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News Spohle

 https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/ameisensaeure-spohle-wiefelstede-feuerwehr-raiffeisen-warengenossenschaft_a_50,9,3160200841.html

GROSSEINSATZ IN GEMEINDE WIEFELSTEDE

500 Liter Ameisensäure in Spohle ausgelaufen

SPOHLE Großeinsatz für die Feuerwehr bei der Raiffeisengenossenschaft in Spohle:

Gestern Vormittag um 10.38 wurde die Spohler Wehr alarmiert. Im Lager der Raiffeisengenossenschaft waren rund 500 Liter Ameisensäure ausgelaufen.

Bei Lagerarbeiten hatte ein Staplerfahrer mit der Gabel des Staplers versehentlich ein Leck in einen der Tanks geschlagen.

Als Ausmaß und Gefährlichkeit des Schadens sich für die Wehr deutlicher abzeichneten wurde nachalarmiert.
Am Ende waren 139 Feuerwehrleute fast aus dem ganzen Ammerland in Spohle im Einsatz. Darunter auch der technische Zug aus Elmendorf.

 

„So einen Einsatz hatten wir hier oben in Spohle noch nicht“, sagte ein Anwohner der Raiffeisenstraße, wo sich das Lager der Genossenschaft befindet.

In der Tat: Es war der dieses Jahr der bisher zweitgrößte Einsatz der Wehren im Ammerland nach dem Brand bei Metjendorfer Entsorger Plömacher im Frühjahr.

 Lob an Staplerfahrer

 Alarmiert wurde auch der Dekontaminationszug aus Aschhausen. Die Retter bauten unweit des Lagers eine Entgiftungsschleuse für die Retter auf.

Mit ihrer normalen Schutzkleidung durften die Wehrleute die Halle nicht betreten. Sie mussten in einen Vollschutzanzug samt Atemluftgerät steigen.

Die Anwohner wurden aufgefordert Fenster und Türen ihrer Häuser zu schließen. Gleichwohl standen nicht wenige von ihnen in ihren Vorgärten und verfolgten den Einsatz.

 

Trotz des Malheurs lobte die Feuerwehr den Staplerfahrer. „Er hat es noch geschafft, den Tank so schräg zu stellen, dass er nicht komplett ausgelaufen ist“,

berichtete Jürgen Scheel, stellvertretender Kreisbrandmeister des Ammerlandes.

Die Wehrleute haben verhindert, dass die Säure in den Kanal gelaufen ist, indem sie eine Sperre einrichteten.

Hinzugezogen wurde auch die Untere Wasserbehörde des Landkreises Ammerland.

Drei Mitarbeiter, die in dem Lager und dem dazugehörigen Büro beschäftigt sind, mussten die Räumlichkeiten so schnell wie möglich verlassen.

“Plötzlich war Hektik im Büro und wir sind raus. Dann war auch schon die Feuerwehr da“, berichtet eine Raiffeisen-Mitarbeiterin.

Man habe erst etwas gerochen, dann habe sie ein Kratzen im Hals gespürt, so die junge Frau. 

Niemand verletzt

Wirklich verletzt wurde durch das Auslaufen der Flüssigkeit niemand, hieß es seitens der Wehr.
Um 13.15 Uhr rollte der Wagen eines Entsorgungsfirma auf dem Gelände der Raiffeisengenossenschaft. Sie pumpte die Reste der Flüssigkeit aus dem Tank.

https://youtu.be/-F5zBIpJaQ8 

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 https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/ameisensaeure-spohle-fazit-der-feuerwehr-zum-einsatz-bei-raiffeisen_a_50,9,3204675348.html
 

RAIFFEISEN WARENGENOSSENSCHAFT IN SPOHLE

Schwerstarbeit unter Vollschutz beim Säureunfall

SPOHLE Der Schaden bei der Raiffeisen Warengenossenschaft Ammerland-Ostfriesland in Spohle hält sich in Grenzen.

„Das ist für uns ein Schaden im dreistelligen Bereich“, sagt Hermann Mammen, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Raiffeisen Ammerland-Ostfriesland. 

Wie unsere Redaktion berichtete, waren dort am Montag 500 Liter Ameisensäure ausgelaufen.
Der Fahrer eines Gabelstaplers hatte mit der Gabel des Fahrzeugs ein Leck in einen Tank gedrückt.

 

 

Die Feuerwehren aus dem Ammerland rückten mit fast 140 Kräften an. Ihnen gelang es zu verhindern, dass die ätzende Flüssigkeit in die Kanalisation floss.

„Das wäre wirklich katastrophal gewesen, wenn die Säure in den Kanal gelangt wäre“, sagt Heiko Pold, Sprecher der Wiefelsteder Feuerwehr.

Langwierige Einsätze

Noch einmal lobt Pold das Verhalten des Staplerfahrers. Der hatte nach der Kollision mit dem Tank dafür gesorgt,

dass das Behältnis nicht komplett auslief, indem er es mit dem Stapler schräg stellte.

Insgesamt sei der Einsatz von den Männern und Frauen der Ammerländer Feuerwehren professionell abgearbeitet worden.

„Es war so, wie wir immer geübt haben“, so Pold.

Hervorzuheben seien die Kollegen, die mit Atemschutz und in Vollschutz-Anzügen in der Halle tätig gewesen seien.

„Das ist Schwerstarbeit“, so Pold.

Gefahrguteinsätze seien immer eine spezielle und vor allem langwierige Sache, weiß Pold.
Die letzten Einsatzkräfte seien um kurz nach 15.30 Uhr in Spohle abgerückt.
Die Alarmierung erfolgte am Vormittag um 10.38 Uhr.
Man müsse als Feuerwehr erst einmal in Erfahrung bringen, was eigentlich ausgelaufen ist und wie der Stoff reagiere, so der Pressesprecher. 

Auch habe man nachalarmiert, weil man zu Beginn nicht wusste, wie weit sich der Einsatz noch ausweiten werde.

Keine Verletzten

Bei der Raiffeisen in Spohle wurde am Dienstag die Halle noch einmal gereinigt, wie Mammen sagte.

Der Geruch der Ameisensäure habe noch durch die Halle an der Raiffeisenstraße gewabert.

Die drei Mitarbeiter, die am Montag in dem Lager und dem angeschlossenen Büro gearbeitet hatten, seien unverletzt.

Auch bei den Wehrleuten habe niemand irgendwelche Schäden durch den Einsatz davongetragen, so Heiko Pold.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/wiefelstede-feuerwehrausschuss-wiefelstede-wehren-brauchen-planungssicherheit_a_50,8,4026526003.html

Wenn sich am heutigen Dienstag der Ausschuss für die Feuerwehren der Gemeinde in der Grundschule Metjendorf trifft (17 Uhr)

liegen den Mitgliedern zwei zusätzliche Anträge der SPD-Fraktion vor.

Die beziehen sich auf den Feuerwehrbedarfsplan, der in der Sitzung behandelt werden soll (NWZ berichtete).

 

„Uns sind manche Dinge in dem vorgelegten Konzept zu unkonkret“, bemängelt SPD-Fraktionsvorsitzender Jörg Weden.
Als Beispiel nennt er die Fahrzeugbeschaffung.
Hier konkret das Fahrzeug zur Gefahrgut-Bekämpfung,
das bei der Feuerwehr in Wiefelstede stationiert ist und für den Einsatz im gesamten Gemeindegebiet vorgesehen ist.
„Es ist das zweitälteste Fahrzeug, das die Wehr überhaupt hat“, sagt Weden.
Der Zustand werde als nicht „zukunftsweisend“ bezeichnet, schließlich ist das Vehikel Baujahr 1998.
„Hier braucht die Feuerwehr Klarheit, wann Ersatz beschafft werde. Kommendes Jahr oder das Jahr darauf“, fordert Weden. 
Das vermisse seine Fraktion in dem Bedarfsplan, so der Vorsitzende.

 

Zukunft des Feuerwehrwesens

Positiv werden die beiden Kinder- und Jugendfeuerwehren im Bedarfsplan hervorgehoben. Das sei wichtig, gerade im Hinblick auf die Zukunft des Feuerwehrwesens in der Gemeinde, schreibt die Fraktion. Erwähnt werde der Bedarf eines Bullis, um den Nachwuchs befördern zu können. „Hier können wir überlegen, wie eine zukünftige Fahrzeugbeschaffung für die Kinder- und Jugendfeuerwehren aussehen könnte“, so Weden. Die SPD-Fraktion schlägt vor, den Feuerwehr-Nachwuchs in Wiefelstede und Metjendorf mit einem eigenen Budget auszustatten. „Das könnte ähnlich wie bei den Schulen aussehen.“ Ergänzt werden könne dies durch ein Sponsoring. Schon heute würden die beiden Nachwuchswehren Mittel durch Sponsoring akquirieren. „Die Wehren hätten dann mehr Gestaltungsmöglichkeiten, aber auch mehr Verantwortung“, gibt Jörg Weden zu bedenken.

Das alles solle aber nicht in der Sitzung am heutigen Dienstag in der Mensa der Metjendorfer Schule beschlossen werden. Die SPD-Ratsfraktion schlägt vor, eine weitere Sitzung des Gremiums im September oder Oktober anzusetzen. „Dann sollten wir Nägel mit Köpfen machen. Sowohl in Sachen Fahrzeugbeschaffung als auch bei den Kinder- und Jugendfeuerwehren“, so Weden.

Würdigung der Kameradschaft

Was die SPD in dem Papier vermisst, sei eine Würdigung der guten Kameradschaft in den jeweiligen Ortswehren und das Verhältnis der sechs Wehren in der Gemeinde untereinander. „Aus dem Papier liest man keine Empathie für die Gemeinde“, bemängelt Jörg Weden. Ihm sei das alles zu technokratisch. Ebenfalls kritisch sieht er einen Passus, den die Gemeinde in die Beratungsvorlage geschrieben hat: „Kritisch kann hinterfragt werden, ob die bereits für die Berufsfeuerwehren aufgestellten Richtlinien und Standards auch immer für alle Bereiche der freiwilligen Feuerwehren übertragen werden müssen.“ „Bei einer Berufsfeuerwehr brennt es nicht anders als bei einer freiwilligen. Die Passage hätten sie sich besser gespart“, sagt der Fraktionsvorsitzende.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/wiefelstede-wiefelstedes-retter-auf-personalsuche-bei-feuerwehren-laeuten-alarmglocken_a_50,8,4213539341.html

WIEFELSTEDE Der neue Feuerwehr-Bedarfsplan für die Gemeinde Wiefelstede stellt Wehrführung und Verwaltung vor einige Aufgaben.

Bürgermeister Jörg Pieper nannte das Papier „ein Aufgabenheft für die nächsten zehn Jahre.“

 

Großen Raum nahmen bei der Präsentation von Brandschutz-Ingenieur Manfred Fennen im Feuerwehrausschuss die möglichen Fusionen der Wehren Metjendorf und Neuenkruge/Borbeck und Spohle und Mollberg ein. „Solche Veränderungen sind nur mit der Wehr zu machen“, so der Fachmann. Vor allem in Metjendorf dränge die Zeit. Weil das Feuerwehrhaus den Wehrleuten des Ortes eigentlich nicht mehr zumutbar sei, müsse ein neues her. In diesem Zusammenhang stelle sich dann die Frage, welchen Weg man mit Neuenkruge/Borbeck gehen wolle, so Fennen. Er riet: „Gehen Sie in ehrliche Gespräche miteinander.“

 

Weiterer Stellplatz

Ein weiterer Grund, der für Fennen für eine Fusion der beiden Südwehren spricht, sei die Tagesverfügbarkeit von Kräften. „In Neuenkruge haben wir eine Tagesverfügbarkeit von gerade einmal acht Einsatzkräften.“ Sollte Neuenkruge/Borbeck sich für die Eigenständigkeit entscheiden, müsse in Neuenkruge ein weiterer Stellplatz für ein Fahrzeug geschaffen werden, berichtete Fennen.

Im Gespräch mit der NWZ sagte Gemeindebrandmeister Heiko Bruns, dass die Feuerwehrleute offen in die Gespräche gingen. „Mein Feuer, dein Feuer, die Zeiten sind vorbei“, sagte Bruns. Zum 30. September will er bei dem Thema ein großes Stück weiter sein.

Mehr Zeit lassen kann man sich in Sachen Fusion im Norden der Gemeinde. Wie es dort weitergeht, hängt eigentlich am Bau der Autobahn 20. „Wenn die Autobahn in Dringenburg irgendwann mal angekommen ist, braucht der Norden eine Stützpunktwehr“, so Manfred Fennen. Entweder die beiden Wehren gehen zusammen oder eine der beiden Ortswehren wird zur Stützpunktwehr „aufgerüstet“, stellte Fennen die Möglichkeiten dar. Da sollen nach dem von Heiko Bruns präsentierten Zeitfenster erste greifbare Ergebnisse Ende Januar kommenden Jahres auf dem Tisch liegen.

Mit Planungen beginnen

Bürgermeister Jörg Pieper kündigte an, dass man in der Verwaltung im kommenden Jahr mit den Planungen für ein neues Feuerwehrgerätehaus in Metjendorf beginnen werde. „Egal ob mit oder ohne Neuenkruge“, so Pieper. Bei den Wehren Mollberg und Spohle habe man mehr Zeit.

 

Manfred Fennen wies auch darauf hin, dass die Wehr der Gemeinde insgesamt in Zukunft mehr Mitglieder benötige, um die Fahrzeuge ausreichend besetzen zu können. „Mitgliedergewinn ist ein großes Thema für uns“, so der Gemeindebrandmeister. Wie er neue Aktive akquirieren will, da habe er auch noch kein Patentrezept. „Wir müssen Werbung machen“, so Heiko Bruns. Ein Weg sei auch, eine attraktive Kinder- und Jugendfeuerwehr zu bieten. Das funktioniere in Wiefelstede und Metjendorf. Je ländlicher es werde, desto schwieriger werde es, Kinder- und Jugendwehren aufzustellen, so Bruns. Er sagt auch: „Wenn nur dreißig Prozent aus den Jugendwehren bei uns hängen bleiben, dann ist uns schon viel geholfen.“

 

Auf die Wichtigkeit der Kinder- und Jugendwehren machte auch noch mal die SPD-Fraktion aufmerksam. Die kam dem Fraktionsvorsitzenden Jörg Weden zu kurz im Feuerwehr-Bedarfsplan (NWZ berichtete).

Weil die ganze Thematik des Planes so aufwendig und finanzintensiv ist, will sich das Gremium noch einmal im Herbst damit befassen.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/metjendorf-lagerhalle-in-flammen-grossbrand-in-metjendorf-sieben-verletzte_a_50,8,598497934.html

METJENDORF Es war der größte Einsatz der hiesigen Feuerwehren in diesem Jahr:

Am Mittwochvormittag stand der vordere Teil einer 1600 Quadratmeter großen Halle des Metjendorfer Entsorgungsbetriebes Plömacher lichterloh in Flammen.

Gepresste Altpapierballen waren laut Feuerwehr in Brand geraten. Die eigentliche Brandursache ist noch unklar.

Sieben Menschen wurden bei dem Unglück verletzt: Ein Feuerwehrmann erlitt Schnittverletzungen.

Sechs weitere atmeten Rauch ein. „Einer von ihnen musste mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus“, berichtete Heiko Pold, Sprecher der Wiefelsteder Feuerwehr.

 

 

Am Unglücksort waren die Löschgruppen aus Wiefelstede, Metjendorf, Gristede, Neuenkruge, Rastede,

Elmendorf sowie Retter der Berufsfeuerwehr Oldenburg im Einsatz. Unterm Strich waren 112 Feuerwehrleute mit dem Brand beschäftigt.

30 Rotkreuzler kümmerten sich um die Versorgung der Brandbekämpfer mit Getränken und Essen.

„Wir haben bis zu 5300 Liter Wasser in der Minute auf und in die Halle gepumpt“, sagte Heiko Pold.
 
Neben dem Gebäude nahmen auch noch Fahrzeuge von Plömacher zum Teil erheblichen Schaden.
 
Darunter Autos, Radlader und Bagger, so Pold. Am Nachmittag sah sich ein Statiker die Brandruine wegen möglicher Einsturzgefahr an.
 
Die Metjendorfer Landstraße war auf einer Länge von gut 200 Metern gesperrt.
 
Die Polizei forderte auf, Fenster und Türen zu schließen.
 
Der dichte, schwarze Rauch hüllte sogar Teile Oldenburgs ein. Der Einsatz der Wehren dauerte bis in den späten Abend.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/metjendorf-kripo-bei-ploemacher-in-metjendorf-wie-konnte-es-zu-dem-verheerenden-brand-kommen_a_50,8,670662023.html

METJENDORF Am frühen Nachmittag fahren am Donnerstag Brandermittler der Westersteder Kriminalpolizei

auf den Hof des Entsorgers Plömacher an der Metjendorfer Landstraße.

Kriminal-Hauptkommissar Frank Bärschneider und sein Kollege Kommissar Daniel Frickhof sollen die Ursache des Feuers ermitteln,

dessen Rauchsäule am Mittwoch fast im ganzen Ammerland zu sehen war.

„Wir stehen hier noch ganz am Anfang der Ermittlungen“, so Bärschneider.

Die Geschichte sei keine Sache von ein paar Stunden. Es werde Tage dauern, bis sie die Ursache des Großbrandes ermittelt hätten,

so der Kripobeamte. „Das wird ein echtes Puzzlespiel.“

Spezialisten arbeiten nach Ausschlussprinzip

Die Spezialisten gehen dabei nach dem Ausschlussprinzip vor.

Will heißen: Zunächst prüfen sie, ob es ein Ereignis von außen war, das zum Brand geführt hat. Beispielsweise ein Blitzeinschlag.

Dann schauen sie, ob möglicherweise ein technischer Defekt verantwortlich für das Unglück war.

„Haben Mäuse ein Kabel angeknabbert, das dann blank lag“, nennt Bärschneider ein Beispiel.

Zunächst einmal schauen sich die Beamten die beiden ausgebrannten Hallen von außen an und machen Fotos.

„Wir wissen noch nicht, ob wir heute da rein gehen“, sagt Bärschneider. Die Halle sei einsturzgefährdet, was ihre Arbeit nicht leichter mache, so der Polizist.

Die Halle ist eine Stahlkonstruktion, die mit Blechen verkleidet war.

„Der Stahl ist durch das Feuer extrem heiß geworden. Dadurch verliere er seine Stabilität, werde weich wie Butter und verbiege sich, weiß der Kripomann.

Feuerwehr muss immer wieder nachlöschen

Auch die Feuerwehr ist Donnerstag immer noch auf dem Gelände präsent. Sie war weiter mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.

Denn: In gepressten Ballen lagerte in der Halle Altpapier. Das hatte sich am Mittwochvormittag entzündet.

Die Glut fraß sich durch den Block, das Wasser konnte kaum bis ins Innere vordringen.

Noch Donnerstagmittag zogen Bagger Blöcke auseinander, beförderten das Papier vor die Ruine der Halle, wo es abgelöscht wurde.

„So ging das am Mittwoch ab 21 Uhr die ganze Nacht“, sagt Feuerwehrsprecher Heiko Pold.

Um Mitternacht herum wechselte die Gemeinde-Wehrleitung noch einmal Teams. „Frische“ Retter aus Spohle und Wahnbek ersetzten abgekämpfte Kollegen.

 

Am späten Mittwochnachmittag war der Verdacht aufgekommen, dass durch das Feuer in der Halle eingebautes Asbest freigesetzt wurde.

Der Gefahrtrupp aus Elmendorf wurde hinzugezogen, so Pold. Eine Probe des verdächtigen Materials wurde umgehend zu einem Labor gebracht,

das konnte schnell Entwarnung melden. Unterm Strich nannte Pold den Einsatz umfangreich.

Es sei aber alles gut und routiniert abgearbeitet worden.

Auch Vertreter der Baubehörde des Landkreises schauten sich Donnerstag bei Plömacher um und tauschten sich mit der Unternehmerfamilie aus.

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https://www.nwzonline.de/westerstede/westerstede-einsatz-in-westerstede-grossaufgebot-loescht-scheunenbrand-in-petersfeld_a_50,7,4131810426.html

Sonntag 19.04.2020

EINSATZ IN WESTERSTEDE

Großaufgebot löscht Scheunenbrand in Petersfeld

WESTERSTEDE Eine große Scheune ist am Samstagmittag in Petersfeld in Westerstede (Kreis Ammerland) abgebrannt.

Die Alarmierung zu dem Einsatz in der Alpenrosenstraße erfolgte gegen 12.30 Uhr, berichtet die Polizei.

Der Hof, zu dem die Halle mit eingelagertem Heu und Stroh gehört, sei unbewohnt. Auch Tiere befanden waren nicht untergestellt.

Während der Löscharbeiten war das Gebiet weiträumig abgesperrt.

Wegen der starken Rauchentwicklung waren Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Um 13.34 Uhr meldete die Feuerwehr, dass der Brand unter Kontrolle sei.

Zur Brandursache und Schadenshöhe liegen noch keine Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen laufen.

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/spohle-ehrung-fuer-heinrich-borchers-ein-leben-fuer-die-freiwillige-feuerwehr-spohle_a_50,7,1485273323.html

Mittwoch 19.02.2020

 70 Jahre Treue zur Feuerwehr Spohle: 

Dafür ist Brandmeister Heinrich Borchers ausgezeichnet worden.

Der rüstige 89-Jährige kann auf eine aufregende Feuerwehrlaufbahn zurückblicken.

Er war nicht nur 27 Jahre der Ortsbrandmeister in Spohle, sondern darf auch seit 1993 den Titel Ehrenortsbrandmeister führen.

 

Als Träger verschiedener Auszeichnungen vom Niedersächsischen Feuerwehrverband bis hin zur Ehrennadel des Deutschen Feuerwehrverbandes,
konnte sich Heini Borchers, wie er liebevoll in der Spohler Wehr genannt wird, über eine weitere Ehrung freuen.
Der Kreisbrandmeister des Landkreises Ammerland, Andree Hoffbuhr, überreichte sie dem Jubilar unter stehenden Ovationen der Gäste.

 

In seiner Laudatio berichtete Hoffbuhr aus alten Berichten der NWZ.

Darin wurde immer wieder von Heinrich Borchers und der Spohler Feuerwehr berichtet.

Auch Wiefelstedes Bürgermeister Jörg Pieper überbrachte Glückwünsche und Dank aus der Gemeinde.

In plattdeutscher Sprache konnte er so manches aus der Familie Borchers, mit der er auch privat verbunden ist, berichten.

So galt der Dank nicht nur dem Jubilar, sondern auch seiner Eherau Helga, die ihn ja immer hat gehen lassen, wenn Heini zur Feuerwehr musste.

„Manchmal war ich ganz schön vergrellt, wenn es so lange dauerte bis er wiederkam“, witzelte Helga Borchers.

Den Glückwünschen schloss sich auch der Gemeindebrandmeister der Feuerwehren Wiefelstede gerne an.

Auch er konnte auf Platt so manche Anekdote von Heinrich Borchers aus 70 Jahren Feuerwehr berichten.

Einige Einsätze und viele tatkräftige Aktivitäten sind dem Jubilar heute anzurechnen.

Er bedankte sich mit den Worten „Ich wünsche der Feuerwehr Spohle all das Beste.“

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https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/spohle-jahresversammlung-der-spohler-retter-spohler-feuerwehr-mit-weniger-einsaetzen_a_50,7,1419603141.html

Dienstag 18.02.2020

JAHRESVERSAMMLUNG DER SPOHLER RETTER

 Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Spohle:

Neben den aktiven Mitgliedern der Wehr waren auch viele der Alterskameraden gekommen,

um sich den Bericht über das abgelaufene Jahr von Ortsbrandmeister Dennis Kuhlmann anzuhören.

 

Der Bericht zeigte das Geleistete der Wehrleute in Spohle auf. 2675 Dienststunden konnten verzeichnet werden.
Mit 16 Einsätzen hatte die Wehr zwei Einsätze weniger als im Vorjahr.
Auch wenn die Anzahl der Einsätze an dieser Stelle leicht rückläufig ist, gab es genug zu tun im vergangenen Jahr.

 

32 aktive Feuerwehrleute

Vom Schwelbrand bis zur Gemeindeübung oder die Verkehrsabsicherung beim Laternelaufen des Kindergartens,

die Männer der Wehr waren sehr gefragt. Das bestätigte auch Wiefelstedes Gemeindebrandmeister Heiko Bruns und wünschte,

genauso wie der Kreisbrandmeister Andre Hoffbuhr, den Wehrleuten ein erfolgreiches Jahr 2020.

Der Einheit Spohle gehören zur Zeit 32 aktive und zwölf Mitglieder der Altersabteilung an.

Auch gab es an diesem Abend wieder Beförderungen bei der Spohler Feuerwehr: Keven Hoots wurde zum Oberlöschmeister befördert.

Markus Mitwollen zum Oberfeuerwehrmann.

Julian Rehme und Niklas Siefken sind durch den Spohler Ortsbrandmeister Dennis Kuhlmann zu Feuerwehrmännern befördert worden.

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https://www.nwzonline.de/plus/spohle-schwelbrand-in-spohle-feuer-nach-einbruch-in-backstube-entfacht_a_50,7,1178759617.html

Donnerstag/Freitag 13.02.2020/14.02.2020

Der Einbruch in eine Bäckerei im Wiefelsteder Ortsteil Spohle endete am Mittwochmorgen mit einem Schwelbrand in der Mehlkammer.

Nach Angaben der Rasteder Polizei hätten Nachbarn gegen 8.15 Uhr Brandgeruch wahrgenommen.

Die Bäckerei hat zurzeit wegen Betriebsferien geschlossen, die Betreiber waren nicht vor Ort.

Die Nachbarn alarmierten die Feuerwehr. Die rückte mit acht Fahrzeugen und 49 Einsatzkräften aus Spohle, Mollberg, Wiefelstede und Metjendorf an.

Die Täter hatten in der Nacht zuvor ein Fenster eingeschlagen und waren in die Mehlkammer eingestiegen, um in den Bäckerei-Laden zu gelangen.

Der Bäckerei-Lebensmittelladen ist der Nahversorger im Ort. An der Feuerschutztür zwischen Mehllager und Backstube blieben die Einbrecher hängen.

Wie der anschließende Brand entstanden ist, kann die Polizei nicht sagen.

Vielleicht durch eine weggeworfene Zigarettenkippe, vielleicht auch durch eine chemische Reaktion der Backmittel.

Durch das eingeschlagene Fenster löschten die Feuerwehrleute den Schwelbrand schnell.

Sowohl Backstube als auch das Ladenlokal sind vom Rauch in Mitleidenschaft gezogen worden.

Hinweise nimmt die Polizei in Rastede unter 04402/92440 entgegen.

https://www.nwzonline.de/plus/spohle-feuerwehreinsatz-in-spohle-wieder-schwelbrand-in-baeckerei_a_50,7,1235608599.html

 Gegen 15.30 Uhr heulten Donnerstagnachmittag in Spohle erneut die Sirenen:

Wieder war ein Feuer in der örtlichen Bäckerei ausgebrochen.

Und wieder kokelte es in der Mehlkammer.

Bereits am Mittwochmorgen löschte die Feuerwehr dort einen Schwelbrand (NWZ berichtete).

Am Mittwoch war dem Brand ein Einbruch vorausgegangen. Der oder die Täter waren durch ein eingeschlagenes Fenster in das Mehllager gelangt.

Sie wollten offenbar den angeschlossenen kleinen Lebensmittelladen der Bäckerei ausräumen.

Weit kamen sie nicht. Die stählerne Feuerschutztür zwischen Mehlkammer und Backstube verhinderte ein Weiterkommen der Ganoven.

Über die Brandursache konnte die Polizei nichts sagen.

Eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe oder eine chemische Reaktion der Backmittel zogen die Ermittler in Erwägung.

 

Der Brand am Donnerstagnachmittag sei hingegen eindeutig auf eine chemische Reaktion der Backzutaten zurückzuführen,

so der Westersteder Brandermittler Ralf Zimmermann am Donnerstagnachmittag.

Dass er vor Ort war, hat womöglich Schlimmeres verhindert. „Ich wollte mir den Brandort noch einmal anschauen, um zu prüfen, was wirklich genau gebrannt hat.“

Dazu verabredete er sich mit einer Freundin der Bäckerfamilie an dem Geschäft.

„Als ich gegen 15.30 Uhr hier ankam, sah ich schon den Rauch aus der Fensterabdichtung quillen“, berichtet die Frau. Umgehend alarmierte sie die Feuerwehr.

Eine andere Ursache als eine chemische Reaktion kann Ralf Zimmermann insofern ausschließen, da sich am Gebäude keine weiteren Einbruchspuren feststellen ließen.

„Da ist im Gegensatz zu Mittwoch diesmal niemand in der Mehlkammer gewesen“, so Zimmermann.

Der Beamte hatte sich am Donnerstag mit dem Landeskriminalamt in Verbindung gesetzt.

Er wollte mit einem Spezialisten erörtern, was am Mittwoch den Brand in der Mehlkammer ausgelöst haben könnte.

„Leider war der Kollege gestern nicht zu erreichen“, so Ralf Zimmermann.

Wie am Mittwoch waren die Wehren Spohle, Mollberg und Wiefelstede mit 50 Mann im Einsatz. 

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-feuerwehr-wiefelstede-wenig-braende-viele-unfaelle_a_50,6,3684933638.html

Montag 06.01.2020

WIEFELSTEDE 140 Einsätze verzeichnete die Gemeindefeuerwehr Wiefelstede im Jahr 2019. „Meistens waren es Verkehrsmeldungen.

Rein brandtechnisch war es ein ruhiges Jahr“, resümiert Heiko Pold, der seit Anfang Dezember 2019 Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede ist.

Er folgt damit auf Friedrich Delmenhorst. „Besonders sticht natürlich die große Waldbrandübung heraus,

die in der Größenordnung sonst nicht in unserer Gemeinde vorkommt“, sagt der neue Pressesprecher.

 

• Waldbrandübung

 

Mehr als 200 Feuerwehrmänner und -frauen aus der Gemeinde Wiefelstede und von der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Ammerland kamen zu der Waldbrandübung in den Gristeder Büschen zusammen. „Wichtig war für uns, dass die freiwilligen Feuerwehrleute Wassertransport über eine lange Strecke üben“, berichtet Gemeindebrandmeister Heiko Bruns. Außerdem betont er: „Unter all den Einsatzkräften die richtige Übersicht zu behalten, war auch ein Schwerpunkt dieser Übung.“

 

• Modernisierung

 

Mit einem neuen Feuerwehrauto und Feuerwehrhaus wurde die Feuerwehreinheit Gristede Anfang 2019 modernisiert.

„Das neue Feuerwehrauto hat einen größeren Tank und eine leistungsfähigere Pumpe“, berichtet der Gemeindebrandmeister. Das alte Feuerwehrauto hatte ein Fassungsvermögen von 600 Litern, das neue 1000 Liter mehr (insgesamt 1600 Liter). Das neue Feuerwehrhaus in Gristede ist notwendig geworden, da die Räumlichkeiten im alten Haus sehr beengt waren. Sportverein, Kindergarten und Feuerwehr waren dort zusammen untergebracht. „Das Gebäude war mit der Zeit zu klein. Um alles unter ein Dach zu bringen, passte es nicht mehr“, führt Heiko Bruns weiter aus.

 

• Neue Stellvertreter

 

Des Weiteren hat es an drei Standorten der Wiefelsteder Wehren Führungswechsel bei den drei stellvertretenden Ortsbrandmeistern gegeben.

Bei der Feuerwehr Gristede löste Christian Schmidt Jens Gerdes ab.

In der Feuerwehreinheit Neuenkruge-Borbeck folgt Henning Diers auf seinen Vater Ralf.

Bei der Feuerwehr Wiefelstede löste Maik Hillen den bisherigen Stellvertreter, Wilfried Klefer, ab.

 

• A20 Planungen

 

Neben den personellen Neubesetzungen, der großen Waldbrandübung und den Modernisierungsmaßnahmen bei der Feuerwehreinheit Gristede,

waren die Planungen für den Bau der „Küstenautobahn“ (A20) ein großes Gesprächsthema der Wiefelsteder Feuerwehren.

„Wir müssen der Frage nachgehen, ob wir für diese Autobahnpassagen richtig aufgestellt sind.

Das hat uns sehr beschäftigt“, sagt der Gemeindebrandmeister Heiko Bruns.

 

• sonstige Teilnahmen

 

Des Weiteren gehört die Teilnahme am örtlichen Geschehen auch zum Tagesgeschäft der sechs Wiefelsteder Ortswehren.

Das Pfingstbaumfest, das Schützenfest, der Tag der Retter und ein verkaufsoffener Sonntag gehörten zum Feuerwehr-Jahr 2019.

Außerdem war die Metjendorfer Feuerwehr Ausrichter des Gemeindewettkampfes.

Bei dem Wettkampf ging auch Bürgermeister Jörg Pieper als Mitglied mit an den Start.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/gristede-grossuebung-in-gristede-feuerwehren-fit-fuer-moegliche-waldbraende_a_50,6,387005578.html

Sonntag 13,10,2019

 Gegen 8.30 Uhr am Sonntagmorgen schrillten die ersten Sirenen in Gristede. Die Freiwillige Feuerwehr wurde zu einem Waldbrand an der Straße Langenfurth gerufen. Schnell bemerkten die eintreffenden Feuerwehrkameraden, dass das Ausmaß größer war als angenommen. So wurden auch die anderen Wehren der Gemeinde Wiefelstede und darüber hinaus die Kreisfeuerwehrbereitschaft Ammerland angefordert.

Der Förster, der den Brand zuerst entdeckt und gemeldet hatte, rutschte auf einem Waldweg mit seinem Auto in einen Graben, wobei sich der Pkw überschlug und den Fahrer einklemmte. Deshalb musste auch das Deutsche Rote Kreuz Wiefelstede angefordert werden. Insgesamt waren gut 220 Helfer vor Ort, 40 Fahrzeuge wurden für die verschiedenen Maßnahmen eingesetzt.

Eine Brandübung dieser Art und Größenordnung hat die Gemeinde Wiefelstede so noch nicht erlebt. Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr sah diese Übung als sehr sinnvoll an, befürchtet er doch, dass in den kommenden Jahren aufgrund der Wetterveränderungen die Gefahr von Waldbränden auch in unserer Region steigt. „Diese Übung dient dazu, Abläufe in einem solchen großen Rahmen einzuüben und zu sehen, wo es noch Schwachstellen gibt, um diese zu minimieren.“

Nachdem die ersten Feuerwehreinheiten mit der Brandbekämpfung begonnen hatten, wurde bei einer Lagebesprechung das weitere Vorgehen erörtert. Einsatzleiter Ortsbrandmeister Torsten Hots von der Freiwilligen Feuerwehr Gristede machte dabei deutlich, dass beim Ablauf dieser Gemeindebrandübung der Feuerwehren aus Wiefelstede zusammen mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft die Qualität statt Quantität im Mittelpunkt steht. „Wir haben den Bereich in vier Abschnitte aufgeteilt, so dass eine bessere Koordination möglich ist. Die Tatsache, dass relativ wenige Meldungen in der Einsatzzentrale auflaufen, zeigt, dass gut und intensiv gearbeitet wird und jeder Bereich die ihm zugewiesenen Aufgaben wie vorgesehen abarbeitet.“

Nach gut zweieinhalb Stunden wurde die Übung beendet, aus der auch der Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft, Thorsten Prüsener, seine Erkenntnisse ziehen konnte. Von der Alarmierung dieser Einheit, die sich aus Mitgliedern der 23 Freiwilligen Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Ammerland zusammensetzt, bis zum Eintreffen am Brandort, waren vielleicht 30 Minuten vergangen.

Mit den gebotenen Möglichkeiten wie Wasserförderung, technische Hilfeleistungen, Wassertransport und Logistik wurden die Wiefelsteder Wehren unterstützt. „Die Zusammenarbeit hat sehr gut geklappt“, konnte Prüsener ein positives Fazit ziehen. Dazu zählte auch der Kranwagen der Elmendorfer Zentrale, der das verunfallte Auto aus dem Graben hievte.

Bei der anschließenden Besprechung im Feuerwehrhaus Gristede gab es neben der Aufarbeitung der Übung auch Grund zum Feiern. Thorsten Prüsener hatte die Ehre, den gut 120 Feuerwehrkameraden, die im letzten Jahr bei der Bekämpfung des Moorbrandes in Meppen eingesetzt wurden, Erinnerungsmedaillen zu überreichen. Die anwesenden Ortsbrandmeister nahmen sie in Empfang, um sie weiterzureichen.

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Am Freitag den 16.08.2019 findet der Freundschaftswettkampf

der Wiefelsteder Feuerwehren in Metjendorf statt.

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Donnerstag 14.02.2019

Feuerwehr Spohle

Zahl der Einsatzstunden hat sich verdoppelt

Spohle Die Ortsfeuerwehr in Spohle blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Dies wurde im Bericht des Schriftführers Gerold Büntemeyer auf der Jahreshauptversammlung am Dienstagabend deutlich. „Insgesamt wurden von den Einsatzkräften 3537 Dienststunden geleistet.“

 

Obwohl sich die Anzahl der Einsätze nur um einen auf 18 erhöht hat, haben sich die Einsatzstunden fast verdoppelt, von 525 auf 917. „Der Grund hierfür waren die zwei Großeinsätze im Mai bei der Papier- und Kartonfabrik Varel und beim Moorbrand in Meppen“, erklärte Büntemeyer. Weitere Einsätze waren beispielsweise ein Verkehrsunfall am 6. März, bei dem eine Person aus einem zerstörten Fahrzeug befreit werden musste.

Während der 26 regulären Dienstabende wurden insgesamt 756 Dienststunden verbucht. „An erster Stelle standen mehrere Übungen mit verschiedenen Gerätschaften wie zum Beispiel dem Belüftungsgerät, dem Boot und den Pumpen“, berichtete Büntemeyer. Bei zusätzlichen Arbeiten und Veranstaltungen wurden 1864 Stunden verbucht. Einer der Höhepunkte war der Gemeindewettkampf, bei dem die Spohler Wehr Erster wurde.

Die Feuerwehr konnte zudem Julian Rehme als neues Mitglied begrüßen und zählt nun 33 Aktive und elf Mitglieder in der Altersabteilung.

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Dienstag 02.10.2018

Engagement gewürdigt

Bericht NWZ

Ehrungen gab es jetzt bei der Freiwilligen Feuerwehr Spohle. Im Feuerwehrgerätehaus wurde in einer Feierstunde dem langjährigen Ortsbrandmeister, Brandmeister Harald Müller, das Niedersächsische Ehrenzeichen für 40-jährige Dienste im Feuerlöschwesen verliehen. Müller hatte zum 1. Juni 2018 auf eigenen Wunsch sein Amt als Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Spohle niedergelegt. Er war rund zehn Jahre nach seinem Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr Spohle bereits 1988 zum stellvertretenden Ortsbrandmeister ernannt worden. Nach weiteren 15 Jahren wurde er 2003 Ortsbrandmeister. In seine Dienstzeit fielen neben einer Vielzahl von Einsätzen die Neubeschaffung von zwei Löschfahrzeugen und die umfangreiche Sanierung des Feuerwehrbereiches im Dorfgemeinschaftshaus in Spohle. Als Nachfolger im Amt des Ortsbrandmeisters wurde Oberlöschmeister Dennis Kuhlmann ernannt.

Hauptfeuerwehrmann Heino Bülter wurde die Ehrennadel des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes in Silber verliehen. Der Feuerwehrmann scheidet nach 43 Jahren aus dem aktiven Dienst aus und wechselt in die Altersabteilung. Die Ehrungen nahmen der stellvertretende Kreisbrandmeister Heino Brüntjen, Gemeindebrandmeister Heiko Bruns und Bürgermeister Jörg Pieper vor.

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Donnerstag 27.09.2018

Übung

Damit im Ernstfall alles klappt

Wiefelstede Ein elektronischer Hubwagen, um Paletten von einem Lkw in die Lagerhalle zu befördern, gerät auf dem Laster in Brand und muss so schnell wie möglich gelöscht werden, bevor das ganze Fahrzeug in Flammen steht. Ein „Angriffstrupp“, bestehend aus zwei Feuerwehrleuten mit Atemschutzgeräten, geht in den Lkw hinein und löscht das Feuer. Ein „Sicherungstrupp“ mit zwei weiteren Personen bleibt vor dem Lkw und sichert somit die Einsatzkräfte.

Was am Dienstagabend glücklicherweise eine Übung der sechs Ortsfeuerwehren aus der Gemeinde war, ist bereits so passiert. Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen: „Die ausgebildeten Atemschutzgeräteträger müssen jedes Jahr eine solche Übung bestehen“, erklärt Heiko Pold, Pressesprecher für die Feuerwehren der Gemeinde.

Wo die Übung stattfindet, entscheidet die Wehr, die das Ganze organisiert. In diesem Jahr war dies die Wehr aus Neuenkruge-Borbeck: „Wir haben uns für den Hof der Logistikgesellschaft von Edeka an der Autobahn entschieden, weil wir hier auch häufiger zu Einsätzen ausrücken müssen und sämtliche denkbaren Szenarien simuliert werden können“, sagt Ortsbrandmeister Gerriet Meyer.

Drei Szenarien wurden von den 45 Atemschutzgeräteträgern aus der gesamten Gemeinde durchgespielt, insgesamt waren 60 Einsatzkräfte vor Ort: „Im ersten Fall brennt ein Schaltschrank auf dem Dach des Gebäudes. Die Verrauchung muss lokalisiert und der Schrank dann gelöscht werden“, erläutert Pold.

Anschließend gehen die zwei Trupps weiter zu einem brennenden Sprinklerraum, in dem sie nach einer vermissten Person suchen sollen. „Dabei verunglückt eine Person des Angriffstrupps und muss vom Sicherungstrupp gerettet werden“, beschreibt Pold die Übung.

Gemeindeatemschutzwart Sven Neumann von der Feuerwehr Metjendorf ist das Simulieren dieses Szenarios besonders wichtig: „In diesem Jahr haben wir den Fokus auch auf die Rettung der eigenen Kräfte gelegt. Im Ernstfall ist es wichtig, dass wir uns gegenseitig retten können, wenn beispielsweise die Luft in der Sauerstoffflasche nicht mehr ausreicht.“ Danach geht es weiter zum brennenden Hubwagen.

Die schlechte Sicht, die im realen Einsatz aufgrund des Rauchs in den Räumen herrscht, wurde bei der Übung mit einer Folie vor dem Visier der Atemschutzmasken simuliert. Nach rund zwei Stunden haben alle Atemschutzgeräteträger die Übung erfolgreich absolviert.

Der besondere Dank der Feuerwehrleute ging an die Edeka-Logistikgesellschaft, die ihr Gelände zur Verfügung stellte und die Einsatzkräfte im Anschluss an die Übung mit Getränken sowie Salat und Frischem vom Grill versorgte. Auch die Organisatoren zogen ein positives Fazit.

 

Ein Video sehen Sie unter   https://www.nwzonline.de/videos/23nmnrhp7qi_a_50,2,2488927027.html

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/wiefelstede-uebung-in-wiefelstede-wenn-die-feuerwehr-im_a_50,2,1211264705.html

Mittwoch 22/08/2018

Übung In Wiefelstede

Wenn die Feuerwehr im Trüben fischt . . .

Wiefelstede Personen retten – in Situationen, in denen man nicht weiß, wo sie sind. Und in denen man zudem nicht viel sehen kann, wenn der Qualm eines Feuers oder Dunkelheit die durch eine Atemschutzmaske ohnehin eingeschränkte Sicht zusätzlich erschweren. Auch das müssen die Freiwilligen Feuerwehren inklusive der Kommunikation ständig üben. Die sechs Feuerwehren der Gemeinde Wiefelstede hatten dazu bei der jährlichen Gemeindeübung am Montagabend Gelegenheit.

„Die Einheiten waren nicht informiert, dass es sich um eine Übung handelt“, machte Friedrich Delmenhorst, Sprecher der sechs Gemeindewehren, im Vorfeld der Alarmierung auf dem Gelände der Wiefelsteder Firma „Lager 3000“ deutlich. 10 „Personen“ sollten dort im Labyrinth tausender gestapelter Container auf mehreren Ebenen gefunden und „gerettet“ werden – auch bei Brandrauch. Ein „Opfer“ war mit den Beinen gar unter einen Container geraten – ein Szenario, dass natürlich nur mit einer Puppe geübt werden kann. So genannte Hebekissen, die mittels Pressluft tonnenschwere Lasten anheben können, halfen letztlich bei der Befreiung des eingeklemmten „Schwerverletzten“.

75 Feuerwehrleute der Einheiten Wiefelstede, Metjendorf, Neuenkruge-Borbeck, Gristede, Mollberg und Spohle rückten auf 12 Fahrzeugen zum Einsatzort aus, darunter allein 30 Atemschutzgeräteträger. Zum Einsatz kam vor Ort auch eine Nebelmaschine, die große Bereiche einer der Firmenhallen einnebelte und so Brandrauch simulierte. Die Suche nach den „Vermissten“, stets unter Atemschutz, gestaltete sich deshalb auch nicht einfach – zumal das Labyrinth zwischen den gestapelten Containern für Unkundige schwer zu durchschauen ist. Als „Opfer“ hatten sich bei dieser Übung Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Rastede zur Verfügung gestellt.

Die Einheiten übten bis 21.20 Uhr, alarmiert worden waren sie um 19.10 Uhr. Im Anschluss lud Heinz Riemer, Seniorchef von „Lager 3000“, die Feuerwehrleute zur gemütlichen „Manöverkritik“.

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https://www.nwzonline.de/ammerland/lokalsport/wehren-im_a_50,1,3731376912.html

Dienstag 26/06/2018

Sechs Ortsfeuerwehren der Gemeinde Wiefelstede waren am vergangenen Wochenende beim Gemeindewettkampf bei den Kameraden in Gristede zu Gast. Die dortige Wehr hatte auf den Sportplatz in Gristede eingeladen.

Dem Aufruf folgten die Ortsfeuerwehren Mollberg, Wiefelstede, Neuenkruge, Borbeck und Spohle mit einer Wettkampfgruppe. Die Ortsfeuerwehr Gristede stellte dann auch gleich zwei Gruppen für den Wettkampf. Eine große Anzahl von Zuschauern verfolgte den Wettkampf der sechs Gruppen.

Mit dabei waren auch Wiefelstedes Bürgermeister Jörg Pieper und die stellvertretende Bürgermeisterin Sylvia Bäcker. Gristedes Ortsbrandmeister Torsten Hots eröffnete die Wettkämpfe und sogleich startete der spannende Kampf um die Punkte.

In der Pause zeigten die Jugendfeuerwehren aus Wiefelstede und Elmendorf, die mit jeweils zwei Gruppen angetreten waren, ihr Können. Sie führten eine„Schlauchstafette“ aus. Das ist das Ausbringen von sechs Feuerwehrschläuchen auf Zeit. Am Ende muss ein Kanister von einem Hindernis mit dem Wasserstrahl abgeschossen werden. Alle vier Gruppen wurden mit einem Pokal geehrt und Ortsbrandmeister Hots sponserte einen Eisgutschein.

Um 20.45 Uhr traten alle Gruppen zur Siegerehrung an. Diese wurde von Bürgermeister Jörg Pieper, Gemeindebrandmeister Heiko Bruns, dem stellv. Gemeindebrandmeister Andre Steingräber sowie Ortsbrandmeister Torsten Hots durchgeführt.

Sieger wurde die Gruppe der Ortsfeuerwehr Spohle, die den Pokal für den 1. Platz sowie einen Wanderpokal, der von Gemeindebrandmeister Heiko Bruns gestiftet wurde, in Empfang nahm. Den 2. Platz erreichte die Gruppe der Ortsfeuerwehr Wiefelstede und den 3. Platz die Gruppe der Ortsfeuerwehr Mollberg.

Nach der Siegerehrung ging es weiter mit dem Public Viewing zur Fußballweltmeisterschaft, das die Feuerwehr Gristede organisiert hat

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https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/conneforde-unfall-flugzeug-landet-und-hat_a_50,1,3024668393.html

Freitag 01/03/2018

Unfall

Flugzeug landet – und hat Fahrwerk nicht draußen

Conneforde Ohne ausgefahrenes Fahrwerk landete am Freitagnachmittag ein Sportflugzeug auf dem Flugplatz Conneforde. An Bord befand sich ein Ehepaar aus der Nähe von Hamburg, das in Conneforde landen und in der Region Urlaub machen wollte, erklärte ein Sprecher der Fliegerfreunde Conneforde. Die Insassen blieben unverletzt, an der Maschine soll nur geringer Schaden entstanden sein. Die Freiwilligen Feuerwehren Spohle und Wiefelstede rückten mit 25 Mann und vier Fahrzeugen aus und versuchten, das Flugzeug anzuheben, damit das Fahrwerk wieder ausgefahren werden konnte. Die Arbeiten dauerten einige Stunden an. Das Flugzeug ist derzeit nicht flugtauglich. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Pilot zwei Landeanflüge gestartet. Beim zweiten hatte er offenbar das Fahrwerk nicht ausgefahren.


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Donnerstag 10/05/2018

Herrenhausen Schwer verletzt wurde am Donnerstagabend ein 44-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Herrenhausen. Er war aus bislang ungeklärter Ursache um 18.20 Uhr auf der Wapeldorfer Straße auf einen vor ihm fahrenden Pkw aufgefahren. Durch den Aufprall wurde der Kradfahrer in einen Seitengraben geschleudert und lebensgefährlich verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Westerstede gebracht. Pkw und Motorrad waren nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit und mussten abtransportiert werden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Spohle sicherten die Strasse ab,und halfen bei der Bergung des Motoraadfahrers.

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 www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/dringenburg-unfall-in-gemeinde-wiefelstede-retter-muessen-baum-absaegen-um-fahrerin-zu-befreien_a_50,1,139137314.html

Dringenburg Fahrerin verletzt ins Krankenhaus, Auto Totalschaden: Das ist die Bilanz eines Autounfalls, bei dem eine 20-Jährige aus Westerstede am Dienstagmorgen um kurz vor 8 Uhr mit ihrem Kleinwagen aus bislang ungeklärter Ursache vom Bramkampsweg in Dringenburg abkam. Ihr Fahrzeug kam nach links von der Straße ab, prallte gegen mehrere Bäume und blieb schließlich an einem Baum auf einen Privatgrundstück stehen.

Da zuvor beim Aufprall auf einen anderen Baum die Beifahrertür eingedrückt und blockiert worden war und der andere Baum nun die Fahrertür blockierte, mussten die ausgerückten Wehren aus Mollberg und Spohle den Baum an der Fahrertür absägen, um die 20-Jährige aus dem Auto zu befreien. Sie wurde verletzt ins Krankenhaus nach Westerstede gebracht. Über die Schwere der Verletzungen konnte die Polizei vor Ort am Morgen noch keine Angaben machen, ebensowenig über die genaue Unfallursache. Die Freiwilligen Feuerwehren Mollberg und Spohle waren mit drei Fahrzeugen und insgesamt 22 Mann zur Unfallstelle ausgerückt.

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Freitag 16.02.2018
 

SPOHLE 

Dennis Kuhlmann wird neuer Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Spohle. Auf der Jahreshauptversammlung im Spohler Krug wurde Kuhlmann kürzlich einstimmig in sein neues Amt gewählt.

Der bisherige Ortsbrandmeister Harald Müller hatte schon vor einiger Zeit angekündigt, das Amt nicht weiterführen zu wollen. Als neuer stellvertretender Ortsbrandmeister wurde Kevin Hots ebenfalls einstimmig gewählt. Der Rat der Gemeinde Wiefelstede muss den Wechsel allerdings noch beschließen.

Es gratulierten der Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr, Bürgermeister Jörg Pieper, der Gemeindebrandmeister Heiko Bruns und sein Stellvertreter Andre Steingräber.

Im vergangenen Jahr leistete die Einheit in Spohle 2950 Dienststunden. Davon entfielen 392 Stunden auf 17 Einsätze. Als Ausbildungsunterstützung für die Truppmann-Ausbildung wurde eine Eisrettung durchgeführt. Sturmschäden hielten auch die Spohler Wehr in Atem. Dies werde durch den Klimawandel auch weiterhin ein großes Thema sein, erklärte Andree Hoffbuhr und machte auf die Eigensicherung der Kameraden aufmerksam.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde Dennis Kuhlmann zudem zum Hauptlöschmeister befördert. Die Kameraden Kai-Kristian Stöfer und Andre Dorok freuten sich über die Beförderung zum Oberfeuermann. Der Einheit Spohle gehören derzeit 33 aktive und elf Kameraden der Altersabteilung an.

 
 

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