforde Ohne ausgefahrenes Fahrwerk landete am Freitagnachmittag ein Sportflugzeug auf dem Flugplatz Conneforde. An Bord befand sich ein Ehepaar aus der Nähe von Hamburg, das in Conneforde landen und in der Region Urlaub machen wollte, erklärte ein Sprecher der Fliegerfreunde Conneforde. Die Insassen blieben unverletzt, an der Maschine soll nur geringer Schaden entstanden sein. Die Freiwilligen Feuerwehren Spohle und Wiefelstede rückten mit 25 Mann und vier Fahrzeugen aus und versuchten, das Flugzeug anzuheben, damit das Fahrwerk wieder ausgefahren werden konnte. Die Arbeiten dauerten einige Stunden an. Das Flugzeug ist derzeit nicht flugtauglich. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Pilot zwei Landeanflüge gestartet. Beim zweiten hatte er offenbar das Fahrwerk nicht ausgefahren.


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Mittwoch 23/05/2018

Feuerwehr Gibt Entwarnung

Großbrand in Varel gelöscht

Varel Das Großfeuer auf dem Gelände der Papier- und Kartonfabrik Varel (PKV) ist gelöscht. Stadtbrandmeister Volker Sermond gab am Mittwochmittag Entwarnung, die Feuerwehr sowie das Technische Hilfswerk (THW) und der Rettungsdienst rückten bis zum Nachmittag ab. Die Straßensperrungen rund um die PKV an der Hellmut-Barthel-Straße sind wieder aufgehoben worden, die Aufräumarbeiten haben begonnen.

„Der Erfolg der vergangenen 24 Stunden ist so groß, dass eine Brandwache vorerst nicht mehr erforderlich ist“, sagte Volker Sermond. Zwar gehe er davon aus, dass in den nächsten Tagen immer wieder Glutnester zum Vorschein kommen: „Die PKV kann diese aber mit ihren eigenen Mitteln löschen.“

 

Seit Montagnachmittag brannten 7000 Tonnen Altpapier. Meterhoch schossen die Flammen auf mehreren Hundert Metern in den Himmel. Zunächst war die Einsatzleitung davon ausgegangen, dass der Einsatz mehrere Tage dauern würde. Das hätten die Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte gezeigt. „Es ist aber viel schneller gegangen, als wir erwartet haben“, freute sich Volker Sermond.

Kartonfabrik Varel: 7000 Tonnen Altpapier gehen in Flammen auf

Dazu war aber ein 48-stündiger Kraftakt nötig, bei dem zu Spitzenzeiten in der Nacht zu Dienstag bis zu 200 Feuerwehrleute im Einsatz waren. Insgesamt beteiligten sich in den zwei Tagen 400 Einsatzkräfte aus den Landkreisen Friesland, Wesermarsch, Ammerland und Cloppenburg, sowie Ostfriesland.

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Dass das Inferno letztendlich so schnell in den Griff zu bekommen war, lag vor allem am massiven Einsatz von Material und schweren Maschinen. „Das hatten wir in der Vergangenheit so nicht vorgebracht“, erläuterte Volker Sermond. Zudem hätten alle beteiligten Kräfte gut zusammengearbeitet: „Ein Rädchen hat ins andere gegriffen.“

 

Bei den Löscharbeiten waren zahlreiche Speziallöschkanonen und Wasserwerfer im Einsatz. Sie spitzten unablässig Wasser in das Altpapier, dass von Baggern, Raupen und Radladern umgeschichtet und auseinandergezogen wurden. „Ein großes Dankeschön gilt den Baumaschinenführern“, lobte Varels Stadtbrandmeister: „Sie haben ein Vielfaches ihres normalen Arbeitsmaßes geleistet. Das hat uns gewaltig entlastet.“ Und das unter erschwerten Bedingungen, denn die Löscharbeiten am glimmenden Papier hat eine enorme Rauch- und Ascheentwicklung ausgelöst.

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Das Feuer war am Pfingstmontag vermutlich bei Verladearbeiten durch einen Funkenflug ausgelöst worden. Der PKV entstand nach eigenen Angaben ein Schaden von 1,2 Millionen Euro.

Zusatz:

Auch wir aus der Wiefelsteder Wehr waren als teil der Kreisfeuerwehrbereitschaft Ammerland bei diesem Einsatz dabei. 24 Stunden löschen erforderte jede Menge Kraft und willen. Aber letztendlich haben wir den Kampf gewonnen.

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Dienstag 22/05/2018

Ehrenamt

Löschen bis ins hohe Alter?

Wiefelstede Vor gut einer Woche hat der Landtag in Hannover zugestimmt, das Brandschutzgesetz anzupassen. Damit wird die Altersgrenze von 63 auf 67 Jahre angehoben. Heiko Bruns, Gemeindebrandmeister in Wiefelstede, schüttelt den Kopf. „Nachwuchssorgen löst man nicht, indem man die Altersgrenze hinaufsetzt“, sagt der 55-Jährige.

Das geänderte Gesetz soll in erster Linie Freiwilligen Feuerwehren helfen, die in ländlichen Regionen Niedersachsens Nachwuchssorgen haben. Das liegt vor allem am demografischen Wandel. Bruns hält diesen Schritt für unverantwortlich. Das gesundheitliche Risiko sei zudem viel zu hoch. Außerdem werde das Problem so nicht gelöst, sondern nur verschoben.

Feuerwehrleute haben viel Rückhalt – Anderes System in Österreich

Starke Truppe: Rund 95 Prozent der Feuerwehrleute in Deutschland arbeiten ehrenamtlich. Sie helfen neben ihrer hauptberuflichen Arbeit – beispielsweise als Optiker, Mitarbeiter eines Unternehmens oder Landwirt. Für einen Einsatz müssen sie vom Arbeitgeber freigestellt werden, das verlangt das jeweilige Landesfeuerwehrgesetz.

Die Kommunen erstatten dann dem Arbeitgeber die Ausfallzeit. In Österreich ist die Freistellung nicht gesetzlich geregelt. Hier wird eher auf die Freiwilligkeit der Unternehmen gesetzt. Wer die Feuerwehr besonders bei der ehrenamtlichen Tätigkeit unterstützt, kann die Auszeichnung „Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber“ erhalten.

In Deutschland entstand 1835 die erste Feuerwehr. Heute kommt auf rund 80 Einwohner ein aktiver Kamerad. Gar keine schlechte Quote – im Gegensatz zu Großbritannien, hier ist das Verhältnis 10 000 zu 1.

In Deutschland müssen Städte über 100 000 Einwohner eine Berufsfeuerwehr vorhalten, selten gibt es Ausnahmen. Die Anzahl liegt bundesweit derzeit bei rund 100 Wehren. Im Gegensatz dazu gibt es 24 000 freiwillige Wehren.

Die Werkfeuerwehren muss ein Unternehmen mit überdurchschnittlichem Gefährdungspotential vorweisen. Beispielsweise Fabriken, Flughäfen oder Chemiewerke.

Ab dem 50. Lebensjahr müssen aktive Kameraden jährlich eine arbeitsmedizinische Untersuchung durchlaufen. Dazu gehört Radfahren, das Messen von Lungenvolumen und Blutdruck. Die älteren Aktiven werden nicht in erster Linie mit den Atemschutz-Aufgaben betreut, so Bruns. Es gebe aber auch Kameraden, die sich über die Änderung des Gesetzes freuen.

Bruns spricht sich statt der Erhöhung der Altersgrenze eher für die Erhöhung der Grundrente für ehrenamtlich tätige Feuerwehrleute aus. Diese langjährige Tätigkeit müsse irgendwie vergütet werden. Dies sei auch ein Zeichen der Wertschätzung dieser Arbeit. Schließlich stecken hinter der Freiwilligen Feuerwehr hohe Anforderungen, eine ganze Menge Arbeit und viele Stunden, in denen sich die Kameradinnen und Kameraden neben dem Hauptberuf noch mit dem Ehrenamt beschäftigen.

Auch Pressewart Friedrich Delmenhorst (50) sieht die Anhebung der Altersgrenze auf 67 kritisch. Eine solche Änderung bringe keine langfristige Lösung. Im Ammerland sei man aber auf einem guten Weg, vielmehr auf dem richtigen: Hier wird eine Menge in die Kinder- und Jugendarbeit investiert. Wichtig sei auch, gute Rahmenbedingungen für das Ehrenamt zu schaffen, auch was die Freistellung für Einsätze betrifft. Hier sollte der öffentliche Dienst Vorbild sein, betont Delmenhorst.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/kultur/wiefelstede-brauchtum-feuerwehr-stellt_a_50,1,2528832121.html

Dienstag 15/05/2018

Wiefelstede Schon Tradition hat das jährliche Pfingstbaumsetzen, zu dem die Freiwillige Feuerwehr Wiefelstede auch am kommenden Samstag, 19. Mai, wieder alle Interessierten herzlich einlädt. Los geht es um 19 Uhr beim Feuerwehrhaus in Wiefelstede, Thienkamp 102. Zu diesem Zeitpunkt soll zu den Klängen des Wiefelsteder Spielmannszuges Brass & More dann auch der Pfingstbaum aufgestellt werden, meldet die Einheit – und lädt dazu alle ein, die gemeinsam mit den Kameraden der Wehr in geselliger Runde feiern möchten. Zur Stärkung auch der Besucher werden wie gewohnt Getränke und Bratwurst angeboten.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-unfall-in-wiefelstede-motorradfahrer-nach-sturz-schwer-verletzt_a_50,1,2100397194.html

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http://www.feuerwehr-wiefelstede.de/administrator/index.php?option=com_content&view=article&layout=edit&id=26

Dienstag 03/04/2018

Wiefelstede Die Zuführung zu einem Spänebunker bei der Firma Holzkonzept Oltmanns am Wiefelsteder Kirchweg ist am Dienstagnachmittag aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wiefelstede, Mollberg, Gristede und Elmendorf wurden um 14.40 Uhr alarmiert und rückten mit zehn Fahrzeugen und 48 Mann zum Einsatzort aus. Unter Atemschutz und unter Einsatz der Drehleiter aus Elmendorf rückten die Feuerwehrleute dem Brand sowohl im Gebäude als auch von außen übers Dach zu Leibe. Nach gut 50 Minuten hatten sie das Feuer gelöscht und ein Ausbreiten verhindert. Personen wurden nicht verletzt. Die Schadenshöhe ist noch unklar.

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https://www.nwzonline.de/wiefelstede/wiefelstede-flohmarkt-in-der_a_50,1,271058685.html 

Montag 12/03/2018

Wiefelstede Einen gemeinsamen Flohmarkt veranstalten die Kinderfeuerwehr und die Jugendfeuerwehr Wiefelstede am kommenden Samstag, 17. März, in der Fahrzeughalle. In der Zeit von 14.30 bis 17 Uhr will der Feuerwehrnachwuchs dort von Kleidungsstücken bis Spielzeug, von Büchern bis Haushaltswaren alles anbieten, was ein Flohmarkt so hergibt. Eine Cafeteria will dabei mit Kaffee, Tee und Kuchen für die nötige Stärkung und die Gelegenheit zum Klönschnack sorgen.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/metjendorf-einsatz-in-metjendorf-brand-im-kuehlhaus-von-polar-frost_a_50,1,276490290.html

Metjendorf Zu einem Brand bei der Firma Polar Frost an der Ofenerfelder Straße in Metjendorf rückten am Samstagmorgen gleich vier Feuerwehren aus: Sie waren um 7.26 Uhr alarmiert worden. In dem Kühlhaus war nach ersten Ermittlungen ein Schaltkasten in Brand geraten. Versuche der Beschäftigten, das Feuer selbst zu löschen, waren gescheitert.

Die Freiwilligen Feuerwehren Metjendorf, Neuenkruge-Borbeck, Neusüdende und Wiefelstede rückten mit etwa 50 Mann aus. Am Einsatzort war starke Rauchentwicklung zu sehen. Die EWE schaltete den Strom ab. Die Feuerwehrleute drangen mit Atemschutz ins Gebäude vor und löschten das Feuer.

Da wegen der Rauchentwicklung ein Gesamtüberblick im Gebäude schwierig war, wurde es dann noch belüftet. Verletzt wurde nach Angaben vor Ort niemand. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt.

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Osterfeuer 2018

Nur dass ihr es nicht vergesst.Bald brennt das Osterfeuer wieder.
Die Freiwillige Feuerwehr Wiefelstede und die Schützenjugend Wiefelstede informiert.
Am 31.03.2018 wird an der Hollener Straße in Wiefelstede-Hassel um 19.00 Uhr das Osterfeuer angezündet. Eine Bratwurstbude und Getränkebuden runden mit Musik das Ganze ab. Für die kleinen Gäste wird neben dem üblichen Ostereierverteilen auch wieder die Feuerrinne für das Stockbrot angezündet. Wir freuen uns auf Euch.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-feuer-in-wiefelstede-fuenfkoepfige-familie-nach-brand-obdachlos_a_50,0,4225759273.html

Wiefelstede Bei einem Wohnhausbrand in der Straße Langerie in Wiefelstede ist am Dienstagabend ein Mann verletzt worden. Ein Nachbar war gegen 20.10 Uhr auf das Feuer aufmerksam geworden und alarmierte die Rettungskräfte. Zunächst ging ein unter dem Carport abgestelltes Auto in Flammen auf, dann aber griff das Feuer auf den Dachstuhl über. Der stand um kurz vor 21 Uhr in Vollbrand, sagt die Polizei in Bad Zwischenahn. Als der 47-Jährige Bewohner das Feuer mit eigenen Mitteln löschen wollte, zog er sich leichte Verletzungen zu.

Die Feuerwehr bekam das Feuer schnell unter Kontrolle. Ein Übergreifen auf andere Häuser drohe nicht, so die Polizei. Dennoch mussten Anwohner umliegender Häuser aus Sicherheitsgründen zeitweise die Gebäude verlassen, berichtete ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen.

Insgesamt befanden sich rund 100 Feuerwehr- und Rettungskräfte im Einsatz. Das Wohnhaus, in dem eine fünfköpfige Familie lebt, ist nicht mehr bewohnbar. Es wurde durch das Feuer sowie das eingesetzte Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen.

Am Abend suchten die Einsatzkräfte noch nach Glutnestern. Das nähere Gebiet um den Brandort wurde während des Großeinsatzes abgesperrt. Die Brandursache ist unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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STURM UND BRÄNDE HALTEN WEHR IN ATEM

Mittwoch 14.02.2018

WIEFELSTEDE Das vergangene Jahr begann für die Freiwillige FeuerwehrWiefelstede unruhig: Noch in der Nacht zum 1. Januar 2017 wurden die Kameraden und Kameradinnen um 0.20 Uhr alarmiert. Auf dem Gelände der Firma Plömacher waren durch einen Silvesterböller Papier- und Plastikquader in Brand geraten. Bis in die Vormittagsstunden war die Wehr vor Ort.

Auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Wiefelstede zog Ortsbrandmeister Dennis Koopmann am Montagabend Bilanz über das ereignisreiche Jahr 2017. In seinem Jahresbericht führte Koopmann neben dem großen Gefahrguteinsatz Ende Juni bei der Molkerei Ammerland mit dutzenden Kameraden auch den Einsatz nur einen Monat später an der Eisenstraße auf. Dort war eine Autowerkstatt in Brand geraten. Das gefährliche an diesem Einsatz war, so Koopmann, dass in einem Auto in der Werkstatt ein Gastank explodierte und der Tank durch die Wucht durch das Dach geschleudert wurde.

Ende September begann die Sturmsaison, die einsatztechnisch den Höhepunkt Anfang Oktober erreichte. Die Wiefelsteder Wehr war mit sämtlichen Fahrzeugen sowie einen Trecker mit 31 Kameraden für etwa neun Stunden im Einsatz. Insgesamt rund 60 Bäume wurden an diesem einen Tag von den Straßen der Gemeinde und darüber hinaus entfernt. Insgesamt musste die Wiefelsteder Wehr im vergangenen Jahr 41 Mal ausrücken, ein Großteil waren Brandeinsätze.

2018 soll ein Schwerpunkt in der Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern gesetzt werden, erklärte Koopmann. Hierzu gehört auch die Ausbildung der Kameraden im Bereich Gefahrgut.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden folgende Kameraden und Kameradinnen befördert: Jenny Peters zur Feuerwehrfrau, Tjark Klefer zum Feuerwehrmann, Heiko Petershagen zum Feuerwehrmann, Dennis Pille zum Oberfeuerwehrmann, Mathias Weigel zum Oberfeuerwehrmann, Tim Rosendahl zum Oberfeuerwehrmann, Moritz Riemer zum Oberfeuerwehrmann, Marcus Rapp zum Oberfeuerwehrmann und Marcel Meyer zum Löschmeister.

Der Nachwuchs in der Wiefelsteder Wehr ist gut aufgestellt: Nach aktuellem Stand sind 15 Kinder Mitglied in der Kinderfeuerwehr, über 20 Kinder stehen derzeit auf der Warteliste.

 
Tonia Hysky
Volontärin, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:

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