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News Wiefelstede

https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/wiefelstede-freizeit-kinderfeuerwehr-wird-fuenf-jahre-alt_a_50,9,3517938399.html

Kinderfeuerwehr wird fünf Jahre alt

(Archivbild)
Herzlichen Glückwunsch:
Die Kinderfeuerwehr Wiefelstede feiert in diesen Tagen ihren fünften Geburtstag.
Wegen Corona muss die große Party aber ausfallen.
 

WIEFELSTEDE „Jetzt können wir schon unseren fünften Geburtstag feiern“, so der Kinderfeuerwehrwart Karl-Heinz Jürgens.

Allerdings muss eine große Feier in diesem Jahr ausfallen.

Seit Beginn der Corona-Pandemie konnte und durfte in Wiefelstede kein Kinderfeuerwehrdienst mehr stattfinden.

 Am 12. September 2015 traten 15 Kinder in die Kinderfeuerwehr Wiefelstede ein.

„Es waren so viele Anmeldungen da“, meinte das Gründungsmitglied Jürgens, „man hätte auch noch eine zweite Gruppe aufmachen können.“
Von vier Betreuern werden die kleinen „Feuerwehrhelden“ alle 14 Tage immer samstags umsorgt und beschäftigt. 

Zahlreiche Aktionen

Spielerisch werden die Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren an die Feuerwehr herangeführt.

Und die Liste der bisherigen Aktionen ist lang. Es wurden Laternen gebastelt sowie „Atemschutzgeräte“ aus Wasserflaschen.

Zu Weihnachten Kekse gebacken und auch hauseigene Flohmärkte organisiert.

Und selbst die Umwelt konnte schon von der Kinderfeuerwehr Wiefelstede profitieren.

Müllsammelaktionen im Ort oder der Bau eines Insektenhotels sind nur wenige Beispiele für Aktionen,

die in den vergangenen fünf Jahren in Wiefelstede auf die Beine gestellt wurden.

Auch an kleinen Wettkämpfen nahmen die Kinder schon teil. Mit jeder Menge Spaß und Ehrgeiz sind es dann auch die Kleinen,

die irgendwann größer werden und den Weg aus der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr antreten.

Davon profitiert auch die aktive Wehr und damit die ganze Bevölkerung Wiefelstedes.

Sieben Kinderwehren

Dennis Koopmann, Ortsbrandmeister der Wiefelsteder Wehr, dankt für den tollen Einsatz und das Engagement der Betreuer und betont,

wie wichtig die Nachwuchsarbeit für eine leistungsfähige Feuerwehr ist. 

Ab dem 19. September kann durch Umsetzung eines Hygienekonzeptes wieder Kinderfeuerwehrdienst stattfinden.
„Vielleicht werden wir dann wenigstens mit den Kindern im kleinen Kreise anlässlich unseres Geburtstages zusammensitzen“, hofft der Kinderfeuerwehrwart.

Im Ammerland gibt es sieben Kinderfeuerwehren, berichtet Heiko Pold, Sprecher der Feuerwehren Wiefelstede.

Das Interesse ist groß an den Aktivitäten der Kinderfeuerwehren.

Doch ohne das Engagement der ehrenamtlichen Betreuer wäre auch diese Aufgabe nicht zu bewältigen.

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 https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/ameisensaeure-spohle-wiefelstede-feuerwehr-raiffeisen-warengenossenschaft_a_50,9,3160200841.html

GROSSEINSATZ IN GEMEINDE WIEFELSTEDE

500 Liter Ameisensäure in Spohle ausgelaufen

SPOHLE Großeinsatz für die Feuerwehr bei der Raiffeisengenossenschaft in Spohle:

Gestern Vormittag um 10.38 wurde die Spohler Wehr alarmiert. Im Lager der Raiffeisengenossenschaft waren rund 500 Liter Ameisensäure ausgelaufen.

Bei Lagerarbeiten hatte ein Staplerfahrer mit der Gabel des Staplers versehentlich ein Leck in einen der Tanks geschlagen.

Als Ausmaß und Gefährlichkeit des Schadens sich für die Wehr deutlicher abzeichneten wurde nachalarmiert.
Am Ende waren 139 Feuerwehrleute fast aus dem ganzen Ammerland in Spohle im Einsatz. Darunter auch der technische Zug aus Elmendorf.

 

„So einen Einsatz hatten wir hier oben in Spohle noch nicht“, sagte ein Anwohner der Raiffeisenstraße, wo sich das Lager der Genossenschaft befindet.

In der Tat: Es war der dieses Jahr der bisher zweitgrößte Einsatz der Wehren im Ammerland nach dem Brand bei Metjendorfer Entsorger Plömacher im Frühjahr.

 Lob an Staplerfahrer

 Alarmiert wurde auch der Dekontaminationszug aus Aschhausen. Die Retter bauten unweit des Lagers eine Entgiftungsschleuse für die Retter auf.

Mit ihrer normalen Schutzkleidung durften die Wehrleute die Halle nicht betreten. Sie mussten in einen Vollschutzanzug samt Atemluftgerät steigen.

Die Anwohner wurden aufgefordert Fenster und Türen ihrer Häuser zu schließen. Gleichwohl standen nicht wenige von ihnen in ihren Vorgärten und verfolgten den Einsatz.

 

Trotz des Malheurs lobte die Feuerwehr den Staplerfahrer. „Er hat es noch geschafft, den Tank so schräg zu stellen, dass er nicht komplett ausgelaufen ist“,

berichtete Jürgen Scheel, stellvertretender Kreisbrandmeister des Ammerlandes.

Die Wehrleute haben verhindert, dass die Säure in den Kanal gelaufen ist, indem sie eine Sperre einrichteten.

Hinzugezogen wurde auch die Untere Wasserbehörde des Landkreises Ammerland.

Drei Mitarbeiter, die in dem Lager und dem dazugehörigen Büro beschäftigt sind, mussten die Räumlichkeiten so schnell wie möglich verlassen.

“Plötzlich war Hektik im Büro und wir sind raus. Dann war auch schon die Feuerwehr da“, berichtet eine Raiffeisen-Mitarbeiterin.

Man habe erst etwas gerochen, dann habe sie ein Kratzen im Hals gespürt, so die junge Frau. 

Niemand verletzt

Wirklich verletzt wurde durch das Auslaufen der Flüssigkeit niemand, hieß es seitens der Wehr.
Um 13.15 Uhr rollte der Wagen eines Entsorgungsfirma auf dem Gelände der Raiffeisengenossenschaft. Sie pumpte die Reste der Flüssigkeit aus dem Tank.

https://youtu.be/-F5zBIpJaQ8 

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 https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/ameisensaeure-spohle-fazit-der-feuerwehr-zum-einsatz-bei-raiffeisen_a_50,9,3204675348.html
 

RAIFFEISEN WARENGENOSSENSCHAFT IN SPOHLE

Schwerstarbeit unter Vollschutz beim Säureunfall

SPOHLE Der Schaden bei der Raiffeisen Warengenossenschaft Ammerland-Ostfriesland in Spohle hält sich in Grenzen.

„Das ist für uns ein Schaden im dreistelligen Bereich“, sagt Hermann Mammen, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Raiffeisen Ammerland-Ostfriesland. 

Wie unsere Redaktion berichtete, waren dort am Montag 500 Liter Ameisensäure ausgelaufen.
Der Fahrer eines Gabelstaplers hatte mit der Gabel des Fahrzeugs ein Leck in einen Tank gedrückt.

 

 

Die Feuerwehren aus dem Ammerland rückten mit fast 140 Kräften an. Ihnen gelang es zu verhindern, dass die ätzende Flüssigkeit in die Kanalisation floss.

„Das wäre wirklich katastrophal gewesen, wenn die Säure in den Kanal gelangt wäre“, sagt Heiko Pold, Sprecher der Wiefelsteder Feuerwehr.

Langwierige Einsätze

Noch einmal lobt Pold das Verhalten des Staplerfahrers. Der hatte nach der Kollision mit dem Tank dafür gesorgt,

dass das Behältnis nicht komplett auslief, indem er es mit dem Stapler schräg stellte.

Insgesamt sei der Einsatz von den Männern und Frauen der Ammerländer Feuerwehren professionell abgearbeitet worden.

„Es war so, wie wir immer geübt haben“, so Pold.

Hervorzuheben seien die Kollegen, die mit Atemschutz und in Vollschutz-Anzügen in der Halle tätig gewesen seien.

„Das ist Schwerstarbeit“, so Pold.

Gefahrguteinsätze seien immer eine spezielle und vor allem langwierige Sache, weiß Pold.
Die letzten Einsatzkräfte seien um kurz nach 15.30 Uhr in Spohle abgerückt.
Die Alarmierung erfolgte am Vormittag um 10.38 Uhr.
Man müsse als Feuerwehr erst einmal in Erfahrung bringen, was eigentlich ausgelaufen ist und wie der Stoff reagiere, so der Pressesprecher. 

Auch habe man nachalarmiert, weil man zu Beginn nicht wusste, wie weit sich der Einsatz noch ausweiten werde.

Keine Verletzten

Bei der Raiffeisen in Spohle wurde am Dienstag die Halle noch einmal gereinigt, wie Mammen sagte.

Der Geruch der Ameisensäure habe noch durch die Halle an der Raiffeisenstraße gewabert.

Die drei Mitarbeiter, die am Montag in dem Lager und dem angeschlossenen Büro gearbeitet hatten, seien unverletzt.

Auch bei den Wehrleuten habe niemand irgendwelche Schäden durch den Einsatz davongetragen, so Heiko Pold.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/wiefelstede-feuerwehrausschuss-wiefelstede-wehren-brauchen-planungssicherheit_a_50,8,4026526003.html

Wenn sich am heutigen Dienstag der Ausschuss für die Feuerwehren der Gemeinde in der Grundschule Metjendorf trifft (17 Uhr)

liegen den Mitgliedern zwei zusätzliche Anträge der SPD-Fraktion vor.

Die beziehen sich auf den Feuerwehrbedarfsplan, der in der Sitzung behandelt werden soll (NWZ berichtete).

 

„Uns sind manche Dinge in dem vorgelegten Konzept zu unkonkret“, bemängelt SPD-Fraktionsvorsitzender Jörg Weden.
Als Beispiel nennt er die Fahrzeugbeschaffung.
Hier konkret das Fahrzeug zur Gefahrgut-Bekämpfung,
das bei der Feuerwehr in Wiefelstede stationiert ist und für den Einsatz im gesamten Gemeindegebiet vorgesehen ist.
„Es ist das zweitälteste Fahrzeug, das die Wehr überhaupt hat“, sagt Weden.
Der Zustand werde als nicht „zukunftsweisend“ bezeichnet, schließlich ist das Vehikel Baujahr 1998.
„Hier braucht die Feuerwehr Klarheit, wann Ersatz beschafft werde. Kommendes Jahr oder das Jahr darauf“, fordert Weden. 
Das vermisse seine Fraktion in dem Bedarfsplan, so der Vorsitzende.

 

Zukunft des Feuerwehrwesens

Positiv werden die beiden Kinder- und Jugendfeuerwehren im Bedarfsplan hervorgehoben. Das sei wichtig, gerade im Hinblick auf die Zukunft des Feuerwehrwesens in der Gemeinde, schreibt die Fraktion. Erwähnt werde der Bedarf eines Bullis, um den Nachwuchs befördern zu können. „Hier können wir überlegen, wie eine zukünftige Fahrzeugbeschaffung für die Kinder- und Jugendfeuerwehren aussehen könnte“, so Weden. Die SPD-Fraktion schlägt vor, den Feuerwehr-Nachwuchs in Wiefelstede und Metjendorf mit einem eigenen Budget auszustatten. „Das könnte ähnlich wie bei den Schulen aussehen.“ Ergänzt werden könne dies durch ein Sponsoring. Schon heute würden die beiden Nachwuchswehren Mittel durch Sponsoring akquirieren. „Die Wehren hätten dann mehr Gestaltungsmöglichkeiten, aber auch mehr Verantwortung“, gibt Jörg Weden zu bedenken.

Das alles solle aber nicht in der Sitzung am heutigen Dienstag in der Mensa der Metjendorfer Schule beschlossen werden. Die SPD-Ratsfraktion schlägt vor, eine weitere Sitzung des Gremiums im September oder Oktober anzusetzen. „Dann sollten wir Nägel mit Köpfen machen. Sowohl in Sachen Fahrzeugbeschaffung als auch bei den Kinder- und Jugendfeuerwehren“, so Weden.

Würdigung der Kameradschaft

Was die SPD in dem Papier vermisst, sei eine Würdigung der guten Kameradschaft in den jeweiligen Ortswehren und das Verhältnis der sechs Wehren in der Gemeinde untereinander. „Aus dem Papier liest man keine Empathie für die Gemeinde“, bemängelt Jörg Weden. Ihm sei das alles zu technokratisch. Ebenfalls kritisch sieht er einen Passus, den die Gemeinde in die Beratungsvorlage geschrieben hat: „Kritisch kann hinterfragt werden, ob die bereits für die Berufsfeuerwehren aufgestellten Richtlinien und Standards auch immer für alle Bereiche der freiwilligen Feuerwehren übertragen werden müssen.“ „Bei einer Berufsfeuerwehr brennt es nicht anders als bei einer freiwilligen. Die Passage hätten sie sich besser gespart“, sagt der Fraktionsvorsitzende.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/wiefelstede-wiefelstedes-retter-auf-personalsuche-bei-feuerwehren-laeuten-alarmglocken_a_50,8,4213539341.html

WIEFELSTEDE Der neue Feuerwehr-Bedarfsplan für die Gemeinde Wiefelstede stellt Wehrführung und Verwaltung vor einige Aufgaben.

Bürgermeister Jörg Pieper nannte das Papier „ein Aufgabenheft für die nächsten zehn Jahre.“

 

Großen Raum nahmen bei der Präsentation von Brandschutz-Ingenieur Manfred Fennen im Feuerwehrausschuss die möglichen Fusionen der Wehren Metjendorf und Neuenkruge/Borbeck und Spohle und Mollberg ein. „Solche Veränderungen sind nur mit der Wehr zu machen“, so der Fachmann. Vor allem in Metjendorf dränge die Zeit. Weil das Feuerwehrhaus den Wehrleuten des Ortes eigentlich nicht mehr zumutbar sei, müsse ein neues her. In diesem Zusammenhang stelle sich dann die Frage, welchen Weg man mit Neuenkruge/Borbeck gehen wolle, so Fennen. Er riet: „Gehen Sie in ehrliche Gespräche miteinander.“

 

Weiterer Stellplatz

Ein weiterer Grund, der für Fennen für eine Fusion der beiden Südwehren spricht, sei die Tagesverfügbarkeit von Kräften. „In Neuenkruge haben wir eine Tagesverfügbarkeit von gerade einmal acht Einsatzkräften.“ Sollte Neuenkruge/Borbeck sich für die Eigenständigkeit entscheiden, müsse in Neuenkruge ein weiterer Stellplatz für ein Fahrzeug geschaffen werden, berichtete Fennen.

Im Gespräch mit der NWZ sagte Gemeindebrandmeister Heiko Bruns, dass die Feuerwehrleute offen in die Gespräche gingen. „Mein Feuer, dein Feuer, die Zeiten sind vorbei“, sagte Bruns. Zum 30. September will er bei dem Thema ein großes Stück weiter sein.

Mehr Zeit lassen kann man sich in Sachen Fusion im Norden der Gemeinde. Wie es dort weitergeht, hängt eigentlich am Bau der Autobahn 20. „Wenn die Autobahn in Dringenburg irgendwann mal angekommen ist, braucht der Norden eine Stützpunktwehr“, so Manfred Fennen. Entweder die beiden Wehren gehen zusammen oder eine der beiden Ortswehren wird zur Stützpunktwehr „aufgerüstet“, stellte Fennen die Möglichkeiten dar. Da sollen nach dem von Heiko Bruns präsentierten Zeitfenster erste greifbare Ergebnisse Ende Januar kommenden Jahres auf dem Tisch liegen.

Mit Planungen beginnen

Bürgermeister Jörg Pieper kündigte an, dass man in der Verwaltung im kommenden Jahr mit den Planungen für ein neues Feuerwehrgerätehaus in Metjendorf beginnen werde. „Egal ob mit oder ohne Neuenkruge“, so Pieper. Bei den Wehren Mollberg und Spohle habe man mehr Zeit.

 

Manfred Fennen wies auch darauf hin, dass die Wehr der Gemeinde insgesamt in Zukunft mehr Mitglieder benötige, um die Fahrzeuge ausreichend besetzen zu können. „Mitgliedergewinn ist ein großes Thema für uns“, so der Gemeindebrandmeister. Wie er neue Aktive akquirieren will, da habe er auch noch kein Patentrezept. „Wir müssen Werbung machen“, so Heiko Bruns. Ein Weg sei auch, eine attraktive Kinder- und Jugendfeuerwehr zu bieten. Das funktioniere in Wiefelstede und Metjendorf. Je ländlicher es werde, desto schwieriger werde es, Kinder- und Jugendwehren aufzustellen, so Bruns. Er sagt auch: „Wenn nur dreißig Prozent aus den Jugendwehren bei uns hängen bleiben, dann ist uns schon viel geholfen.“

 

Auf die Wichtigkeit der Kinder- und Jugendwehren machte auch noch mal die SPD-Fraktion aufmerksam. Die kam dem Fraktionsvorsitzenden Jörg Weden zu kurz im Feuerwehr-Bedarfsplan (NWZ berichtete).

Weil die ganze Thematik des Planes so aufwendig und finanzintensiv ist, will sich das Gremium noch einmal im Herbst damit befassen.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/metjendorf-lagerhalle-in-flammen-grossbrand-in-metjendorf-sieben-verletzte_a_50,8,598497934.html

METJENDORF Es war der größte Einsatz der hiesigen Feuerwehren in diesem Jahr:

Am Mittwochvormittag stand der vordere Teil einer 1600 Quadratmeter großen Halle des Metjendorfer Entsorgungsbetriebes Plömacher lichterloh in Flammen.

Gepresste Altpapierballen waren laut Feuerwehr in Brand geraten. Die eigentliche Brandursache ist noch unklar.

Sieben Menschen wurden bei dem Unglück verletzt: Ein Feuerwehrmann erlitt Schnittverletzungen.

Sechs weitere atmeten Rauch ein. „Einer von ihnen musste mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus“, berichtete Heiko Pold, Sprecher der Wiefelsteder Feuerwehr.

 

 

Am Unglücksort waren die Löschgruppen aus Wiefelstede, Metjendorf, Gristede, Neuenkruge, Rastede,

Elmendorf sowie Retter der Berufsfeuerwehr Oldenburg im Einsatz. Unterm Strich waren 112 Feuerwehrleute mit dem Brand beschäftigt.

30 Rotkreuzler kümmerten sich um die Versorgung der Brandbekämpfer mit Getränken und Essen.

„Wir haben bis zu 5300 Liter Wasser in der Minute auf und in die Halle gepumpt“, sagte Heiko Pold.
 
Neben dem Gebäude nahmen auch noch Fahrzeuge von Plömacher zum Teil erheblichen Schaden.
 
Darunter Autos, Radlader und Bagger, so Pold. Am Nachmittag sah sich ein Statiker die Brandruine wegen möglicher Einsturzgefahr an.
 
Die Metjendorfer Landstraße war auf einer Länge von gut 200 Metern gesperrt.
 
Die Polizei forderte auf, Fenster und Türen zu schließen.
 
Der dichte, schwarze Rauch hüllte sogar Teile Oldenburgs ein. Der Einsatz der Wehren dauerte bis in den späten Abend.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/metjendorf-kripo-bei-ploemacher-in-metjendorf-wie-konnte-es-zu-dem-verheerenden-brand-kommen_a_50,8,670662023.html

METJENDORF Am frühen Nachmittag fahren am Donnerstag Brandermittler der Westersteder Kriminalpolizei

auf den Hof des Entsorgers Plömacher an der Metjendorfer Landstraße.

Kriminal-Hauptkommissar Frank Bärschneider und sein Kollege Kommissar Daniel Frickhof sollen die Ursache des Feuers ermitteln,

dessen Rauchsäule am Mittwoch fast im ganzen Ammerland zu sehen war.

„Wir stehen hier noch ganz am Anfang der Ermittlungen“, so Bärschneider.

Die Geschichte sei keine Sache von ein paar Stunden. Es werde Tage dauern, bis sie die Ursache des Großbrandes ermittelt hätten,

so der Kripobeamte. „Das wird ein echtes Puzzlespiel.“

Spezialisten arbeiten nach Ausschlussprinzip

Die Spezialisten gehen dabei nach dem Ausschlussprinzip vor.

Will heißen: Zunächst prüfen sie, ob es ein Ereignis von außen war, das zum Brand geführt hat. Beispielsweise ein Blitzeinschlag.

Dann schauen sie, ob möglicherweise ein technischer Defekt verantwortlich für das Unglück war.

„Haben Mäuse ein Kabel angeknabbert, das dann blank lag“, nennt Bärschneider ein Beispiel.

Zunächst einmal schauen sich die Beamten die beiden ausgebrannten Hallen von außen an und machen Fotos.

„Wir wissen noch nicht, ob wir heute da rein gehen“, sagt Bärschneider. Die Halle sei einsturzgefährdet, was ihre Arbeit nicht leichter mache, so der Polizist.

Die Halle ist eine Stahlkonstruktion, die mit Blechen verkleidet war.

„Der Stahl ist durch das Feuer extrem heiß geworden. Dadurch verliere er seine Stabilität, werde weich wie Butter und verbiege sich, weiß der Kripomann.

Feuerwehr muss immer wieder nachlöschen

Auch die Feuerwehr ist Donnerstag immer noch auf dem Gelände präsent. Sie war weiter mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.

Denn: In gepressten Ballen lagerte in der Halle Altpapier. Das hatte sich am Mittwochvormittag entzündet.

Die Glut fraß sich durch den Block, das Wasser konnte kaum bis ins Innere vordringen.

Noch Donnerstagmittag zogen Bagger Blöcke auseinander, beförderten das Papier vor die Ruine der Halle, wo es abgelöscht wurde.

„So ging das am Mittwoch ab 21 Uhr die ganze Nacht“, sagt Feuerwehrsprecher Heiko Pold.

Um Mitternacht herum wechselte die Gemeinde-Wehrleitung noch einmal Teams. „Frische“ Retter aus Spohle und Wahnbek ersetzten abgekämpfte Kollegen.

 

Am späten Mittwochnachmittag war der Verdacht aufgekommen, dass durch das Feuer in der Halle eingebautes Asbest freigesetzt wurde.

Der Gefahrtrupp aus Elmendorf wurde hinzugezogen, so Pold. Eine Probe des verdächtigen Materials wurde umgehend zu einem Labor gebracht,

das konnte schnell Entwarnung melden. Unterm Strich nannte Pold den Einsatz umfangreich.

Es sei aber alles gut und routiniert abgearbeitet worden.

Auch Vertreter der Baubehörde des Landkreises schauten sich Donnerstag bei Plömacher um und tauschten sich mit der Unternehmerfamilie aus.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/wiefelstede-feuerwehr-wiefelstede-kreative-und-digitale-loesung-fuer-kontaktverbot-gefunden_a_50,7,3439535109.html

Donnerstag 02.04.2020

WIEFELSTEDE Die gute Nachricht vorweg: Die Feuerwehr Wiefelstede ist auch in Zeiten der Corona-Pandemie voll einsatzbereit.

Das betont der Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr WiefelstedeHeiko Pold.

„Auch wenn derzeit die wöchentlichen Feuerwehrdienste, Übungen, Ausbildungen und Besprechungen durch das Kontaktverbot nicht stattfinden,

sind die Einsatzkräfte der gesamten Wiefelsteder Freiwilligen Feuerwehr bestens für Einsätze vorbereitet“, sagt Pold.

 

Doch wie bereitet man sich in diesen Tagen auf einen Einsatz vor? „Zunächst sind wir in der Ausbildung, die wir bisher genossen haben, sehr gut aufgestellt“, so Pold.
Darüber hinaus habe die Freiwillige Feuerwehr bis zur Kontaktsperre jede Woche Dienst gehabt.
Mit Inkrafttreten der Kontaktsperre ist dieser Dienst nun jedoch weggefallen.
Die Feuerwehr Wiefelstede hat dafür jedoch eine kreative Lösung gefunden. Die Kameraden nutzen nun eine Online-Video-Konferenz für ihren theoretischen Unterricht.
So habe man am Montagabend mit 19 Personen einen Theoriekurs durchführen können, berichtet Pold und merkt an: „Das technische Wissen wird so aufgefrischt.“
Zudem würden wichtige Informationen über Telefon und Messenger besprochen.

Allerdings gilt es, nicht nur das technische Wissen der Kameraden auf dem neuesten Stand zu halten.

Überdies müssen auch die Einsatzfahrzeuge einsatzbereit gehalten werden. „Wir haben in Wiefelstede fünf Fahrzeuge, pro Fahrzeug sind ein Gruppenführer und ein Stellvertreter zugeteilt,

die für das Fahrzeug verantwortlich sind. Diese tragen etwa dafür Sorge, dass die Fahrzeuge regelmäßig bewegt werden.

Zu guter Letzt müssen auch die Feuerwehrleute selbst physisch fit sein.

Doch da hat Pold keine Sorge. Er selbst fahre viel mit dem Rad, viele seiner Kameraden hätten körperlich anspruchsvolle Jobs und würden so fit bleiben.

Und wie sieht es aus, wenn es zu einem Einsatz kommt? Müssen aufgrund der aktuellen Situation um die Corona-Pandemie besondere Verhaltensregeln befolgt werden?

„Wenn es zum Einsatz kommen sollte, werden nicht alle Fahrzeuge besetzt, sondern es wird geschaut, welche Personen in Frage kommen“, sagt Pold.

Sollte es beispielsweise zu einem Mülltonnenbrand kommen, sei es nicht nötig, alle Kameraden zu aktivieren.

Bei einem größeren Einsatz sollen zudem die Einsatzfahrzeuge nicht voll besetzt werden, „damit der Kontakt so wenig wie möglich gegeben ist“, wie Pold erläutert.

„Wir würden dann eher Leute mit dem Mannschaftstransportfahrzeug nachfahren.“

Auch wenn die aktuelle Lage den üblichen Dienst nicht gestatte, „alle sechs Wehren der Gemeinde Wiefelstede sind im Hintergrund aktiv.

Wenn es nötig sein sollte, können wir der Bevölkerung den bestmöglichen Schutz bieten“, weiß Pold.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-feuerwehr-wiefelstede-grossuebung-zeigt-defizite-bei-ausruestung-auf_a_50,7,1356588134.html

Montag 17.02.2020

WIEFELSTEDE Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede blicken bereits auf das Jahr 2022.

Dann feiern die Retter den 100. Geburtstag der Ortswehr. „Ab Mitte 2020 werden wir mit den ersten Überlegungen zum 100-jährigen Jubiläum im Sommer 2022 beginnen“, sagte der stellvertretende Ortsbrandmeister Maik Hillen bei der Jahreshauptversammlung.

Das abgelaufene Jahr bezeichnete Hillen als ein ruhiges Jahr.

39 Einsätze fuhren die Männer und Frauen der Wiefelsteder Wehr.

16 Mal rückten sie zu einem Brand aus, bei Hilfeleistungen waren sie 21 Mal zur Stelle und zweimal waren es Fehlalarme, die die Wehr auf Trab hielten.

Waldbrandbekämpfung wurde im Herbst geübt

Hillen beklagte, dass immer mehr Mitglieder der Löschgruppe nicht in der Gemeinde arbeiteten und somit unter der Woche für Einsätze nicht zur Verfügung stünden.

„Das ist aus meiner Sicht eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre.“

Hillen blickte auch noch einmal zurück auf die Großübung in den Gristeder Büschen.

Dort übten die Feuerwehrleute im Herbst die Bekämpfung eines großen Waldbrandes.

Rund 200 Kräfte und über 40 Fahrzeuge waren vor Ort. Hillners Fazit:

„Eine Erkenntnis aus dieser Übung ist, dass vor allem bei der Ausstattung mit speziellem Equipment wie Löschwasser-Sammelbehältern noch einiges nachzuholen ist.“

Folgende Feuerwehrleute wurden bei der Jahreshauptversammlung befördert: 

Dennis Remde (Löschmeister), Alexander von Bloh, Dominik Jürgens, Timo Broziat,

Heiko Petershagen, Tjark Klefer (alle Oberfeuerwehrmann), Jenny Peters (Oberfeuerwehrfrau), Jens-Uwe Cramer (Löschmeister),

Tim Rosendahl (Hauptfeuerwehrmann), Maik Hillen (Brandmeister), Andre Koch (erster Hauptfeuerwehrmann),

Jonathan Hilljegerdes, Moritz RiemerMarcus Siemen (alle Hauptfeuerwehrmann) und Marcel Meyer (Oberlöschmeister).

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-feuerwehr-wiefelstede-wenig-braende-viele-unfaelle_a_50,6,3684933638.html

Montag 06.01.2020

WIEFELSTEDE 140 Einsätze verzeichnete die Gemeindefeuerwehr Wiefelstede im Jahr 2019. „Meistens waren es Verkehrsmeldungen.

Rein brandtechnisch war es ein ruhiges Jahr“, resümiert Heiko Pold, der seit Anfang Dezember 2019 Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede ist.

Er folgt damit auf Friedrich Delmenhorst. „Besonders sticht natürlich die große Waldbrandübung heraus,

die in der Größenordnung sonst nicht in unserer Gemeinde vorkommt“, sagt der neue Pressesprecher.

 

• Waldbrandübung

 

Mehr als 200 Feuerwehrmänner und -frauen aus der Gemeinde Wiefelstede und von der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Ammerland kamen zu der Waldbrandübung in den Gristeder Büschen zusammen. „Wichtig war für uns, dass die freiwilligen Feuerwehrleute Wassertransport über eine lange Strecke üben“, berichtet Gemeindebrandmeister Heiko Bruns. Außerdem betont er: „Unter all den Einsatzkräften die richtige Übersicht zu behalten, war auch ein Schwerpunkt dieser Übung.“

 

• Modernisierung

 

Mit einem neuen Feuerwehrauto und Feuerwehrhaus wurde die Feuerwehreinheit Gristede Anfang 2019 modernisiert.

„Das neue Feuerwehrauto hat einen größeren Tank und eine leistungsfähigere Pumpe“, berichtet der Gemeindebrandmeister. Das alte Feuerwehrauto hatte ein Fassungsvermögen von 600 Litern, das neue 1000 Liter mehr (insgesamt 1600 Liter). Das neue Feuerwehrhaus in Gristede ist notwendig geworden, da die Räumlichkeiten im alten Haus sehr beengt waren. Sportverein, Kindergarten und Feuerwehr waren dort zusammen untergebracht. „Das Gebäude war mit der Zeit zu klein. Um alles unter ein Dach zu bringen, passte es nicht mehr“, führt Heiko Bruns weiter aus.

 

• Neue Stellvertreter

 

Des Weiteren hat es an drei Standorten der Wiefelsteder Wehren Führungswechsel bei den drei stellvertretenden Ortsbrandmeistern gegeben.

Bei der Feuerwehr Gristede löste Christian Schmidt Jens Gerdes ab.

In der Feuerwehreinheit Neuenkruge-Borbeck folgt Henning Diers auf seinen Vater Ralf.

Bei der Feuerwehr Wiefelstede löste Maik Hillen den bisherigen Stellvertreter, Wilfried Klefer, ab.

 

• A20 Planungen

 

Neben den personellen Neubesetzungen, der großen Waldbrandübung und den Modernisierungsmaßnahmen bei der Feuerwehreinheit Gristede,

waren die Planungen für den Bau der „Küstenautobahn“ (A20) ein großes Gesprächsthema der Wiefelsteder Feuerwehren.

„Wir müssen der Frage nachgehen, ob wir für diese Autobahnpassagen richtig aufgestellt sind.

Das hat uns sehr beschäftigt“, sagt der Gemeindebrandmeister Heiko Bruns.

 

• sonstige Teilnahmen

 

Des Weiteren gehört die Teilnahme am örtlichen Geschehen auch zum Tagesgeschäft der sechs Wiefelsteder Ortswehren.

Das Pfingstbaumfest, das Schützenfest, der Tag der Retter und ein verkaufsoffener Sonntag gehörten zum Feuerwehr-Jahr 2019.

Außerdem war die Metjendorfer Feuerwehr Ausrichter des Gemeindewettkampfes.

Bei dem Wettkampf ging auch Bürgermeister Jörg Pieper als Mitglied mit an den Start.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-schwerer-verkehrsunfall-verletzte-bei-kollision-in-wiefelstede_a_50,6,2742093859.html

Mittwoch 18,12,2019

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Montagabend in Wiefelstede.

Bei dem Zusammenstoß zweier Autos auf der Kreuzung Kortebrügger Straße (L825) und Oldenburger Landstraße (L824) wurden mehrere Personen laut Polizei verletzt.

Gegen 20.15 Uhr befuhr ein 38-jähriger Niederländer mit seinem Suzuki die Kortebrügger Straße und bog an der Kreuzung nach rechts in die Oldenburger Landstraße in Richtung Spohle ein. Dabei übersah er den Mitsubishi einer 28-jährigen Ammerländerin, welche ebenfalls auf der Oldenburger Landstraße in Richtung Spohle unterwegs war. Beide Fahrzeuge kollidierten.

Wie die Polizei weiter mitteilt, wurde der Mitsubishi gegen einen Ampelmast der Kreuzung geschleudert und kippte auf die Seite.

Die Fahrerin musste von der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede verletzt aus ihrem Auto geborgen werden. Auch der 38-Jährige wurde verletzt.

Die Art und Schwere der Verletzungen sind der Polizei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. An den beiden Autos entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Der Bereich um die Unfallstelle musste bis 21.45 Uhr voll gesperrt werden. 

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Laternenlauf in Wiefelstede

 

Am 10. November laden wir zu einem Laternenumzug alle Kinder und Eltern ein. Begleitet werden wir von den Musikern von Brass & More Wiefelstede. Um 17:oo Uhr geht es los. Ihr seid alle herzlich willkommen.
Anschließend gibt es Getränke und Bratwurst.

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Sonntag 13,10,2019

 Gegen 8.30 Uhr am Sonntagmorgen schrillten die ersten Sirenen in Gristede. Die Freiwillige Feuerwehr wurde zu einem Waldbrand an der Straße Langenfurth gerufen. Schnell bemerkten die eintreffenden Feuerwehrkameraden, dass das Ausmaß größer war als angenommen. So wurden auch die anderen Wehren der Gemeinde Wiefelstede und darüber hinaus die Kreisfeuerwehrbereitschaft Ammerland angefordert.

Der Förster, der den Brand zuerst entdeckt und gemeldet hatte, rutschte auf einem Waldweg mit seinem Auto in einen Graben, wobei sich der Pkw überschlug und den Fahrer einklemmte. Deshalb musste auch das Deutsche Rote Kreuz Wiefelstede angefordert werden. Insgesamt waren gut 220 Helfer vor Ort, 40 Fahrzeuge wurden für die verschiedenen Maßnahmen eingesetzt.

Eine Brandübung dieser Art und Größenordnung hat die Gemeinde Wiefelstede so noch nicht erlebt. Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr sah diese Übung als sehr sinnvoll an, befürchtet er doch, dass in den kommenden Jahren aufgrund der Wetterveränderungen die Gefahr von Waldbränden auch in unserer Region steigt. „Diese Übung dient dazu, Abläufe in einem solchen großen Rahmen einzuüben und zu sehen, wo es noch Schwachstellen gibt, um diese zu minimieren.“

Nachdem die ersten Feuerwehreinheiten mit der Brandbekämpfung begonnen hatten, wurde bei einer Lagebesprechung das weitere Vorgehen erörtert. Einsatzleiter Ortsbrandmeister Torsten Hots von der Freiwilligen Feuerwehr Gristede machte dabei deutlich, dass beim Ablauf dieser Gemeindebrandübung der Feuerwehren aus Wiefelstede zusammen mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft die Qualität statt Quantität im Mittelpunkt steht. „Wir haben den Bereich in vier Abschnitte aufgeteilt, so dass eine bessere Koordination möglich ist. Die Tatsache, dass relativ wenige Meldungen in der Einsatzzentrale auflaufen, zeigt, dass gut und intensiv gearbeitet wird und jeder Bereich die ihm zugewiesenen Aufgaben wie vorgesehen abarbeitet.“

Nach gut zweieinhalb Stunden wurde die Übung beendet, aus der auch der Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft, Thorsten Prüsener, seine Erkenntnisse ziehen konnte. Von der Alarmierung dieser Einheit, die sich aus Mitgliedern der 23 Freiwilligen Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Ammerland zusammensetzt, bis zum Eintreffen am Brandort, waren vielleicht 30 Minuten vergangen.

Mit den gebotenen Möglichkeiten wie Wasserförderung, technische Hilfeleistungen, Wassertransport und Logistik wurden die Wiefelsteder Wehren unterstützt. „Die Zusammenarbeit hat sehr gut geklappt“, konnte Prüsener ein positives Fazit ziehen. Dazu zählte auch der Kranwagen der Elmendorfer Zentrale, der das verunfallte Auto aus dem Graben hievte.

Bei der anschließenden Besprechung im Feuerwehrhaus Gristede gab es neben der Aufarbeitung der Übung auch Grund zum Feiern. Thorsten Prüsener hatte die Ehre, den gut 120 Feuerwehrkameraden, die im letzten Jahr bei der Bekämpfung des Moorbrandes in Meppen eingesetzt wurden, Erinnerungsmedaillen zu überreichen. Die anwesenden Ortsbrandmeister nahmen sie in Empfang, um sie weiterzureichen.

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Dienstag 17.09.2019

 https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/borbeck-loescheinsatz-im-ammerland-feuerwehren-bekaempfen-schuppenbrand-in-borbeck_a_50,5,3719605412.html

BORBECK Mehrere Feuerwehren wurden am Dienstagmorgen zu einem Einsatz im Wiefelsteder Ortsteil Borbeck gerufen.

Dort stand ein zur Werkstatt umgebauter Schuppen in Brand.

Ersten Meldungen zufolge kam es während des Löscheinsatzes zu wiederholten Verpuffungen aus dem Inneren des Gebäudes.

Dies sei laut Polizei auf dort gelagerte Sprayflaschen zurückzuführen. Man entschloss sich aus Sicherheitsgründen, das Feuer zunächst von außen zu bekämpfen.

 

Dies gestaltete sich allerdings aufgrund der Wasserversorgung vor Ort schwierig. So musste zunächst eine einen Kilometer lange Schlauchleitung gelegt werden.

Zunächst bestand zudem die Befürchtung, dass der Pächter des Schuppens sich im Gebäude befinden könnte.

Diese Sorgen hätten sich aber schnell als unbegründet herausgestellt, heißt es von der Polizei.

Ein Totalschaden des Gebäudes konnte nicht mehr verhindert werden.

Zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. Inzwischen ist das Feuer gelöscht.

Der Pächter gab gegenüber der Polizei an, er habe in dem Gebäude mehrere hochwertige Arbeitsmaschinen gelagert.

Er schätze den Sachschaden allein an diesen Maschinen auf rund 20.000 Euro.

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Am Freitag den 16.08.2019 findet der Freundschaftswettkampf

der Wiefelsteder Feuerwehren in Metjendorf statt.

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Montag 08.07.2019

https://www.nwzonline.de/plus/wiefelstede-feuerwehr-in-wiefelstede-einsatzuebung-mit-verlaengerung_a_50,5,994129697.html?

FEUERWEHR IN WIEFELSTEDE

Einsatzübung mit Verlängerung

WIEFELSTEDE Als der Alarm raus ist, stoppt Wiefelstedes OrtsbrandmeisterDennis Koopmann die Zeit. „Meist schaffen wir es, in rund acht Minuten am Einsatzort zu sein“, so der Ortsbrandmeister. Diese Marke unterbieten die Retter. Gleichwohl ruft Koopmann plötzlich: „Was macht denn der Schlauchwagen hier?“ Der rollt als zweites Fahrzeug vor die Mutter-Vater-Kind-Kurklinik vor. „Das war so nicht vorgesehen“, erklärt Wehr-Pressesprecher Heiko Pold die Minipanne. Am Ende stehen sechs Feuerwehrautos auf der Straße Alter Damm, die neben der Technik auch 30 Retter zu dem 160-Betten-Haus befördert haben.

Die Einsatzkräfte machen sich gleich an die Arbeit. In einer Seitenstraße wuchten zwei Männer die Pumpe aus dem Wagen, rollen rote und gelbe Schläuche aus, öffnen den Erdhydranten. Alles passiert zügig, aber nicht hektisch. Jeder Handgriff sitzt. Vor dem Eingang des Gebäudes legen die Kräfte der Atemschutztrupps die Ausrüstung an. Ihre Aufgabe: Sie sollen das mit Disconebel verqualmte Haus nach Personen durchsuchen. 21 Gäste der MVKK machen als Statisten mit.

Alle Patienten des Hauses sind vorab von der Klinikleitung über die Übung informiert worden.

Das Personal hat vorab schon einen Großteil des Hauses evakuiert. „Das hat hervorragend geklappt“, lobt Pold die Arbeit der Mitarbeiter.

Dennoch ist eine Gruppe Kinder auf einem Balkon „gefangen“. Der Weg raus ist völlig verraucht. Die Feuerwehr holt die Steckleitern vom Autodach. Ein Mann steigt auf den Balkon und verschnürt jedes Kind nacheinander mit einer Sicherungsleine, ehe er es über das Geländer auf die Leiter hievt.

„Unsere Übungsdienste haben sich bezahlt gemacht“, sagt Koopmann. Und mitten in seine Manöverkritik platzt ein echter Alarm: Um 20.38 Uhr wird Gasgeruch im Thienkamp gemeldet. Am Ende übernimmt der Versorger EWE den Fall.

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Samstag 29.06.2019

Sommerfest der Wiefelsteder Feuerwehr: 

Bei brütender Hitze wurde rund um das Gerätehaus der Wehr einiges geboten.

„Das Schönste an unserem Sommerfest ist aber, dass von der Kinder-Feuerwehr bis zur Altersabteilung alle gemeinsam feiern“, sagt Friedrich Delmenhorst,

Sprecher der Wiefelsteder Retter. Rund 150 Mitglieder, Freunde und Förderer der Wehr waren gekommen.

Das Fest begann wie die vorhergegangenen auch mit einer Kaffeetafel, berichtet Friedrich Delmenhorst. Für die Kinder war eine Hüpfburg aufgebaut. Zur Abkühlung bei den tropischen Temperaturen am Samstags gab es eine Wasserrutsche. Auch Spiele für die Aktiven der Wiefelsteder Feuerwehr waren an diesem Nachmittag organisiert. Mit Gegrilltem und Musik wurde bis in den späten Abend am Gerätehaus gefeiert.

Die Freiwillige Feuerwehr des Ortes verfügt über 58 aktive Kräfte. 15 Mann bilden die Altersabteilung und die Jugend- und Kinderfeuerwehr hat insgesamt 37 Mitglieder.

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 Samstag 08.06.2019

Wir laden ein !


Das traditionelle Pfingstbaumsetzen findet wie jedes Jahr an unserem Feuerwehrhaus statt.

Am 08. Juni um 19:00 Uhr

Es gibt Getränke und Bratwurst. Während des Aufstellen spielt Brass and More Wiefelstede.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-einsatz-in-wiefelstede-papier-in-muellwagen-faengt-feuer_a_50,4,3738671097.html

Samstag 01.06.2019

WIEFELSTEDE Zu einem Fahrzeugbrand rückten am Freitagvormittag die Freiwilligen Feuerwehren Wiefelstede und Mollberg, der Rettungsdienst und die Polizei nach Wiefelstede zur Straße „Kleiberg“ aus: Dort brannte auf einem Firmengelände ein Müllwagen, der Papier geladen hatte. Dieses war aus bislang unbekannter Ursache in Brand geraten.

Da eine Notauschaltung offenbar die Klappe des Papiercontainers blockierte, kamen die Feuerwehrleute zunächst schlecht an den Brandherd heran. Deshalb wurde ein Rüstwagen der Technischen Zentrale Elmendorf mit einem Kran angefordert. Damit wurde die Klappe geöffnet und das Feuer endgültig gelöscht.

Wie der Fahrer des Müllwagens berichtete, war er auf der Hauptstraße in Wiefelstede unterwegs, als er von Passanten auf Rauch aufmerksam gemacht wurde, der aus dem Fahrzeug drang. Daraufhin sei er über August-Hinrichs-Straße und die Straße Kleiberg auf das Firmengelände gefahren.

Der Müllwagen war, so die Feuerwehr, anschließend nicht mehr fahrtüchtig. 37 Feuerwehrleute waren im Einsatz, gegen Mittag war der Brand gelöscht, verletzt wurde niemand.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-tag-des-ehrenamts-helfer-demonstrieren-was-sie-im-einsatz-drauf-haben_a_50,4,3616549285.html

Dienstag 28.05.2019

WIEFELSTEDE Was passiert, wenn brennendes Fett mit Wasser gelöscht wird? Das demonstrierte am Sonntagnachmittag eindrucksvoll die Freiwillige Feuerwehr Wiefelstede in der Wiefelsteder Mühlenstraße. Die Flammen schossen nur so in die Luft – eine der Vorführungen beim „Tag des Ehrenamts“, zu dem die DRK-Bereitschaft Wiefel­stede-Nethen eingeladen hatte. Vor allem Hilfsorganisationen präsentierten sich dort – und nur die Awo Metjendorf hatte sich aus dem Lager anderer ehrenamtlich tätiger Vereine und Verbände der Gemeinde ebenfalls dazugesellt.

Gemeinsam mit dem DRK zeigte die Feuerwehr, die auch die Jugend- und die Kinderfeuerwehr mitgebracht hatte, wie eine im Auto eingeklemmte Person nach einem Unfall befreit wird. Mit Spreizer und Hydraulikschere wurde Luna Johanna Brunken aus dieser misslichen Lage befreit, ihre Mitstreiter beim Jugendrotkreuz hatten ihr zuvor noch eine „lebensechte“ blutende Wunde an der Stirn geschminkt. Bei einer zweiten Vorführung kam dann auch die Hebebühne der Einheit zum Einsatz.

Die Rettungshundestaffel Weser-Ems aus Bad Zwischenahn, die mit ihren derzeit 14 Hunden ebenfalls ehrenamtlich bei der Suche nach Vermissten hilft, ließ ihre Vierbeiner auch durch einen Feuerring springen: „Unsere Hunde müssen für den Ernstfall auch an Feuer gewöhnt werden“, erklärte dazu Gruppenführerin Ursula Weymann. Überwiegend Frauen sind mit ihren speziell ausgebildeten Hunden in der Staffel aktiv.

Die DRK-Bereitschaft Wiefelstede-Nethen hatte auch die DLRG-Ortsgruppen Wiefelstede und Rastede gewonnen, die derzeit jeweils an die 400 Mitglieder zählen und ein Schlauchboot ausgestellt hatten. Und die DRK-Kreisverbände Ammerland und Oldenburg-Stadt kamen mit zwei Gerätewagen. Der Sanitätsgerätewagen der Oldenburger kommt bei Großeinsätzen zum Zuge, transportiert medizinisches Gerät und ein komplettes Behandlungszelt. Sechs solcher Fahrzeuge sind in der Region stationiert.

Viel Technik und viel „Manpower“ war aufgefahren worden beim Tag des Ehrenamts, der einen Überblick über die Arbeit der Hilfsorganisationen aus Wiefelstede und umzu gab. DRK-Bereitschaftsleiter Jens Strothmann musste dennoch einräumen, dass die Besucherzahlen hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren. Der „Tag des Ehrenamts“ war das mittlerweile dritte „Event“ der Bereitschaft, die jedes Jahr eine andere, besondere Veranstaltung planen möchte.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-feuer-in-wiefelstede-anbau-und-dachstuhl-in-flammen_a_50,4,3409989735.html

Dienstag 23.05.2019 

 
FEUERWEHR WIEFELSTEDE

Anbau und Dachstuhl in Flammen

WIEFELSTEDE Zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in der Straße „Am Schützenplatz“ in Wiefelstede rückten am Mittwochnachmittag die Freiwilligen Feuerwehren Wiefelstede, Hahn, Mollberg, Metjendorf sowie die Feuerwehrtechnische Zentrale Elmendorf mit der Drehleiter aus. Die Einheiten waren nach Angaben der Wehren um 15.25 Uhr alarmiert worden. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, brannte ein hölzerner Anbau des Einfamilienhauses bereits lichterloh, erklärte ein Sprecher der Einheit Wiefelstede vor Ort. Das Feuer griff dann schnell auf das Dach des Hauses über. Die Feuerwehren bekämpften den Brand im Innen- und Außenangriff, wobei auch die Drehleiter aus Elmendorf eingesetzt wurde, um von oben zu löschen. Vier Trupps unter Atemschutz gingen im Haus gegen das Feuer vor.

Die Bewohner des Hauses waren nicht zu Hause, erklärte der Sprecher der Einheit Wiefelstede. Verletzt wurde nach seinen Angaben bei dem Feuer niemand.

Um 16.06 Uhr schließlich wurde gemeldet: Brand unter Kontrolle. Während des gesamten Einsatzes war die Gristeder Straße für den Verkehr komplett gesperrt. Über die Brandursache machte die Feuerwehr am Einsatzort keine Angaben. Die Feuerwehr bezeichnete das Haus, in dessen Dach nach dem Brand ein großes Loch klaffte, als unbewohnbar.

Im Einsatz waren bei diesem Löscheinsatz insgesamt 60 Feuerwehrleute der genannten Einheiten, die mit 12 Fahrzeugen anrückten.

 
 

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Samstag 26.05.2019

Wir sind dabei

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https://www.nwzonline.de/ammerland/kultur/wiefelstede-brauchtum-hier-brennen-die-osterfeuer_a_50,4,2113734690.html

Mittwoch 18.04.2019

BRAUCHTUM

Hier brennen die Osterfeuer

WIEFELSTEDE In der Gemeinde Wiefelstede lodern am Ostersamstag, 20. April, wieder die bekannten Osterfeuer – und auch Metjendorf ist in diesem Jahr nach einer einjährigen Abstinenz wieder dabei. Vereine und Verbände laden wie gewohnt zu diesem Frühlingsspektakel ein. Wann wird wie und wo gefeiert? Ein Überblick über alle Aktivitäten:

Wiefelstede

Die Jugendwehr Wiefelstede und die Jugend des Schützenvereins Wiefelstede laden am Samstag, 20. April, wie gewohnt an der Hollener Straße in Wiefelstede zum Osterfeuer ein. Entzündet wird es dort um 19 Uhr.

Eine Bratwurstbude, in der erstmalig auch Brezeln angeboten werden, und Getränkebuden runden die Veranstaltung ab. Für die kleinen Gäste wird neben dem üblichen Ostereierverteilen auch wieder die Feuerrinne für das Stockbrot angezündet.

Für die Dauer der Veranstaltung gilt nach Angaben der Feuerwehr ein Parkverbot entlang der Hollener Straße. Besucher der Veranstaltung werden dringend gebeten, Parkmöglichkeiten am Wiefelsteder Schulzentrum, Am Breeden, zu nutzen.

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Samstag 16.03.2019

Flohmarkt im Feuerwehrhaus

Mit 27 Ständen gut gefüllt war die Fahrzeughalle der Feuerwehr in Wiefelstede bei dem Flohmarkt der Kinderfeuerwehr am Samstag, den 16.März. Die Tische und Kleiderständer der großen und kleinen Verkäufer luden viele Besucher zum Stöbern ein. Auch eine Cafeteria haben die vielen Helfer, unter der Leitung von Kinderfeuerwehrwart Karl-Heinz Jürgens, auf die Beine gestellt. Zahlreiche selbstgebackene Kuchen konnte man hier in gemütlicher Atmosphäre genießen. „Rundum eine gelungene Veranstaltung“ so Jürgens.

Der Förderverein der Feuerwehr Wiefelstede hat sich mit einem Infostand präsentiert. Und auch hier ist man glücklich über so viel Anerkennung der Feuerwehr Wiefelstede. „Darf natürlich gerne noch mehr werden“ so der Ortsbrandmeister der Wehr Dennis Koopmann.

 

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Montag 25.02.2019

Gefahrgutgruppenausbildung 

bei der Feuerwehr Technischen Zentrale des Landkreis Ammerland in Elmendorf

Wir waren dabei

(Bilder M.Riemer Photography)

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Flohmarkt im Feuerwehrhaus Wiefelstede

 

Kommt vorbei. Angeboten wird alles was so ein Flohmarkt eben her gibt.

(Unsere roten Autos gibt es aber nicht)

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https://www.nwzonline.de/videos/dy597xqvkz4_a_50,3,3977646332.html  Video JHV ´19

https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-feuerwehr-wiefelstede-bei-dieser-wahl-ist-nichts-angebrannt_a_50,3,3981073881.html

Dienstag 12.02.2019 

 
FEUERWEHR WIEFELSTEDE

Bei dieser Wahl ist nichts angebrannt

WIEFELSTEDE Der bisherige Ortsbrandmeister in Wiefelstede, Dennis Koopmann, wird auch in den nächsten sechs Jahren die OrtsfeuerwehrWiefelstede leiten. Dafür haben sich die Mitglieder der Wehr am Montagabend einstimmig ausgesprochen. 50 der 58 Stimmberechtigten waren anwesend.

Eine große Herausforderung seiner zweiten Amtszeit wird vor allem die Organisation der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Feuerwehr in der Gemeinde Wiefelstede im Jahr 2022 sein: „Auch wenn es bis dahin noch eine lange Zeit ist, fangen wir bereits Ende dieses Jahres mit den ersten Vorüberlegungen an“, betonte Koopmann.

BEFÖRDERUNGEN, EHRUNGEN UND WAHLEN

Die Feuerwehr Wiefelstede konnte auf ihrer Jahreshauptversammlung einige Einsatzkräfte befördern und ehren.

Befördert wurden: Friedrich Delmenhorst (jetzt Oberbrandmeister), Friederike Grüß (Oberlöschmeisterin), Maik Hillen (Hauptlöschmeister), Thomas Kobbe (Feuerwehrmann), Tobias Lehmann (Hauptfeuerwehrmann), Thomas Meyenburg (Oberfeuerwehrmann), Heiko Pold (Löschmeister), Sandra Remde (Feuerwehrfrau), Sönke Schäferdiek (Oberfeuerwehrmann).

Geehrt wurden: Wilfried Klefer (Stellvertretender Ortsbrandmeister, Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Bronze), Günter Wilkens (Verdienstmedaille in Silber des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes)

Der Vorstand der Ortsfeuerwehr wurde neu gewählt: Dennis Koopmann wurde einstimmig wiedergewählt, sein neuer Stellvertreter ist Maik Hillen, der 41 von 49 Stimmen erhielt.

Hillens bisherigen Posten als stellvertretender Zugführer nimmt Mathias Hellwig ein, der einstimmig gewählt wurde. Zugführer Ingo Janßen ist einstimmig wiedergewählt worden.

In seiner neuen Amtszeit will Koopmann zudem weiterhin den Fokus auf die Ausbildung und die Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehren legen. Die Berichte von Jugendfeuerwehrwart Andreas Grüß und Kinderfeuerwehrwart Karl-Heinz Jürgens stimmten die Feuerwehrleute jedoch schon jetzt sehr positiv: „Wir haben 22 Mitglieder, die insgesamt 1877,5 Dienststunden im Jahr 2018 absolviert haben, das sind 81,6 Stunden pro Mitglied“, betonte Grüß. Die Kinderfeuerwehr hat 15 Mitglieder und kann keine weiteren Kinder mehr aufnehmen, 27 Kinder stehen daher auf einer Warteliste. Grüß und Jürgens wurden von der Versammlung einstimmig entlastet.

Kassenwart Dirk Gerdes musste ein leichtes Minus bekanntgeben. Bei diesen Summen war jedoch nicht das Geld mit eingerechnet, das der Förderverein der Feuerwehr durch Spenden einnimmt. „Wir haben viele Fahrten organisiert und unsere Haupteinnahmequelle, der Weihnachtsmarkt, hat gefehlt. Wir müssen aber auch darüber nachdenken, vielleicht den Unkostenbeitrag für das Sommerfest zu erhöhen“, sagte Koopmann.

Der Ortsbrandmeister blickte auch auf das vergangene Jahr zurück: „Besonders das Bild, wie unsere Leute aufgrund der sofortigen Eisbildung bei Minus zehn Grad unter einem Eispanzer verschwanden, ist in Erinnerung geblieben“, erinnerte er sich an einen Hausbrand im Februar. Insgesamt ist die Anzahl der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen, von 41 auf 47, knapp 12 000 Arbeitsstunden haben alle Einsatzkräfte zusammen für die Bevölkerung geleistet.

 

Koopmann berichtete, dass bei Einsätzen am Abend und nachts regelmäßig alle Plätze der Fahrzeuge besetzt seien. „Leider hält allerdings der Trend an, dass immer mehr Feuerwehrleute nicht in unserer Gemeinde arbeiten und tagsüber nicht zur Verfügung stehen.“ Hier sieht er eine zentrale Herausforderung.

 

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-unfall-in-wiefelstede-eingeklemmte-person-schnell-befreit_a_50,3,3934499417.html

Montag 11.02.2019

Unfall In Wiefelstede

Eingeklemmte Person schnell befreit

Wiefelstede Die Ortsfeuerwehren Neuenkruge-Borbeck und Wiefelstede sind am Montagmorgen zu einem Verkehrsunfall gerufen worden. Um 6.48 Uhr erhielten sie die Meldung, dass eine Person bei einem Verkehrsunfall auf der Mansholter Straße in Wiefelstede eingeklemmt wurde. Die Person kam mit ihrem Pkw von der Fahrbahn ab, geriet in den anliegenden Straßengraben und konnte sich nicht selbst befreien.

 

Beim Eintreffen der Ortsfeuerwehren mit vier Fahrzeugen und 27 Feuerwehrleuten stellten die Helfer jedoch fest, dass der Rettungsdienst vor Ort die Person schon befreit und mit der Versorgung des Verletzten begonnen hat.

Zur Sicherheit wurde die Fahrzeugbatterie durch die Feuerwehr abgeklemmt. Die Einsatzstelle konnte somit um 7.10 Uhr an die Polizei übergeben werden. Der Wagen wurde im Anschluss vom Abschleppdienst aus dem Straßengraben gezogen.

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Sonntag 13.01.2019

50 Ehrung 50

 

50 Jahre Retten-Bergen-Löschen-Schützen und noch vieles mehr 

Gut besucht war das Feuerwehrhaus am Sonntagvormittag. Hans-Gerd Müller wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Wiefelsteder Feuerwehr geehrt. Die Glückwünsche und den Dank von Rat und Gemeinde brachte der Wiefelsteder Bürgermeister Jörg Pieper dann auch gleich zum Ausdruck. In Zahlen sind das 18260 Tage Feuerwehr, betonte Pieper. Hans-Gerd Müller, der als 32 jähriger erst zur Feuerwehr gekommen ist, hat viel für die Wiefelsteder Wehr getan. Den Glückwünschen schloß sich der Kreisbrandmeister Andre Hofbuhr gleich an. Teils ohne den heute bekannten Hilfsmitteln, mussten die Einsatzkräfte damals zu den Einsätzen ausrücken. Die Gratulationen aus den anderen 5 Wehren der Gemeinde Wiefelstede überbrachte der stellvertetende Gemeindebrandmeister Andre Steingräber. Dieser erinnerte, ebenso wie Wiefelstedes Ortsbrandmeister Dennis Koopmann, an die vergangenen Taten und Aktionen, an denen auch Hans-Gerd maßgeblich beteiligt war. Und selbst heute noch ist Hans-Gerd Müller mit der „Garten AG“, wie Koopmann liebevoll die Leistungen der Alterskameraden würdigte, ein wichtiger Baustein der Wehr. Mit dem Dank der Wiefelsteder Wehr lud der Ortsbrandmeister zu Kaffee und Kuchen ein und es wurden noch so manche Anekdoten von damals ausgetauscht.

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Wir wünschen eine schöne und friedliche

Weihnachtszeit im Kreise der Familie. 

 

Eure Wiefelsteder Feuerwehr

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-rucksack_a_50,3,1483427346.html

Freitag 30.11.2018

Rucksack für Erste Hilfe

Wiefelstede Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede hat kürzlich einen Erste-Hilfe-Rucksack angeschafft. Dieser soll vorrangig der Eigensicherheit der Einsatzkräfte dienen, die an einer Einsatzstelle ihren Dienst verrichten, noch bevor der Rettungsdienst eingetroffen ist.

 

Wie auch schon bei Freiwilligen Feuerwehren im Umland oder in Oldenburg war auch bei der Einheit Wiefelstede der Wunsch geäußert worden, solch ein Hilfsmittel anzuschaffen. 1. Vorsitzender Dennis Koopmann dankte denn auch den Mitgliedern und Spendern, die nun die Beschaffung des Rucksacks ermöglicht hatten. Der Förderverein war im September 2016 gegründet worden. Wer Mitglied im Förderverein werden möchte, der bekommt einen Antrag bei der Feuerwehr, im Internet unter www.feuerwehr-wiefelstede.de oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-gartenhaus_a_50,2,3039640111.html

Montag 08.10.2018

Gartenhaus brennt nieder

WIEFELSTEDE In Brand geraten ist am Samstagnachmittag ein Gartenhaus an der Straße Feldtange in Wiefelstede. Wie Feuerwehrsprecher Heiko Poldberichtet, hatten Wiefelsteder Feuerwehrleute, die auf dem Weg waren, einen in der Nähe befindlichen Löschteich zu reinigen, den Brand entdeckt. Sofort wurde die Großleitstelle in Oldenburg informiert und Alarm für die Wiefelsteder und Mollberger Einsatzkräfte gegeben. Trotz des sehr schnellen Eingreifens aller Kräfte, die teils unter Atemschutz versuchten, das hölzerne Gartenhaus zu retten, konnte dieses nicht mehr gehalten werden.

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Donnerstag 27.09.2018

Übung

Damit im Ernstfall alles klappt

Wiefelstede Ein elektronischer Hubwagen, um Paletten von einem Lkw in die Lagerhalle zu befördern, gerät auf dem Laster in Brand und muss so schnell wie möglich gelöscht werden, bevor das ganze Fahrzeug in Flammen steht. Ein „Angriffstrupp“, bestehend aus zwei Feuerwehrleuten mit Atemschutzgeräten, geht in den Lkw hinein und löscht das Feuer. Ein „Sicherungstrupp“ mit zwei weiteren Personen bleibt vor dem Lkw und sichert somit die Einsatzkräfte.

Was am Dienstagabend glücklicherweise eine Übung der sechs Ortsfeuerwehren aus der Gemeinde war, ist bereits so passiert. Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen: „Die ausgebildeten Atemschutzgeräteträger müssen jedes Jahr eine solche Übung bestehen“, erklärt Heiko Pold, Pressesprecher für die Feuerwehren der Gemeinde.

Wo die Übung stattfindet, entscheidet die Wehr, die das Ganze organisiert. In diesem Jahr war dies die Wehr aus Neuenkruge-Borbeck: „Wir haben uns für den Hof der Logistikgesellschaft von Edeka an der Autobahn entschieden, weil wir hier auch häufiger zu Einsätzen ausrücken müssen und sämtliche denkbaren Szenarien simuliert werden können“, sagt Ortsbrandmeister Gerriet Meyer.

Drei Szenarien wurden von den 45 Atemschutzgeräteträgern aus der gesamten Gemeinde durchgespielt, insgesamt waren 60 Einsatzkräfte vor Ort: „Im ersten Fall brennt ein Schaltschrank auf dem Dach des Gebäudes. Die Verrauchung muss lokalisiert und der Schrank dann gelöscht werden“, erläutert Pold.

Anschließend gehen die zwei Trupps weiter zu einem brennenden Sprinklerraum, in dem sie nach einer vermissten Person suchen sollen. „Dabei verunglückt eine Person des Angriffstrupps und muss vom Sicherungstrupp gerettet werden“, beschreibt Pold die Übung.

Gemeindeatemschutzwart Sven Neumann von der Feuerwehr Metjendorf ist das Simulieren dieses Szenarios besonders wichtig: „In diesem Jahr haben wir den Fokus auch auf die Rettung der eigenen Kräfte gelegt. Im Ernstfall ist es wichtig, dass wir uns gegenseitig retten können, wenn beispielsweise die Luft in der Sauerstoffflasche nicht mehr ausreicht.“ Danach geht es weiter zum brennenden Hubwagen.

Die schlechte Sicht, die im realen Einsatz aufgrund des Rauchs in den Räumen herrscht, wurde bei der Übung mit einer Folie vor dem Visier der Atemschutzmasken simuliert. Nach rund zwei Stunden haben alle Atemschutzgeräteträger die Übung erfolgreich absolviert.

Der besondere Dank der Feuerwehrleute ging an die Edeka-Logistikgesellschaft, die ihr Gelände zur Verfügung stellte und die Einsatzkräfte im Anschluss an die Übung mit Getränken sowie Salat und Frischem vom Grill versorgte. Auch die Organisatoren zogen ein positives Fazit.

 

Ein Video sehen Sie unter   https://www.nwzonline.de/videos/23nmnrhp7qi_a_50,2,2488927027.html

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https://www.nwzonline.de/ammerland/bildung/wiefelstede-loeschwesen-100-kinder-heiss-auf-wettbewerb_a_50,2,1703214521.html

Freitag 07.09.2018

Löschwesen

100 Kinder heiß auf Wettbewerb

Wiefelstede Kinder spielerisch an die Feuerwehr heranführen – das wollen auch die Kinderfeuerwehren im Ammerland. Sechs dieser Nachwuchsorganisationen der Feuerwehr gibt es im Kreis bereits – und alle sechs werden am Samstag, 15. September, mit insgesamt 100 Kindern und 31 gemeldeten Betreuern zum Feuerwehrhaus nach Wiefelstede anreisen – zu Spiel und Spaß beim mittlerweile dritten Kreiskinderfeuerwehrtag, der um 14 Uhr mit der Begrüßung der Teilnehmer beginnt.

Wiefelstedes Kinderfeuerwehrwart Karl-Heinz Jürgens und die Wiefelsteder Betreuerinnen Kerstin Jürgens, Inge Meyenburg und Jenny Peters freuen sich schon auf die Veranstaltung, bei der die Sechs-bis Zehnjährigen ab 14.30 Uhr an insgesamt sieben Stationen rund ums Feuerwehrhaus am Thienkamp jede Menge spielerische Aufgaben bewältigen müssen. Dabei geht es nicht nur darum, viel Spaß zu haben; auch Pokale und Medaillen gilt es zu holen. Zur Stärkung aller Teilnehmer werden gegen geringes Entgelt warme und kalte Getränke, Kuchen, Bratwurst und Pommes angeboten.

Die ausrichtende Wiefelsteder Kinderfeuerwehr wurde als dritte im Ammerland im September 2015 gegründet. Und Karl-Heinz Jürgens kann eindeutig sagen: „Dieses Konzept der Nachwuchsförderung geht auf.“ 2017 wechselten die ersten drei Kinder der Kinderfeuerwehr bereits in die Jugendfeuerwehr. 2018 werden es bereits fünf Kinder sein, die den nächsten Schritt hin zur aktiven Wehr machen werden.

Jürgens selbst ist erst seit drei Jahren Mitglied der Wiefelsteder Einheit – ohne allerdings aktiver Feuerwehrmann zu sein. „Ich kam als Quereinsteiger dazu und betreue gern die Kinderfeuerwehr“, sagt er: Es macht einfach viel Spaß, mit den Kindern zu arbeiten.“ Alle 14 Tage samstags trifft sich der Nachwuchs beim Feuerwehrhaus – in der Zeit von 14 bis 16.30 Uhr. 15 Kinder gehören zur Gruppe, „aber wir haben 30 Kinder auf der Warteliste“, freut sich Jürgens: „Da sind sogar Kinder dabei, die noch nicht einmal ein Jahr alt sind.“ Die Mitglieder der Kinderwehr haben sogar eigene Uniformen, auch Poloshirt und Baseball-Kappe machen den Nachwuchs als Mitglieder der Wiefelsteder Kinderfeuerwehr kenntlich.

Trotz Warteliste: „Interessenten dürfen mit ihren Eltern gern an unseren Samstagen beim Feuerwehrhaus vorbeischauen, allerdings sollte man sich vorher eben unter Telefon   01 72/52 33 38 bei mir anmelden“, rät Jürgens. Oder sie schauen einfach mal beim Kinderfeuerwehrtag am 15. September vorbei.

 

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https://www.nwzonline.de/ammerland/bildung/ihrer-wehr_a_50,2,1662493551.html

Donnerstag 06.09.2018

Ihrer Wehr lange treu

Claus Stölting

Zusammen sind die beiden Feuerwehrleute Hermann Fastje und Fritz Müller nun schon seit 110 Jahren Mitglieder in der Feuerwehr – Fritz Müller seit 60 und Hermann Fastje seit 50 Jahren. Das nahmen die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede und auch die Alterskameraden zum Anlass, ihre Jubilare im Feuerwehrhaus am Thienkamp zu ehren.

Den Dank für ihren langjährigen, ehrenamtlichen Einsatz für die Allgemeinheit überbrachte stellvertretender Bürgermeister Lutz Helm. Im Namen von Rat und Verwaltung lobte er die Einsatzbereitschaft und betonte in diesem Zusammenhang gern noch einmal den dafür notwendigen Rückhalt aus den Familien, denn – so Helm – „ohne die Akzeptanz der Angehörigen würde Feuerwehr manchmal gar nicht funktionieren.“

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Heino Brüntjen verglich in seiner Dankesrede früher und heute und erinnerte daran, mit welchen einfachen Mitteln die Einsatzkräfte von damals förmlich losziehen mussten. Gemeindebrandmeister Heiko Bruns schloss sich mit einer Danksagung an und betonte, dass selbst heute noch die Arbeit der Alterskameraden am Feuerwehrhaus unerlässlich ist. Zu guter Letzt erinnerte auch der Ortsbrandmeister Dennis Koopmann an die Aktivitäten von Hermann Fastje und Fritz Müller in den vergangenen Jahren in der Einheit Wiefelstede. Das langjährige, ehrenamtliche Engagement der Jubilare wurde mit Urkunden und Präsenten gewürdigt.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-treffen-der-jugendwehren-nachwuchs-brennt-fuer-feuerwehr_a_50,2,1351303956.html

Montag 27.08.2018

Treffen Der Jugendwehren

Nachwuchs brennt für Feuerwehr

Wiefelstede Teebeutelweitwurf, aber auch das Wort „Feuerwehr“ mit Feuerwehrschläuchen lesbar auslegen oder Armaturen an Pumpen anbauen, das waren nur einige Aufgaben, die am Samstag beim Treffen der Ammerländer Jugendfeuerwehren in Wiefelstede zu meistern waren. Gut 250 Kinder und Jugendliche aus 13 von insgesamt 16 Jugendfeuerwehren des Landkreises beteiligten sich an dem jährlichen Treffen, das reihum von den verschiedenen Feuerwehren ausgerichtet wird.

Für die Organisation und Durchführung des Kreisjugendfeuerwehrtreffens war Andreas Grüß, Jugendwart der Wiefelsteder Freiwilligen Feuerwehr, mit seinem Team zuständig. „Alle Teilnehmer hatten auf zwei verschiedenen Parcours insgesamt sechs Aufgaben zu bewältigen, wobei der Spaß im Mittelpunkt stand.“

Zum ersten Mal fand das Treffen in Wiefelstede statt. Allerdings musste das Programm wegen des doch nicht immer passenden Wetters etwas gekürzt werden. Gleichwohl war Kreisjugendfeuerwehrwart Andre Quensel mit dem Verlauf mehr als zufrieden. „Die gute Teilnehmerzahl ist ein Beleg dafür, dass die Kinder und Jugendlichen hier bei der Feuerwehr gern mitmachen und sich auch damit identifizieren.“

Der Verlauf der Veranstaltung war ein großer Erfolg. Unterstützt wurde der Jugendwart nicht nur von den sieben Betreuern der Jugendfeuerwehr Wiefelstede, sondern auch von weiteren Kameraden der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr sowie von Eltern der Mitglieder. „Natürlich ist mir ein Stein vom Herzen gefallen, dass alles ohne Schwierigkeiten verlaufen ist. Bis auf das Wetter war alles zu 100 Prozent gelungen, es gab keine organisatorischen Ausfälle“, zog Andreas Grüß eine positive Bilanz. Für ihn waren die Vorplanungen zu dieser Veranstaltung kein großes Neuland, da er schon an mehreren Veranstaltungen der Jugendfeuerwehren teilgenommen hat.

Seit sieben Jahren ist der heute 28-Jährige Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede. „Mit elf Jahren bin ich der Feuerwehr beigetreten, komme also selbst aus diesem Bereich.“ Als Jugendlicher hat er immer gern an diesen Treffen teilgenommen, weil hier der Spaß im Mittelpunkt steht und nicht unbedingt der Leistungsgedanke wie bei den jährlichen Kreisjugendwettkämpfen, wo der Umgang mit den Gerätschaften und deren Einsatz vorrangig ist.

Die Jugendfeuerwehr Wiefelstede bewies sich an diesem Tag als sehr guter Gastgeber und platzierte sich im vorderen Mittelfeld. Den ersten Platz belegte jedoch die Jugendfeuerwehr Dänikhorst vor den Jugendwehren aus Loy und Elmendorf.

Während sich die jungen Teilnehmer gegen 15.30 Uhr auf den Weg nach Hause machten, hatten Andreas Grüß und sein Team noch einige Aufräumarbeiten im Feuerwehrhaus Wiefelstede als zentraler Anlaufpunkt der gut vierstündigen Veranstaltung durchzuführen, bevor auch sie dann am frühen Abend endlich verdient Feierabend machen konnten.

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 https://www.nwzonline.de/ammerland/bildung/wiefelstede-loeschwesen-jugendwehren-treff-mit-spassfaktor_a_50,2,1238688939.html

Donnerstag 23.08.2018

Löschwesen

Jugendwehren-Treff mit Spaßfaktor

Wiefelstede Der Ammerländer Feuerwehrnachwuchs kommt am Samstag, 25. August, in Wiefelstede zum „Tag der Ammerländer Jugendfeuerwehren“ zusammen. Bislang sind 14 der 16 Jugendwehren gemeldet, berichtet Heiko Pold, stellvertretender Pressesprecher der Wiefelsteder Gemeindefeuerwehren. Dazu werden beim Feuerwehrhaus in Wiefelstede 250 Teilnehmer zu Spiel und Spaß erwartet, die von 60 bis 80 Betreuern begleitet werden. Die Veranstaltung findet gewöhnlich einmal im Jahr statt, im Wechsel durch die Gemeinden. 2017 war sie jedoch jedoch ausgefallen. In diesem Jahr ist Wiefelstede Ausrichter.

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehren werden sich dabei kleinen Aufgaben und Wettbewerben stellen – an insgesamt sechs vorbereiteten Stationen. Vier Stationen müssen im Ort in Form eines Orientierungslaufs absolviert werden. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr und dauert bis etwa 16.30 Uhr: Dann soll auch die Siegerehrung stattfinden.

Im Feuerwehrhaus wird an diesem Tag eine Cafeteria mit Kaffee und Kuchen eingerichtet. Außerdem werden die Teilnehmer mit Bratwurst und Pommes frites sowie Getränken versorgt, melden die Organisatoren. Wie Pold am Mittwoch erklärte, sind fast alle Jugendwehren aus dem Landkreis dabei: Lediglich Rastede und Bokel-Augustfehn waren nicht gemeldet.

Im Ammerland gibt es insgesamt 16 Jugendfeuerwehren: In der Gemeinde Apen verfügen die Wehren Apen und Bokel-Augustfehn jeweils über eine Jugendwehr. Die Gemeinde Edewecht pflegt die Nachwuchsarbeit ebenfalls über zwei Jugendwehren: in Friedrichsfehn und in Husbäke. Die Gemeinde Rastede hat Jugendwehren in Rastede und in Hahn, Westerstede in Westerstede, Ocholt-Howiek und in Hollriede. In der Gemeinde Bad Zwischenahn gibt es die Jugendfeuerwehren Dänikhorst und Elmendorf. Und die Gemeinde Wiefelstede schließlich hat Jugendfeuerwehren in Wiefelstede und in Metjendorf.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-uebung-in-wiefelstede-wenn-die-feuerwehr-im_a_50,2,1211264705.html

Mittwoch 22/08/2018

Übung In Wiefelstede

Wenn die Feuerwehr im Trüben fischt . . .

Wiefelstede Personen retten – in Situationen, in denen man nicht weiß, wo sie sind. Und in denen man zudem nicht viel sehen kann, wenn der Qualm eines Feuers oder Dunkelheit die durch eine Atemschutzmaske ohnehin eingeschränkte Sicht zusätzlich erschweren. Auch das müssen die Freiwilligen Feuerwehren inklusive der Kommunikation ständig üben. Die sechs Feuerwehren der Gemeinde Wiefelstede hatten dazu bei der jährlichen Gemeindeübung am Montagabend Gelegenheit.

„Die Einheiten waren nicht informiert, dass es sich um eine Übung handelt“, machte Friedrich Delmenhorst, Sprecher der sechs Gemeindewehren, im Vorfeld der Alarmierung auf dem Gelände der Wiefelsteder Firma „Lager 3000“ deutlich. 10 „Personen“ sollten dort im Labyrinth tausender gestapelter Container auf mehreren Ebenen gefunden und „gerettet“ werden – auch bei Brandrauch. Ein „Opfer“ war mit den Beinen gar unter einen Container geraten – ein Szenario, dass natürlich nur mit einer Puppe geübt werden kann. So genannte Hebekissen, die mittels Pressluft tonnenschwere Lasten anheben können, halfen letztlich bei der Befreiung des eingeklemmten „Schwerverletzten“.

75 Feuerwehrleute der Einheiten Wiefelstede, Metjendorf, Neuenkruge-Borbeck, Gristede, Mollberg und Spohle rückten auf 12 Fahrzeugen zum Einsatzort aus, darunter allein 30 Atemschutzgeräteträger. Zum Einsatz kam vor Ort auch eine Nebelmaschine, die große Bereiche einer der Firmenhallen einnebelte und so Brandrauch simulierte. Die Suche nach den „Vermissten“, stets unter Atemschutz, gestaltete sich deshalb auch nicht einfach – zumal das Labyrinth zwischen den gestapelten Containern für Unkundige schwer zu durchschauen ist. Als „Opfer“ hatten sich bei dieser Übung Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Rastede zur Verfügung gestellt.

Die Einheiten übten bis 21.20 Uhr, alarmiert worden waren sie um 19.10 Uhr. Im Anschluss lud Heinz Riemer, Seniorchef von „Lager 3000“, die Feuerwehrleute zur gemütlichen „Manöverkritik“.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-hecke_a_50,2,638525279.html

Freitag 03/08/2018

Hecke brennt in Wiefelstede

Wiefelstede Zu einem gemeldeten Schuppenbrand rückte am frühen Freitagabend die Freiwillige Feuerwehr Wiefelstede mit vier Fahrzeugen und 25 Mann zur Straße „Langerie“ in Wiefelstede aus. Tatsächlich brannte an einem Hintergrundstück inmitten dichter Bebauung eine Hecke auf etwa sechs Metern Länge. Die Bewohner des Hauses hatten bereits mit Löschmaßnahmen begonnen, meldet die Wehr, die letztlich noch Glutnester ablöschte und mit der Wärmebildkamera kontrollierte. Auch der Rettungsdienst Ammerland und die Polizei waren mit je einem Fahrzeug am Einsatzort präsent.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/wirtschaft/ammerland-feuergefahr-nach-trockenheit-im-ammerland-wirds-brandgefaehrlich_a_50,2,395134028.html

Freitag 27/07/2018

Erstes Feuer durch die Hitzewelle

Völlig verbrannt: Ein Traktor mit der dahinter angebrachten Rundballenpresse.
BILD: Claus Stölting

      Ein Stoppelfeld ist am Donnerstagnachmittag in Hollen in Brand geraten. Ursache war eine Rundballenpresse, die Feuer gefangen hatte.Die dabei entstandene, dunkle Rauchsäule war bis Rastede zu sehen.

Die Großleitstelle in Oldenburg meldete zunächst verdächtigen Rauch in Herrenhausen im Bereich der Einmündung Wapeldorfer Straße/Feuerweg. Das Feuer war jedoch in Hollen im Bereich des Feldweges ausgebrochen – auf einem Stoppelfeld, das von grünem Mais umgeben war. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Garnholt, Rastede, Wiefelstede, Spohle und die Technische Zentrale Elmendorf rückten zum Einsatz aus. Die Landwirte beteiligten sich mit einem Tankwagen an den Löscharbeiten, das Feuer wurde schnell gelöscht. Das Feld war auf hunderten von Quadratmetern verbrannt. Traktor und Rundballenpresse wurden ein Raub der Flammen. Schaden: 200 000 Euro. Verletzt wurde nach Angaben der Rasteder Polizei niemand.

 

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https://www.nwzonline.de/ammerland/lokalsport/wehren-im_a_50,1,3731376912.html

Dienstag 26/06/2018

Sechs Ortsfeuerwehren der Gemeinde Wiefelstede waren am vergangenen Wochenende beim Gemeindewettkampf bei den Kameraden in Gristede zu Gast. Die dortige Wehr hatte auf den Sportplatz in Gristede eingeladen.

Dem Aufruf folgten die Ortsfeuerwehren Mollberg, Wiefelstede, Neuenkruge, Borbeck und Spohle mit einer Wettkampfgruppe. Die Ortsfeuerwehr Gristede stellte dann auch gleich zwei Gruppen für den Wettkampf. Eine große Anzahl von Zuschauern verfolgte den Wettkampf der sechs Gruppen.

Mit dabei waren auch Wiefelstedes Bürgermeister Jörg Pieper und die stellvertretende Bürgermeisterin Sylvia Bäcker. Gristedes Ortsbrandmeister Torsten Hots eröffnete die Wettkämpfe und sogleich startete der spannende Kampf um die Punkte.

In der Pause zeigten die Jugendfeuerwehren aus Wiefelstede und Elmendorf, die mit jeweils zwei Gruppen angetreten waren, ihr Können. Sie führten eine„Schlauchstafette“ aus. Das ist das Ausbringen von sechs Feuerwehrschläuchen auf Zeit. Am Ende muss ein Kanister von einem Hindernis mit dem Wasserstrahl abgeschossen werden. Alle vier Gruppen wurden mit einem Pokal geehrt und Ortsbrandmeister Hots sponserte einen Eisgutschein.

Um 20.45 Uhr traten alle Gruppen zur Siegerehrung an. Diese wurde von Bürgermeister Jörg Pieper, Gemeindebrandmeister Heiko Bruns, dem stellv. Gemeindebrandmeister Andre Steingräber sowie Ortsbrandmeister Torsten Hots durchgeführt.

Sieger wurde die Gruppe der Ortsfeuerwehr Spohle, die den Pokal für den 1. Platz sowie einen Wanderpokal, der von Gemeindebrandmeister Heiko Bruns gestiftet wurde, in Empfang nahm. Den 2. Platz erreichte die Gruppe der Ortsfeuerwehr Wiefelstede und den 3. Platz die Gruppe der Ortsfeuerwehr Mollberg.

Nach der Siegerehrung ging es weiter mit dem Public Viewing zur Fußballweltmeisterschaft, das die Feuerwehr Gristede organisiert hatte.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/bokel-einsatz-traktor-brennt-auf-hof-in-bokel-voellig-aus_a_50,1,3418638544.html

Freitag 14/06/2018

Einsatz

Traktor brennt auf Hof in Bokel völlig aus

Bokel Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Freitagmittag ein 22 Jahre alter Traktor auf einem Hof an der Straße Mühlenfeld in Bokel in Brand geraten. Die Freiwilligen Feuerwehren Wiefelstede, Neuenkruge-Borbeck und Mollberg, die um 12.31 alarmiert worden waren, rückten aus, Mollberg musste letztlich nicht mehr zum Einsatzort fahren.

Der Traktor stand vor einer Remise. Die Freiwilligen Feuerwehren, die mit sieben Fahrzeugen und 35 Mann am Brandort eintrafen, verhindert, dass das Feuer auf diese Remise übergreifen konnte. Der Traktor brannte völlig aus.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/rastede-loeschwesen-uebung-birgt-fuer-feuerwehr-viele-herausforderungen_a_50,1,3311596994.html

Dienstag 12/06/2018

Löschwesen

Übung birgt für Feuerwehr viele Herausforderungen

Rastede Die Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Ammerland hat am Sonntagmorgen eine Bereitschaftsübung beim Rasteder Entsorgungsunternehmen Bohmann und auf dem Gelände des Bauhofs der Gemeinde Rastede abgehalten. Die aus vier Fachzügen bestehende Feuerwehrbereitschaft hatte es dabei gleich mit verschiedenen Übungslagen zu tun, berichtet Heiko Pold, Pressewart der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede.

Das Szenario: In einem Trakt, in dem sich die Lkw-Werkstatt des Entsorgungsunternehmens befindet, war es zu einem Unfall gekommen. Der dadurch entstandene Brand in der Halle forderte dann auch gleich mehrere verletzte Mitarbeiter, die von den Einsatzkräften gefunden werden mussten. Da sich Monteure auch im Bereich einiger Sandberge auf dem Gelände in Sicherheit bringen wollten, wurde auch dies zu einem weiteren Szenario. Die Verschütteten (in diesem Fall Dummie-Puppen) mussten mühsam von Hand aus dem Sandberg geschaufelt werden, schildert Pold.

Im weiteren Verlauf der Übung war auf einem hinterem Teil des Geländes ein weiterer Abschnitt gebildet worden. Dort hatte es nach einem illegalen Autorennen einen Unfall mit zwei Fahrzeugen gegeben. Insgesamt mussten dort vier Personen aus den verunfallten Autos gerettet werden. Zusätzlich sollten auch vermisste Zuschauer noch auf dem Gelände sein.

So war von der Brandbekämpfung bis zur Menschenrettung ein volles Programm geboten, denn auch die Wasserversorgung stellte sich als Aufgabe heraus. Mehr als 1,5 Kilometer lange Schlauchleitungen schlängelten sich durch die Kleibroker Straße, da die ortsnahen Hydranten defekt waren.

Für die Logistik nebst der Versorgung der mittlerweile 132 Mann starken Einsatztruppe sorgte dann der 4. Fachzug der Bereitschaft. Vertreter aus Rat und Gemeinde sowie Landrat Jörg Bensberg verfolgten ebenso wie Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer, Behördenvertreter des Landkreises Ammerland und Heino Brüntjen als stellvertretender Kreisbrandmeister die teils aufwendigen Handlungen der eingesetzten Kräfte.

 

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/conneforde-unfall-flugzeug-landet-und-hat_a_50,1,3024668393.html

Freitag 01/06/2018

Unfall

Flugzeug landet – und hat Fahrwerk nicht draußen

Conneforde Ohne ausgefahrenes Fahrwerk landete am Freitagnachmittag ein Sportflugzeug auf dem Flugplatz Conneforde. An Bord befand sich ein Ehepaar aus der Nähe von Hamburg, das in Conneforde landen und in der Region Urlaub machen wollte, erklärte ein Sprecher der Fliegerfreunde Conneforde. Die Insassen blieben unverletzt, an der Maschine soll nur geringer Schaden entstanden sein. Die Freiwilligen Feuerwehren Spohle und Wiefelstede rückten mit 25 Mann und vier Fahrzeugen aus und versuchten, das Flugzeug anzuheben, damit das Fahrwerk wieder ausgefahren werden konnte. Die Arbeiten dauerten einige Stunden an. Das Flugzeug ist derzeit nicht flugtauglich. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Pilot zwei Landeanflüge gestartet. Beim zweiten hatte er offenbar das Fahrwerk nicht ausgefahren.


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https://www.nwzonline.de/friesland/blaulicht/varel-feuerwehr-gibt-entwarnung-grossbrand-in-varel-geloescht_a_50,1,2775142275.html

Mittwoch 23/05/2018

Feuerwehr Gibt Entwarnung

Großbrand in Varel gelöscht

Varel Das Großfeuer auf dem Gelände der Papier- und Kartonfabrik Varel (PKV) ist gelöscht. Stadtbrandmeister Volker Sermond gab am Mittwochmittag Entwarnung, die Feuerwehr sowie das Technische Hilfswerk (THW) und der Rettungsdienst rückten bis zum Nachmittag ab. Die Straßensperrungen rund um die PKV an der Hellmut-Barthel-Straße sind wieder aufgehoben worden, die Aufräumarbeiten haben begonnen.

„Der Erfolg der vergangenen 24 Stunden ist so groß, dass eine Brandwache vorerst nicht mehr erforderlich ist“, sagte Volker Sermond. Zwar gehe er davon aus, dass in den nächsten Tagen immer wieder Glutnester zum Vorschein kommen: „Die PKV kann diese aber mit ihren eigenen Mitteln löschen.“

 

Seit Montagnachmittag brannten 7000 Tonnen Altpapier. Meterhoch schossen die Flammen auf mehreren Hundert Metern in den Himmel. Zunächst war die Einsatzleitung davon ausgegangen, dass der Einsatz mehrere Tage dauern würde. Das hätten die Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte gezeigt. „Es ist aber viel schneller gegangen, als wir erwartet haben“, freute sich Volker Sermond.

Kartonfabrik Varel: 7000 Tonnen Altpapier gehen in Flammen auf

Dazu war aber ein 48-stündiger Kraftakt nötig, bei dem zu Spitzenzeiten in der Nacht zu Dienstag bis zu 200 Feuerwehrleute im Einsatz waren. Insgesamt beteiligten sich in den zwei Tagen 400 Einsatzkräfte aus den Landkreisen Friesland, Wesermarsch, Ammerland und Cloppenburg, sowie Ostfriesland.

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Dass das Inferno letztendlich so schnell in den Griff zu bekommen war, lag vor allem am massiven Einsatz von Material und schweren Maschinen. „Das hatten wir in der Vergangenheit so nicht vorgebracht“, erläuterte Volker Sermond. Zudem hätten alle beteiligten Kräfte gut zusammengearbeitet: „Ein Rädchen hat ins andere gegriffen.“

 

Bei den Löscharbeiten waren zahlreiche Speziallöschkanonen und Wasserwerfer im Einsatz. Sie spitzten unablässig Wasser in das Altpapier, dass von Baggern, Raupen und Radladern umgeschichtet und auseinandergezogen wurden. „Ein großes Dankeschön gilt den Baumaschinenführern“, lobte Varels Stadtbrandmeister: „Sie haben ein Vielfaches ihres normalen Arbeitsmaßes geleistet. Das hat uns gewaltig entlastet.“ Und das unter erschwerten Bedingungen, denn die Löscharbeiten am glimmenden Papier hat eine enorme Rauch- und Ascheentwicklung ausgelöst.

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Das Feuer war am Pfingstmontag vermutlich bei Verladearbeiten durch einen Funkenflug ausgelöst worden. Der PKV entstand nach eigenen Angaben ein Schaden von 1,2 Millionen Euro.

Zusatz:

Auch wir aus der Wiefelsteder Wehr waren als teil der Kreisfeuerwehrbereitschaft Ammerland bei diesem Einsatz dabei. 24 Stunden löschen erforderte jede Menge Kraft und willen. Aber letztendlich haben wir den Kampf gewonnen.

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Dienstag 22/05/2018

Ehrenamt

Löschen bis ins hohe Alter?

Wiefelstede Vor gut einer Woche hat der Landtag in Hannover zugestimmt, das Brandschutzgesetz anzupassen. Damit wird die Altersgrenze von 63 auf 67 Jahre angehoben. Heiko Bruns, Gemeindebrandmeister in Wiefelstede, schüttelt den Kopf. „Nachwuchssorgen löst man nicht, indem man die Altersgrenze hinaufsetzt“, sagt der 55-Jährige.

Das geänderte Gesetz soll in erster Linie Freiwilligen Feuerwehren helfen, die in ländlichen Regionen Niedersachsens Nachwuchssorgen haben. Das liegt vor allem am demografischen Wandel. Bruns hält diesen Schritt für unverantwortlich. Das gesundheitliche Risiko sei zudem viel zu hoch. Außerdem werde das Problem so nicht gelöst, sondern nur verschoben.

Feuerwehrleute haben viel Rückhalt – Anderes System in Österreich

Starke Truppe: Rund 95 Prozent der Feuerwehrleute in Deutschland arbeiten ehrenamtlich. Sie helfen neben ihrer hauptberuflichen Arbeit – beispielsweise als Optiker, Mitarbeiter eines Unternehmens oder Landwirt. Für einen Einsatz müssen sie vom Arbeitgeber freigestellt werden, das verlangt das jeweilige Landesfeuerwehrgesetz.

Die Kommunen erstatten dann dem Arbeitgeber die Ausfallzeit. In Österreich ist die Freistellung nicht gesetzlich geregelt. Hier wird eher auf die Freiwilligkeit der Unternehmen gesetzt. Wer die Feuerwehr besonders bei der ehrenamtlichen Tätigkeit unterstützt, kann die Auszeichnung „Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber“ erhalten.

In Deutschland entstand 1835 die erste Feuerwehr. Heute kommt auf rund 80 Einwohner ein aktiver Kamerad. Gar keine schlechte Quote – im Gegensatz zu Großbritannien, hier ist das Verhältnis 10 000 zu 1.

In Deutschland müssen Städte über 100 000 Einwohner eine Berufsfeuerwehr vorhalten, selten gibt es Ausnahmen. Die Anzahl liegt bundesweit derzeit bei rund 100 Wehren. Im Gegensatz dazu gibt es 24 000 freiwillige Wehren.

Die Werkfeuerwehren muss ein Unternehmen mit überdurchschnittlichem Gefährdungspotential vorweisen. Beispielsweise Fabriken, Flughäfen oder Chemiewerke.

Ab dem 50. Lebensjahr müssen aktive Kameraden jährlich eine arbeitsmedizinische Untersuchung durchlaufen. Dazu gehört Radfahren, das Messen von Lungenvolumen und Blutdruck. Die älteren Aktiven werden nicht in erster Linie mit den Atemschutz-Aufgaben betreut, so Bruns. Es gebe aber auch Kameraden, die sich über die Änderung des Gesetzes freuen.

Bruns spricht sich statt der Erhöhung der Altersgrenze eher für die Erhöhung der Grundrente für ehrenamtlich tätige Feuerwehrleute aus. Diese langjährige Tätigkeit müsse irgendwie vergütet werden. Dies sei auch ein Zeichen der Wertschätzung dieser Arbeit. Schließlich stecken hinter der Freiwilligen Feuerwehr hohe Anforderungen, eine ganze Menge Arbeit und viele Stunden, in denen sich die Kameradinnen und Kameraden neben dem Hauptberuf noch mit dem Ehrenamt beschäftigen.

Auch Pressewart Friedrich Delmenhorst (50) sieht die Anhebung der Altersgrenze auf 67 kritisch. Eine solche Änderung bringe keine langfristige Lösung. Im Ammerland sei man aber auf einem guten Weg, vielmehr auf dem richtigen: Hier wird eine Menge in die Kinder- und Jugendarbeit investiert. Wichtig sei auch, gute Rahmenbedingungen für das Ehrenamt zu schaffen, auch was die Freistellung für Einsätze betrifft. Hier sollte der öffentliche Dienst Vorbild sein, betont Delmenhorst.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/kultur/wiefelstede-brauchtum-feuerwehr-stellt_a_50,1,2528832121.html

Dienstag 15/05/2018

Wiefelstede Schon Tradition hat das jährliche Pfingstbaumsetzen, zu dem die Freiwillige Feuerwehr Wiefelstede auch am kommenden Samstag, 19. Mai, wieder alle Interessierten herzlich einlädt. Los geht es um 19 Uhr beim Feuerwehrhaus in Wiefelstede, Thienkamp 102. Zu diesem Zeitpunkt soll zu den Klängen des Wiefelsteder Spielmannszuges Brass & More dann auch der Pfingstbaum aufgestellt werden, meldet die Einheit – und lädt dazu alle ein, die gemeinsam mit den Kameraden der Wehr in geselliger Runde feiern möchten. Zur Stärkung auch der Besucher werden wie gewohnt Getränke und Bratwurst angeboten.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-unfall-in-wiefelstede-motorradfahrer-nach-sturz-schwer-verletzt_a_50,1,2100397194.html

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http://www.feuerwehr-wiefelstede.de/administrator/index.php?option=com_content&view=article&layout=edit&id=26

Dienstag 03/04/2018

Wiefelstede Die Zuführung zu einem Spänebunker bei der Firma Holzkonzept Oltmanns am Wiefelsteder Kirchweg ist am Dienstagnachmittag aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wiefelstede, Mollberg, Gristede und Elmendorf wurden um 14.40 Uhr alarmiert und rückten mit zehn Fahrzeugen und 48 Mann zum Einsatzort aus. Unter Atemschutz und unter Einsatz der Drehleiter aus Elmendorf rückten die Feuerwehrleute dem Brand sowohl im Gebäude als auch von außen übers Dach zu Leibe. Nach gut 50 Minuten hatten sie das Feuer gelöscht und ein Ausbreiten verhindert. Personen wurden nicht verletzt. Die Schadenshöhe ist noch unklar.

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https://www.nwzonline.de/wiefelstede/wiefelstede-flohmarkt-in-der_a_50,1,271058685.html 

Montag 12/03/2018

Wiefelstede Einen gemeinsamen Flohmarkt veranstalten die Kinderfeuerwehr und die Jugendfeuerwehr Wiefelstede am kommenden Samstag, 17. März, in der Fahrzeughalle. In der Zeit von 14.30 bis 17 Uhr will der Feuerwehrnachwuchs dort von Kleidungsstücken bis Spielzeug, von Büchern bis Haushaltswaren alles anbieten, was ein Flohmarkt so hergibt. Eine Cafeteria will dabei mit Kaffee, Tee und Kuchen für die nötige Stärkung und die Gelegenheit zum Klönschnack sorgen.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/metjendorf-einsatz-in-metjendorf-brand-im-kuehlhaus-von-polar-frost_a_50,1,276490290.html

Metjendorf Zu einem Brand bei der Firma Polar Frost an der Ofenerfelder Straße in Metjendorf rückten am Samstagmorgen gleich vier Feuerwehren aus: Sie waren um 7.26 Uhr alarmiert worden. In dem Kühlhaus war nach ersten Ermittlungen ein Schaltkasten in Brand geraten. Versuche der Beschäftigten, das Feuer selbst zu löschen, waren gescheitert.

Die Freiwilligen Feuerwehren Metjendorf, Neuenkruge-Borbeck, Neusüdende und Wiefelstede rückten mit etwa 50 Mann aus. Am Einsatzort war starke Rauchentwicklung zu sehen. Die EWE schaltete den Strom ab. Die Feuerwehrleute drangen mit Atemschutz ins Gebäude vor und löschten das Feuer.

Da wegen der Rauchentwicklung ein Gesamtüberblick im Gebäude schwierig war, wurde es dann noch belüftet. Verletzt wurde nach Angaben vor Ort niemand. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt.

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Osterfeuer 2018

Nur dass ihr es nicht vergesst.Bald brennt das Osterfeuer wieder.
Die Freiwillige Feuerwehr Wiefelstede und die Schützenjugend Wiefelstede informiert.
Am 31.03.2018 wird an der Hollener Straße in Wiefelstede-Hassel um 19.00 Uhr das Osterfeuer angezündet. Eine Bratwurstbude und Getränkebuden runden mit Musik das Ganze ab. Für die kleinen Gäste wird neben dem üblichen Ostereierverteilen auch wieder die Feuerrinne für das Stockbrot angezündet. Wir freuen uns auf Euch.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-feuer-in-wiefelstede-fuenfkoepfige-familie-nach-brand-obdachlos_a_50,0,4225759273.html

Wiefelstede Bei einem Wohnhausbrand in der Straße Langerie in Wiefelstede ist am Dienstagabend ein Mann verletzt worden. Ein Nachbar war gegen 20.10 Uhr auf das Feuer aufmerksam geworden und alarmierte die Rettungskräfte. Zunächst ging ein unter dem Carport abgestelltes Auto in Flammen auf, dann aber griff das Feuer auf den Dachstuhl über. Der stand um kurz vor 21 Uhr in Vollbrand, sagt die Polizei in Bad Zwischenahn. Als der 47-Jährige Bewohner das Feuer mit eigenen Mitteln löschen wollte, zog er sich leichte Verletzungen zu.

Die Feuerwehr bekam das Feuer schnell unter Kontrolle. Ein Übergreifen auf andere Häuser drohe nicht, so die Polizei. Dennoch mussten Anwohner umliegender Häuser aus Sicherheitsgründen zeitweise die Gebäude verlassen, berichtete ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen.

Insgesamt befanden sich rund 100 Feuerwehr- und Rettungskräfte im Einsatz. Das Wohnhaus, in dem eine fünfköpfige Familie lebt, ist nicht mehr bewohnbar. Es wurde durch das Feuer sowie das eingesetzte Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen.

Am Abend suchten die Einsatzkräfte noch nach Glutnestern. Das nähere Gebiet um den Brandort wurde während des Großeinsatzes abgesperrt. Die Brandursache ist unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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STURM UND BRÄNDE HALTEN WEHR IN ATEM

Mittwoch 14.02.2018

WIEFELSTEDE Das vergangene Jahr begann für die Freiwillige FeuerwehrWiefelstede unruhig: Noch in der Nacht zum 1. Januar 2017 wurden die Kameraden und Kameradinnen um 0.20 Uhr alarmiert. Auf dem Gelände der Firma Plömacher waren durch einen Silvesterböller Papier- und Plastikquader in Brand geraten. Bis in die Vormittagsstunden war die Wehr vor Ort.

Auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Wiefelstede zog Ortsbrandmeister Dennis Koopmann am Montagabend Bilanz über das ereignisreiche Jahr 2017. In seinem Jahresbericht führte Koopmann neben dem großen Gefahrguteinsatz Ende Juni bei der Molkerei Ammerland mit dutzenden Kameraden auch den Einsatz nur einen Monat später an der Eisenstraße auf. Dort war eine Autowerkstatt in Brand geraten. Das gefährliche an diesem Einsatz war, so Koopmann, dass in einem Auto in der Werkstatt ein Gastank explodierte und der Tank durch die Wucht durch das Dach geschleudert wurde.

Ende September begann die Sturmsaison, die einsatztechnisch den Höhepunkt Anfang Oktober erreichte. Die Wiefelsteder Wehr war mit sämtlichen Fahrzeugen sowie einen Trecker mit 31 Kameraden für etwa neun Stunden im Einsatz. Insgesamt rund 60 Bäume wurden an diesem einen Tag von den Straßen der Gemeinde und darüber hinaus entfernt. Insgesamt musste die Wiefelsteder Wehr im vergangenen Jahr 41 Mal ausrücken, ein Großteil waren Brandeinsätze.

2018 soll ein Schwerpunkt in der Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern gesetzt werden, erklärte Koopmann. Hierzu gehört auch die Ausbildung der Kameraden im Bereich Gefahrgut.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden folgende Kameraden und Kameradinnen befördert: Jenny Peters zur Feuerwehrfrau, Tjark Klefer zum Feuerwehrmann, Heiko Petershagen zum Feuerwehrmann, Dennis Pille zum Oberfeuerwehrmann, Mathias Weigel zum Oberfeuerwehrmann, Tim Rosendahl zum Oberfeuerwehrmann, Moritz Riemer zum Oberfeuerwehrmann, Marcus Rapp zum Oberfeuerwehrmann und Marcel Meyer zum Löschmeister.

Der Nachwuchs in der Wiefelsteder Wehr ist gut aufgestellt: Nach aktuellem Stand sind 15 Kinder Mitglied in der Kinderfeuerwehr, über 20 Kinder stehen derzeit auf der Warteliste.

 
Tonia Hysky
Volontärin, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:

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